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Energiemärkte im Umbruch

Nahezu jeder Geschäfts-Bericht im Energie-Sektor beginnt mit diesen oder ähnlichen Worten: „In einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld…“

Die Energie-Märkte befinden sich im Umbruch.

Neben den politisch bedingten Verwerfungen durch Atom-Ausstieg und der Förderung erneuerbarer Energien stehen die Konzerne durch sinkende Großhandels-Preise für Strom zusätzlich unter Druck.

Der eigentlich als Steuerungs-Instrument eingeführte Markt für CO²-Zertifikate wird von vielen Akteuren zudem immer noch als wenig praxistauglich kritisiert und funktioniert nach wie vor nicht richtig.

Die häufig noch durch staatliche Aktionäre geprägten Energie-Konzerne müssen sich rasch auf die veränderten Marktbedingungen einstellen. Andernfalls sorgen hohe Abschreibungen immer wieder für Verluste.

Atom-Ausstieg in Deutschland führt zur Aufspaltung der Energie-Konzerne

Besonders stark leiden die deutschen Versorger E.ON und RWE. Beide Konzerne sind auf der Suche nach einem neuen Geschäftsmodell. Noch immer ist nicht geklärt, wie die Kosten für den deutschen Atom-Ausstieg aufgeteilt werden.


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Für die Abschaltung und den Rückbau der Kraftwerke sind Milliarden-Summen notwendig. Die Unternehmen hoffen auf staatliche Unterstützung, um die Lasten schultern zu können.

Zudem planen beide deutschen Versorger, das traditionelle Kraftwerks-Geschäft von den Aktivitäten im Bereich der erneuerbaren Energien abzuspalten.

E.ON wurde allerdings von der Politik im vergangenen Jahr bereits gebremst; Ein erster Abspaltungsplan scheiterte am Veto der Regierung.

Nun wird ein neuer Anlauf unternommen. Auf der Hauptversammlung wird über die Gründung von Uniper abgestimmt. Der neuen Gesellschaft sollen alle Kraftwerke und der internationale Stromhandel übertragen werden.

Um nicht erneut am Widerstand der Politik zu scheitern, verbleiben die Risiken aus dem Atom-Ausstieg bei E.ON.

RWE geht mit der Gründung von NewCo einen ähnlichen Weg und gliedert alle Aktivitäten in den erneuerbaren Energien sowie die Stromnetze und den Vertrieb aus; NewCo soll im 4. Quartal an die Börse gehen.

Zukunftstrends: Intelligente Netze und Energie-Management

Der zunehmende Anteil erneuerbarer Energien am Strom-Mix stellt die Netze vor neue Herausforderungen:

Wind und Sonne liefern nicht so zuverlässig und berechenbar Strom wie ein konventionelles Kraftwerk.

Der Aufbau intelligenter Netze und ein effizientes Energie-Management stellen deshalb große Herausforderungen und gleichzeitig vielversprechende Zukunftstrends dar.

Für den Netz-Ausbau sind hohe Investitionen nötig. Schon jetzt sind viele Energie-Konzerne allerdings hoch verschuldet, so dass der Abbau der Verschuldung zunächst Vorrang hat.

Große Fortschritte haben dabei in den vergangenen Jahren Veolia und EVN gemacht: Beide Unternehmen verschaffen sich Luft, um in Zukunft die hohen Investitionen stemmen zu können.

Verbund nutzt die Investitionen in die Netz-Infrastruktur sogar, um sich unabhängiger von der Strompreis-Entwicklung zu machen.

Bei der Umsetzung des österreichischen Netzausbauplans garantiert die Regierung eine festgesetzte regulatorische Rendite.

9. Mai 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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