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Energiemarkt 2040: Das sind die wichtigsten Rohstoffe

Der Blick in die Zukunft ist immer spannend. Und dabei meine ich nicht die nahe Zukunft von drei bis fünf Jahren, sondern die wirklich ferne Zukunft in 30 Jahren.

Aus Sicht des Energiemarkts blickt der global agierende Ölkonzern Exxon Mobil einmal jährlich in die Glaskugel. Dabei geht es um die Identifizierung von Trends im Energiesektor.

Keine Frage: Diese Sicht ist schon subjektiv eingefärbt. Immerhin stammen die Daten vom größten Ölkonzern und einem der größten Gasproduzenten der Welt.

Aber dennoch sind die neuen Daten schon ein Anhaltspunkt, wie sich der Energiemarkt in den Jahren bis 2040 verändern könnte.

So erwarten die Experten von Exxon Mobil zunächst einmal einen starken Anstieg des Energiebedarfs. So soll bis 2040 der Energiebedarf im Vergleich zu 2010 um 35% steigen.


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Das führen die Experten hauptsächlich auf die wachsende Bevölkerung und die wachsende Wirtschaft zurück.

Dabei sieht Exxon Mobil weiterhin Erdöl und Erdgas als die wichtigsten Energieträger an. Für 2040 ist so immer noch ein Anteil von 60% am weltweiten Energiemix möglich. An der Spitze der Energieträger wird Erdöl bleiben.

Dahinter wird es zu einer Verschiebung kommen, laut der Prognosen von Exxon Mobil: Erdgas wird Kohle als globale Nummer 2 ablösen.

Immerhin sieht der auf fossile Energieträger konzentrierte Konzern auch großes Wachstum für die alternativen Energieträger wie Windkraft, Solarenergie oder auch Biokraftstoffe. So ist hier eine Steigerung um den Faktor 5 möglich.

„Trotz des Wachstums werden die alternativen Energieträger aber 2040 nur zwischen 3 und 4% des Gesamtenergiebedarfs decken“, so lautet das ernüchternde Urteil von Exxon Mobil.

Wachsender Güterverkehr wird bis zu 40% mehr Energie verbrauchen

Den größten Anteil am wachsenden Energiebedarf werden die Nicht-OECD-Länder haben. Hier ist eine Zunahme des Energiebedarfs um 65% möglich.

Exxon Mobil deutet das „als Spiegelbild des wachsenden Wohlstands in den Ländern, in denen mehr als 80% der Weltbevölkerung leben.“

Extrem hohe Wachstumsraten von 40% weist auch der Energiebedarf im Verkehrssektor bis zum Jahr 2040 auf. Der Großteil entfällt fast komplett auf den gewerblichen Verkehr – auf der Straße, zu Wasser und in der Luft.

Hier messen die Experten von Exxon Mobil dem zunehmenden Welthandel eine große Bedeutung zu. Das optimistische Fazit lautet: „Der sich ändernde Energiemarkt in Verbindung mit einer Fülle an Möglichkeiten des freien Handels wird zu mehr Angebotsvielfalt und größerer Wertschöpfung führen.

Dies hilft, der Wirtschaft neue Wachstumsimpulse zu geben und weltweit den Lebensstandard zu verbessern.“

Was Exxon nicht sagt: Bei diesem Szenario wird Exxon Mobil und andere Ölkonzerne sicherlich zu den Gewinnern zählen, da mit steigenden Ölpreisen zu rechnen ist.

19. Juni 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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