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Ein Crash-Indikator der etwas anderen Art

Es ist wieder soweit: der bekannte US-Ökonom Robert Shiller hat eine Neuauflage seines Buches „Irrationaler Überschwang“ veröffentlicht und befindet sich vor diesem Hintergrund derzeit auf Deutschland-Tournee. Die Neuauflage seines Buches könnte als böses Omen für die Finanzmärkte gesehen werden.

Denn: Auf jede bislang erschienene Auflage folgte ein Crash. Doch der Reihe nach: Auf seiner Deutschland-Reise hat der US-Star-Ökonom Robert Shiller die Neuauflage seines Bestsellers im Gepäck. Gleichzeitig warnt der Wirtschaftsnobelpreisträger aus dem Jahr 2013 vor Übertreibungen an den Finanzmärkten.

Das klingt nach einem explosiven Gemisch. Die gute Nachricht für Aktionäre vorab: Anders als früher spielen aktuell vor allem die Anleihenmärkte und nicht die Aktienmärkte verrückt. Daneben gehe nach Ansicht Shillers derzeit auch von den Immobilienmärkten eine Bedrohung aus.

Aktienblase in China

Gegenüber der Tageszeitung „Die Welt“ sagte Shiller: Obwohl die Preise schon stark gestiegen sind, steigen weiter Leute auf diesen Niveaus ein.

Es finden sich immer neue Käufer.“ Besonders deutlich zeige sich diese Entwicklung in China, wo Aktien bei einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 375 gehandelt werden. Zum Vergleich: Der historische DAX-Durchschnittswert liegt gerade einmal bei 14.


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Shiller selbst hat noch vor einem Jahr auf die billigen chinesischen Aktien hingewiesen, sagt jedoch aktuell, dass er selbst bedauerlicherweise zum damaligen Zeitpunkt nicht eingestiegen sei. Inzwischen befindet sich die Bewertung vieler Wertpapiere in diesem Bereich in schwindelerregenden Höhen.

Robert Shiller: Der etwas andere Crash-Prophet

Ökonomen, die vor Börsencrashs und Spekulationsblasen warnen, sind prinzipiell nichts ungewöhnliches. Im Gegenteil: Crash-Propheten gibt es mittlerweile – nicht nur unter Ökonomen – wie Sand am Meer.

Nach Ansicht der „Welt“ sei Shiller aber nicht irgendein Crash-Prophet und schon gar nicht mit der breiten Masse der sonstigen Crash-Propheten vergleichbar.

Denn: Shiller lege es nicht bloß auf Publizität an und hat zudem ein bestechendes Argument, ihm Gehör zu schenken. Es handelt sich dabei um sein angesprochenes Buch, mit dem er bislang jedes Mal ins Schwarze traf.

Im Jahr 2000 veröffentlichte Shiller die erste Auflage seines Bestsellers „Irrationaler Überschwang“, in dem er vor Übertreibungen und Spekulationsblasen warnte. Kurze Zeit später platzte am Aktienmarkt die Dotcom-Blase, die auch hierzulande verheerende Folgen – insbesondere auch für viele deutsche Kleinanleger – hatte.

Eine erste Neuauflage des Bestsellers folgte im Jahr 2005. Zwei Jahre später – im Jahr 2007 – folgte schließlich der nächste Crash. Dieses Mal platzte die Immobilienblase in den USA und weitete sich zur größten Finanzkrise überhaupt aus.

Besonders Bemerkenswert: Shiller widmete die damalige Neuauflage einer drohenden Immobilienblase. Und jetzt erscheint also die dritte Auflage des Buches.

Shiller setzt auf europäische Aktien

Wie ich eingangs schon geschrieben habe, sieht Shiller derzeit die größten Gefahren auf dem Anleihen- und dem Immobilienmarkt. Daneben sieht er Anzeichen einer Blasenbildung auf einigen Aktienmärkten, wie etwa in China.

Auf europäische Aktien dagegen setzt Shiller. Im März diesen Jahres sagte er in einem Interview mit „Focus-Money“: „Mit so niedrigen Zinsen auch am langen Ende ist es offensichtlich auch keine tolle Idee, Geld aus dem Aktienmarkt abzuziehen und in Anleihen zu stecken.

Deswegen könnten die Notierungen an der Wall Street für eine ziemlich lange Zeit hoch bleiben. Ich bin aber geneigt, Geld aus den USA abzuziehen und es in europäische Aktien zu investieren.“

1. Juni 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.

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