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Es bleibt dabei: Der nächste Crash kommt

Gestern ging es an dieser Stelle um die Invest 2015 in Stuttgart. Nach dem Blick auf das gemeinsame Lesertreffen mit dem Rohstoffexperten Oliver Gross steht heute das Börsenstreitgespräch mit Rolf Morrien im Fokus.

Unter dem Titel „DAX 20.000 oder Deflationscrash?“ Traten Rolf Morrien und ich unter der Moderation des GeVestor-Experten Heiko Böhmer schon zum sechsten Mal auf der Invest zum Streitgespräch an. Wie in den Vorjahren auch, waren die Ränge vor der Börsendino-Bühne dicht gefüllt.

Nach einem eher ruhigen Einstieg in das Streitgespräch entfachte dann das Thema Immobilienblase in Deutschland die Emotionen. Während Morrien nur von kleinen regionalen Übertreibungen bei Immobilien sprach, konterte ich mit meiner persönlichen Erfahrungen aus Süddeutschland und legte deutlich klar, dass wir vor allem im südlichen Teil Deutschlands aktuell schon eine Immobilienblase erleben.


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Alle großen Krisen sind deflationär abgelaufen – das steht uns auch jetzt wieder bevor

Weitere Emotionen kamen dann bei der schon fast klassischen Frage auf, ob wir die eine Deflation oder eine Inflation erwarten. Rolf Morrien erwartet weiterhin inflationäre Tendenzen.

Ich sehe das völlig anders. Der Blick in die Geschichte reicht aus um zu erkennen, dass die großen Krisen alle deflationär sind. Zudem wurde noch nie in der Geschichte vor einer Inflation gewarnt.

Bei der Königsfrage zur weiteren Entwicklung an den Börsen trafen wieder die verschiedenen Ansichten zwischen uns aufeinander. Ich bin davon überzeugt, dass schon bald ein Crash an den Börsen ansteht. Diesen genau zu terminieren ist allerdings extrem schwierig. Das liegt auch an der massiven Veränderung der Notenbanken seit der Finanzkrise.

So liegt heute der weltweite Schuldenstand um 40 % höher als vor der Finanzkrise. Die Zinsen notieren mit historischen Tiefständen. Bei dieser Konstellation kann die aktuelle massive Übertreibung an den Börsen auch noch etwas andauern. Doch diese Übertreibung wird sich, wie bislang immer in der Geschichte, in einem großen Crash auflösen.

Aktienexperte Rolf Morrien ist dem Euro insgesamt auch kritisch gegenüber eingestellt. Doch bleibt für ihn als Reaktion darauf, eine Aktienquote zwischen 40 und 45 % im aktuellen Marktumfeld vertretbar. Für mich ist diese Depotaufteilung zu risikoreich. Ich lege meinen Lesern maximal eine Aktienquote von 25 % nahe. Derzeit liegt der Anteil auch genau auf diesem Niveau.

Insgesamt fand ich dieses Streitgespräch auch in diesem Jahr wieder sehr spannend. Schon in wenigen Tagen können Sie sich das Streitgespräch auf Gevestor.de noch mal anschauen. Ich freue mich schon auf die Neuauflage auf der Invest 2016, die dann am 15. und 16. April stattfinden wird.

21. April 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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