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Energiepreise: Prognose deutet auf wachsende Anlagemöglichkeiten

Immer wieder werden Energierohstoffe als machtpolitisches Instrument genutzt.

Die konkrete Antwendungen sind dabei verschieden.

Gemeinsam aber ist allen: Sie können dieses politische Spiel für Ihren eigenen Erfolg nutzen.

Preisschocks durch Unsicherheit

Innerhalb der OPEC-Gruppe gibt es eine Reihe von Mitgliedern, die ihre Bodenschätze vor allem für ihre machtpolitischen Ambitionen einsetzen.

Der Dauerkonflikt mit dem Iran und die Eskapaden eines Hugo Chávez in Venezuela sind hierfür die wichtigsten Beispiele.

Mit dem politischen Konflikt mit diesen Ländern steigt die Unsicherheit an den Finanzmärkten insbesondere im Bezug auf Öl.

Krisen werden deshalb in Zukunft immer wieder für Preisschocks sorgen. Selbst ein weiterer Krieg in der Golfregion scheint nicht ausgeschlossen.

Russisches Gas wird teurer

Auch außerhalb der OPEC zeigt sich der Einsatz von Energierohstoffen in Dienste einer Machtpolitik. In Deutschland und der EU kommt es immer wieder zu Konflikten mit dem wichtigsten Lieferanten von Erdgas, Russland.

Mit seinen riesigen Erdgasreserven von rund 48 Billionen m3 wird die Abhängigkeit von Russland in Zukunft noch weiter zunehmen.


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Gleichzeitig ist von russischer Seite der Bau einer weiteren Gaspipeline nach China geplant. In Zukunft wird Russland somit sein Gas meistbietend an China oder die EU verkaufen können. Die Folge: ein steigender Gaspreis.

Tropfen auf den heißen Stein: Klimapolitik ohne Auswirkungen

Der Einfluss der politisch vorangetriebenen Klimapolitik auf die klassischen Energiemärkte wird überschätzt.

Schon das Kyoto-Protokoll hat gezeigt, dass der Beschluss unverbindlicher Klimaschutzziele leicht ist, jedoch die für Wirtschaft und Verbraucher schmerzliche Umsetzung dieser Ziele meist vernachlässigt wird.

Unter diesem Aspekt sind die Auswirkungen einer Umsetzung von Klimaschutzzielen auf die Preisentwicklung von fossilen Energieträgern wie Öl und Gas weitaus geringer, als es im ersten Moment den Anschein haben könnte.

Nachfrage nach Öl stabil

Der Grund liegt in der Nachfragestruktur nach Erdöl. Zum einen braucht der Wandel des Energieverbrauchs Zeit, sodass die Nachfrage nach Öl und Gas nicht kurzfristig „einbrechen“ kann.

Nach der IEA-Studie wird sich bis 2030 der Anteil der fossilen Energieträger sogar noch weiter erhöhen.

Zum anderen bewirkt die wirtschaftliche Entwicklung in Asien, vor allem in den Flächenländern China und Indien, dass selbst eine weitreichende Umstellung auf erneuerbare Energie diese neue Nachfrage nicht alleine befriedigen kann.

„Klimasünder“ China

Besonders in China ist die Umsetzung einer ernsthaften Klimapolitik eher unwahrscheinlich.

Die politische Führung in China hat durch die Einführung der Marktwirtschaft ihre ideologische Legitimation verloren und bezieht diese inzwischen nur noch aus der positiven wirtschaftlichen Entwicklung.

Die Angst vor einem Machtverlust ist in der kommunistischen Führung groß, wodurch die Bereitschaft, wirtschaftliches Wachstum der Umweltpolitik zu opfern, gering ist.

Nicht die Politik wird deshalb in Zukunft den Umschwung bei der Nachfrage nach Energie bewirken, sondern der Preis für die fossilen Energieträger Öl und Gas.

Diese werden weiter steigen und dauerhaft hoch bleiben und somit auch die Nachfrage nach alternativer Energie weiter steigen lassen.

So nutzen Sie diese Faktoren für sich: Einfache Umsetzung mit Zertifikaten

Der Markt für Anlagemöglichkeiten im Energiesektor hat sich in den vergangenen Jahren stark ausgeweitet.

Mittlerweile ist es für Sie als Anleger mit Hilfe von Zertifikaten nicht nur problemlos möglich, in Rohstoffe und Aktien aus allen Regionen der Welt zu investieren.

Sie haben mit Zertifikaten zudem die Möglichkeit, das Risiko Ihres Investments Ihren Wünschen entsprechend anzupassen.

Grundsätzlich gilt für den Anlagebereich der Rohstoffe, dass ein Investment in Zertifikate gegenüber dem Kauf von Terminkontrakten (Futures) vorzuziehen ist.

Der Grund: Zertifikate sind wegen ihrer Verfügbarkeit und ihrer Konstruktion leichter handelbar.

Die Emittenten sichern durch laufende Kauf- und Verkaufskurse eine ausreichende Liquidität im Markt.

Im Gegensatz zu Aktien müssen Sie allerdings einen Spread und im Falle gemanagter Indexzertifikate auch eine jährliche Managementgebühr entrichten.

3. September 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.