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Eigenkapital-Forum: Grammer, GK Software, SLM Solutions

Tag 2 auf dem Eigenkapitalforum in Frankfurt:

Nach dem spannenden Auftakt standen heute u. a. die Präsentationen von

  • Grammer,
  • WincorNixdorf,
  • GK Software,
  • SLM Solutions,
  • Manz
  • und Pfeiffer Vacuum

auf dem Programm.

Grammer eröffnete den Vortrag direkt mit viel Euphorie. Finanzchef Gerard Cordonnier sprühte vor Begeisterung bei der Vorstellung des Erreichten und dem Ausblick auf das Kommende.

Cordonnier erklärte, dass die Prognose-Güte auf das letzte Quartal 2016 sehr hoch ist und auch die kommenden beiden Jahre mit Blick auf die Bestell-Zyklen gut vorhersehbar sind.

Nach 3,9 – 4,1% Gewinn-Marge in diesem Jahr strebt Grammer im kommenden Jahr 5% an.

Der Finanzchef gab einen guten Einblick in Grammers Geschäftsfelder und stellte dabei die große Bedeutung einer weltweiten Präsenz heraus.

Er erklärte anschaulich, warum seiner Meinung nach schon bald in Grammers relevanten Bereichen Unternehmen mit weniger als 500 Mio. € Umsatz verschwunden sein werden.


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Die detaillierten Ausführungen sorgten allerdings am Ende dafür, dass das Thema „Übernahme“ und der Einstieg des Investors Nijaz Hastor aufgrund des kurzen Zeitfensters nicht mehr zur Sprache kamen.

Dafür spielte wenig später bei der GK Software das Übernahme-Thema eine Rolle.

GK Software: Nicht in Übernahme-Gesprächen mit SAP

GK Software-Chef Rainer Gläß kam schnell auf den hohen Druck in der Branche zu sprechen und verwies auf die gestiegene Übernahme-Aktivität.

Während eigentlich Druck in der Branche nachteilig für die Gewinn-Margen sind, erklärte Gläß, dass GK Software davon profitiert.

Das Unternehmen wird zudem selbst seit Jahren als Übernahme-Kandidat gehandelt. Das ist auch nicht verwunderlich, denn Software-Riese SAP kann sich bis Ende 2020 mühelos die Mehrheit an GK Software holen.

Zuletzt kochten die Gerüchte wieder hoch und es wurde spekuliert, dass ein Deal sehr nah sein könnte. Gläß musste die Frage, ob der Konzern mit SAP in Verhandlungen steht, jedoch verneinen.

Der Aktie schadete das nicht. Am Mittag liegt das Papier in einem festeren Umfeld dennoch knapp 2% im Plus.

SLM Solutions: Übernahme-Aus ist auch eine Chance

Richtig spannend wurde es für Übernahme-Interessierte am Nachmittag. SLM Solutions-Finanzchef Uwe Bögershausen stellte Strategie und Geschäftsmodell des 3D-Industriedruckers vor.

Bögershausen wählte allerdings anders als im Vorjahr eine Kurzvariante – wohlwissend, dass die Anwesenden der gescheiterte Übernahme-Versuch durch General Electric (GE) und die weitere Zukunft interessiert.

Dabei war es nicht sehr schwierig herauszuhören, dass der Finanzchef von der gescheiterten Übernahme wenig begeistert war, wenngleich sich dadurch auch neue Chancen ergeben.

Die Enttäuschung ist dennoch verständlich.

Denn GE – Bieter und gleichzeitig ein wichtiger SLM-Kunde – kaufte daraufhin mit ConceptLaser sehr vergleichbares Unternehmen, dass es jetzt mit Geld ausstatten wird.

Dies ist natürlich eine potenzielle Gefährdung der Wettbewerbsposition.

Dass der Deal nicht zustande kam, lag am Einstieg des Finanz-Investors Elliott Management, der nach Angebots-Ankündigung massiv Aktien kaufte und auf einen höheren Preis drängte.

Den war GE allerdings nicht bereit zu zahlen – unter Umständen weil man sich nicht erpressen lassen wollte, heißt es.

Bögershausen erklärte, dass die Übernahme-Offerte und die Unsicherheit darüber, welche Eigentümer-Struktur SLM haben wird, zu großer Zurückhaltung bei den Kunden geführt hatte und deswegen das Bestellvolumen im 3. Quartal schlechter war.

Die Zurückhaltung sei sogar noch immer zu spüren. Trotzdem sind die 2016er Ziele laut Bögershausen noch in Reichweite.

Und auch darüber hinaus ist das Unternehmen optimistisch; schließlich sei das Übernahme-Interesse von General Electric ein klarer Beweis dafür, dass man auf dem richtigen Weg ist.

22. November 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Jens Gravenkötter. Über den Autor

Ein gewiefter Börsen-Profi leitet die Recherche beim "Übernahme-Gewinner". Jens Gravenkötter ist Chefredakteur bei dem erfolgreichen neuen Service.

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