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Einzelhandels-Aktien: Unsere Favoriten für 2015

Die Amerikaner setzten ihre Reparaturarbeiten fort und bescherten Home Depot, dem Spezialisten für Renovierung und Garten, im 3. Quartal ein Umsatzplus von 5% auf 20,5 Mrd $.

In alle Absatzregionen steigt der Absatz

Das operative Ergebnis (EBIT) erhöhte sich um 11% auf 2,5 Mrd $, das Nettoergebnis legte noch deutlicher um 14% auf 1,54 Mrd $ zu, wobei auch der Verkauf einer Tochter eine Rolle spielte.

Das stimmte den Branchenprimus auch für das Gesamtjahr zuversichtlicher. Die Ergebnisentwicklung könnte in den kommenden Monaten allerdings durch den im 3. Quartal erfolgten Hackerangriff, bei dem unter anderem Kreditkarteninformationen von Kunden gestohlen wurden, belastet werden.

Home Depot verwies auf mögliche Prozessaufwendungen und sieht sich im Zusammenhang mit der Ausspähattacke bislang mit mindestens 44 Schadensersatzklagen in Nordamerika konfrontiert.

Die weltgrößte Baumarktkette hat seit 1. November einen neuen Vorstandsvorsitzenden. Craig Menear ist aber kein Unbekannter: Er arbeitet seit 34 Jahren für Home Depot und hatte die Verantwortung für das US-Einzelhandelsgeschäft erst im Februar übernommen. Dem bisherigen Chef bleibt der Posten des Verwaltungsratsvorsitzenden.

Nach einem überraschend gut ausgefallenen 3. Quartal hat Home Depot die Jahresprognose angehoben und rechnet mit einem Gewinnanstieg um rund 13%. Allerdings wurden auch für 4,7 Mrd $ eigene Aktien zurückgekauft, was sich im Ergebnis niederschlägt. Beim Umsatz wird weiterhin ein Plus von knapp 5% angepeilt.

Unternehmensporträt

Home Depot wurde 1978 gegründet und ist die größte Baumarktkette weltweit und einer der größten Einzelhändler der USA. 2.263 Filialen werden in den Vereinigten Staaten, in Kanada und in Mexiko betrieben.


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Dazu gibt es rund um die Uhr den Online- und Versandhandel. Mit seinem umfangreichen Produkt- und Warensortiment ist Home Depot hauptsächlich auf den „Do-it-yourself-Markt“ ausgerichtet.

Fielmann profitierte von der ungebrochenen Kauflaune der Konsumenten und seiner fortschreitenden Expansion

Der Brillenabsatz in den ersten 9 Monaten stieg um 4,3% auf 5,6 Mio Brillen. Der Außenumsatz erhöhte sich um 6,4% auf 1,09 Mrd € und der Umsatz um 6,6% auf 931,3 Mio €.

Der Vorsteuergewinn verbesserte sich um 16,4% auf 178,1 Mio € und der Gewinn nach Steuern um 15,8% auf 126,3 Mio €. Das Unternehmen profitiert schon seit geraumer Zeit davon, dass die Kundschaft mehr teure Gleitsichtbrillen kauft, an denen sich mehr verdienen lässt.

Mit insgesamt 681 Filialen betrieb Fielmann zum 30. September 7 Niederlassungen mehr als im Vorjahr. Damit hat das Schwergewicht der Optikerbranche erneut Rekordabsatzzahlen präsentiert. Fielmann baut sein Geschäft schon seit Jahren aus und steigert seinen Marktanteil.

Dabei profitiert das Unternehmen von seiner Einkaufsmacht, durch die es Brillen und Gläser günstiger erhält als kleinere Optikerunternehmen. Der Expansionsdrang ist aber ungebrochen, und so sollen in diesem Jahr zusätzliche Geschäfte eröffnet und bestehende vergrößert werden. Außerdem will Fielmann mit einigen Filialen in bessere Lagen umziehen.

Fielmann betreibt eine anlegerfreundliche Aktionärspolitik

Um die Attraktivität der Aktie weiter zu steigern, wurde die Aktie im Verhältnis 2:1 gesplittet. Fielmann ist zuversichtlich, seine Marktposition auszubauen und rechnet auch für 2015 mit einem weiterhin positiven Geschäftsverlauf.

Unternehmensporträt

Fielmann hat sich seit der Gründung des ersten Augenoptiker-Fachgeschäftes im Jahr 1972 und mit „Brillenmode zum Nulltarif“ (auf Rezept) zum europäischen Marktführer entwickelt. Zum Kerngeschäft gehören der Handel und die Herstellung von Sehhilfen aller Art und anderer optischer Produkte, insbesondere Brillenfassungen und -gläser, Sonnenbrillen, Kontaktlinsen, Zubehör und Accessoires.

Fossil überzeugt auf ganzer Line

Nachdem Fossil im 1. Halbjahr mit guten Ergebnissen aufwarten konnte, überzeugten die Zahlen zum 3. Quartal auf ganzer Linie. Denn sowohl der Umsatz als auch der Gewinn wurden deutlich gesteigert und lagen über den Markterwartungen.

Der operative Gewinn stieg um 9,9% auf 155 Mio $ und der Gewinn unterm Strich um 24% auf 1,96 $ je Aktie. Der Umsatz kletterte um 10,4% auf 895 Mio $. Profitieren konnte der Konzern von einer starken Nachfrage in allen Regionen, vor allem aber in Europa (+15,6%) und in Asien (+11,4%). Zu dem hervorragenden Ergebnis trugen der Groß- und auch der Einzelhandel sowie alle wichtigen Produktkategorien bei.

Umsatztreiber war insbesondere der weltweite Uhrenverkauf, der um 12% auf 696 Mio $ zulegte. Der kleinste Geschäftsbereich Schmuck verzeichnete einen überraschenden Gewinnsprung um 23% auf 70,7 Mio $.

Die Anleger reagierten begeistert auf die Pläne des Unternehmens, für mehrere Millionen $ eigene Aktien zurückkaufen zu wollen und befreiten den Aktienkurs aus seiner Seitwärtsbewegung. Auch die Kooperation mit Intel kam gut.

Fossil steigt ins Wearables-Geschäft ein

Der US-Chiphersteller Intel und die auf Fashion-Accessoires spezialisierte Fossil Gruppe wollen an neuen Wearables für die Mode-Branche arbeiten. Die neuen Produkte richten sich an „modebewusste Konsumenten“.

Intel liefert die Technik, und Fossil wird seine Design-Erfahrungen bei Mode-Accessoires einbringen. Fossil hofft, sich damit als Marktführer im Lifestyle-Segment der Wearables positionieren zu können.

Unternehmensporträt

Fossil entwirft und vermarktet Uhren im mittleren Preissegment unter den Markennamen Fossil, Relics und FSL. Im höheren Preissegment sind Uhren von Emporio Armani und Michele Watches im Sortiment.

Unter den Markennamen Fossil und Relics werden auch Ledergürtel, Handtaschen und Sonnenbrillen angeboten. Die Produkte sind in 92 Ländern der Erde erhältlich und werden vorwiegend in Warenhäusern und in Schmuckgeschäften verkauft.

30. Dezember 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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