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Erneute Übernahme-Gerüchte um Twitter: Vielleicht klappt´s ja diesmal

Es ist wieder soweit: Neue Übernahme-Gerüchte um Twitter schicken die Aktie zu Wochenbeginn um 8% nach oben. Inzwischen kamen die Übernahme-Gerüchte so häufig durch die Medien, dass das Unternehmen schon gut ein Dutzend Mal in den vergangenen 12 Monaten vom Kurszettel hätte verschwinden müssen.

Leider ist für Übernahme-Jäger nichts zählbares dabei heraus gekommen und auch diesmal bleiben viele Fragen bei dem Gerücht unbeantwortet. Außer der Tatsache, dass die sehr allgemein gehaltenen Gerüchte grundsätzlich stimmen könnten, gibt es erneut nichts handfestes.

Gerücht ohne konkreten Informationsgehalt

Am Markt wird spekuliert, dass Twitter vom renommierten Software-Investor Marc Andreessen zusammen mit dem Finanzinvestor Silver Lake ein Übernahme-Angebot erhalten könnte. Mehr ist nicht bekannt. Es wurden keine Banken genannt, keine Summen und auch nicht, wie weit die Übernahme-Verhandlungen fortgeschritten sein sollen.

10 Tage nachdem Gerüchte die Runde machten, dass die News Corporation es auf Twitter abgesehen hat (inzwischen wurde ein Interesse dementiert), also jetzt der nächste Interessent? Gut möglich, dass auch an diesem Gerücht nichts dran ist.


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Operative Probleme machen Twitter zum Übernahme-Kandidaten

Twitter ist quasi Dauergast in der Gerüchte-Küche. Seit Jahren hält sich hartnäckig das Gerücht, dass Google den Kurznachrichtendienst übernehmen wolle. Die Argumentation ist stimmig, doch das reicht nicht.

Wenn jede strategisch sinnvolle/denkbare Kombination zu einem Deal führen würde, dann würden wir schon alle in Apples neuen Passat durch die Gegend fahren.

Warum aber kommt es dann immer wieder zu den Übernahme-Gerüchten? Der Hauptgrund ist, dass Twitter Probleme hat. Twitter macht zwar viel Umsatz, wächst schnell (50% Wachstum in 2016 erwartet) und hat über 60 Mio. aktive (!) Nutzer – doch die Gewinne fallen bislang nur mau aus.

Die Überlegung ist, dass entweder ein gestandener Großkonzern wie Google oder das Expertenteam eines Finanzinvestors mehr aus dem Unternehmen herauskitzeln kann als es den bisherigen Managements gelang.

Übernahme nicht abwegig – Problem ist das Timing

Aufgrund der Probleme aus Umsatz einen größeren Gewinn zu machen, steht die Aktie seit Langem unter Druck. Egal wann ein Übernahme-Spekulant auf die Gerüchte in den vergangenen 12 Monaten gesetzt hat – er liegt im Minus.

Auf Jahressicht hat sich der Aktienkurs halbiert. Seit dem Börsengang beläuft sich das Minus auf über 60%. Immer wieder heißt es, dass die Chance für einen Twitter-Käufer nie größer war – bis das Unternehmen dann wenige Monate später doch wieder günstiger bewertet war.

Auch diesmal könnte es falsch sein, sich jetzt in die Gerüchte einzukaufen. Twitter hat in den vergangenen Wochen 4 Manager aus der zweiten Reihe verloren. Wenn die Weisheit „Die wichtigsten Manager sitzen in der zweiten Reihe“ stimmt, dann könnte es operativ schwieriger werden als bislang angenommen.

Es ist zu hören, dass der Weggang von einigen Managern geschah, weil sie nicht mehr an eine erfolgreiche Zukunft eines alleinstehenden Konzerns glauben. Vermutlich ist es also richtig, dass die Übernahme-Gerüchte irgendwann stimmen.

Das Problem ist, dass bis dahin die Aktie weiter unter Druck kommen könnte. Auch wenn der harte Kursverlust Sie glauben lassen könnte, dass jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um auf eine Twitter-Übernahme zu setzen, muss das nicht die richtige Entscheidung sein.

1. Februar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Jens Gravenkötter. Über den Autor

Ein gewiefter Börsen-Profi leitet die Recherche beim "Übernahme-Gewinner". Jens Gravenkötter ist Chefredakteur bei dem erfolgreichen neuen Service.

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