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Erfolgsfaktor Money Management

In der vergangenen Woche habe ich Ihnen geschildert, wie wichtig es ist, Verluste konsequent zu begrenzen, und wie Sie Stopps richtig einsetzen. Daran möchte ich heute anknüpfen und Ihnen das Thema Money Management ein wenig näher erläutern.

Money Management: Wie viel investieren?

Der Begriff Money Management befasst sich mit der Positionsgröße, ein wichtiger Punkt, den Anleger leider häufig vernachlässigen. Es geht dabei schlicht und einfach um die Frage: Wie viel Kapital soll in eine Position investiert werden?

Mit einer einfachen Money-Management-Technik sind Sie in der Lage, die Positionsgröße – dem Risiko angemessen – richtig zu steuern und so dauerhaft die Performance in Ihrem Depot zu verbessern und vor allem stabiler zu gestalten.

Wenn Sie Ihr Risiko kennen, können Sie die Positionsgröße bestimmen

Um die Positionsgröße, also die zu kaufende Stückzahl, festzulegen, ist es notwendig, zunächst das Risiko zu bestimmen.


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Wie in der vergangenen Woche erläutert, sollten Sie sich bereits vor dem Einstieg darüber im Klaren sein, wo Sie wieder aussteigen, wenn sich eine Investition nicht so entwickelt wie erwartet. Im ersten Schritt legen Sie also ein sinnvolles Stoppniveau fest.

Um die Positionsgröße zu bestimmen, müssen Sie sich weiterhin überlegen, welchen Anteil Ihres Depotwerts Sie bei einer Position riskieren. Sehr kurzfristig orientierte Trader setzen pro Position meist nur 0,5 bis 1% des Kapitals aufs Spiel.

Für längerfristige Investitionen ist es sinnvoll, den maximalen Verlust pro Position auf 2% zu begrenzen. Das heißt konkret: Bei einem Depotwert von beispielsweise 40.000 Euro wird der Verlust pro Position auf maximal 800 Euro (2% von 40.000 Euro) eingegrenzt.

So berechnen Sie die „richtige“ Stückzahl

Haben Sie den maximalen Verlust pro Position sowie das Stoppniveau festgelegt, sind Sie in der Lage, ganz einfach auszurechnen, welche Stückzahl Sie kaufen sollten.

Bleiben wir beim vorigen Beispiel. Ihr maximaler Verlust pro Position beträgt 800 Euro (2% des Depotwerts von 40.000 Euro).

Möchten Sie nun eine Aktie kaufen, die aktuell bei 50 Euro notiert und wollen die Position mit einem Stopp bei 42 Euro absichern, beträgt Ihr Risiko pro Aktie 8 Euro.

Nun teilen Sie Ihr Risiko pro Position von 800 Euro durch das Risiko pro Aktie (8 Euro) und erhalten die Stückzahl. In diesem Beispiel könnten Sie also 100 Aktien kaufen.

Risiko ist immer klar eingegrenzt

Wenn Sie diese einfache Money-Management-Technik anwenden, ist das maximale Risiko bei jeder Investition bereits im Vorfeld festgelegt. Sie sorgen dafür, dass Sie im Falle eines Verlusttrades nur 2% Ihres Depotwerts einbüßen.

Mit dieser Vorgehensweise ist gewährleistet, dass der Schaden für Ihr Gesamtdepot überschaubar bleibt – selbst dann, wenn Sie einmal mehrere Verlusttrades in Folge hinnehmen müssen.

Mehr zum Thema: Money Management: Auf einen Blick

4. September 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Kelnberger. Über den Autor

Chefanalyst Michael Kelnberger ist der Experte für Aktien. Er setzt auf nachweislich erfolgreiche Anlage-Strategien: Die Trend-Strategie im Dienst Volltreffer Aktien und die mechanische Handlungsstrategie im Ranglisten Investor. So erzielt er für seine Leser beider Dienste stets überdurchschnittliche Renditen. Profitieren auch Sie von seinem Know-How.