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Eon und RWE bleiben unter Beschuss

Auf den tiefen Fall folgt leichte Erholung: Nach mehrfach wechselnden Vorzeichen hat der Dax den Mittwochshandel leicht im Plus beendet und schloss 0,3 Prozent fester bei 10.048 Punkten.

Dabei blieb die Großwetterlage unverändert und die Stimmung angespannt. Zunehmende Fragezeichen hinsichtlich der chinesischen Konjunkturentwicklung sorgten für Verunsicherung.

Wann dreht die Fed an der Zinsschraube?

Zugleich steht die Frage im Raum, wann die Federal Reserve an der Zinsschraube drehen wird. Standen die Zeichen ziemlich lange auf September, rudern viele Beobachter nun zurück und sehen den Zeitpunkt der Zinswende erst später.


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Diese Einschätzung wurde am Mittwoch bekräftigt durch den Arbeitsmarktbericht der privaten Arbeitsvermittlung ADP, wonach im August etwas weniger neue Stellen geschaffen wurden als angenommen. Der offizielle Arbeitsmarktbericht der Regierung wird am Freitag vorgelegt. Die Arbeitsmarktentwicklung bildet einen der zentralen Indikatoren beim Timing der Zinswende.

Doch es gibt innerhalb der Fed auch Stimmen, die sich für eine schnelle Zinsanhebung im September aussprechen. Insofern wird die nächste Sitzung, die für den 17. und 18. September angesetzt ist, an den Märkten mit Spannung erwartet.

Energiewerte weiter unter Beschuss

Bei den Einzelwerten fiel das Bild gemischt aus. Viele Titel schafften den Sprung in die Gewinnzone, allen voran die Deutsche Börse, gefolgt von der Deutschen Telekom – beide Papiere rückten um 1,9 Prozent vor. Auf Rang drei landete Bayer mit einem Plus von 1,1 Prozent.

Auch Infineon konnte einen Teil der Vortagsverluste wieder aufholen und schloss 0,8 Prozent fester. Angeschoben durch einen positiven Analystenkommentar rückten auch die Anteilsscheine der Münchener Rück um 0,6 Prozent vor.

Einen relativ schwachen Tag erwischten hingegen einmal mehr die Autobauer. Daimler-Papiere gaben um 0,3 Prozent nach, BMW, Continental und Volkswagen verbilligten sich um 0,7 bis 0,8 Prozent.

Auf den hinteren Rängen landeten unterdessen wieder einmal die Energiekonzerne. Zuvor war gemeldet worden, dass sie für den Rückbau der Atommeiler haften sollen. Eon-Aktien verloren daraufhin 1,2 Prozent, Konkurrent RWE bildete mit einem Abschlag von 1,6 Prozent das Schlusslicht im Dax.

3. September 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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