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Es gibt keine Aktien-, sondern eine Anleiheblase

Wie ich in zahlreichen Gesprächen mit Lesern derzeit immer wieder feststelle, haben viele Anleger Angst, es könnte zu einem Kursrutsch an den Aktienmärkten kommen. Oft höre ich dabei das Wort „Crash“.

Um es vorwegzunehmen: Die Gefahr eines massiven Kurseinbruchs sehe ich als gering an. Der gefürchtete „Crash“ kommt, wenn keiner damit rechnet – nicht dann, wenn jeder davon redet.

Außerdem kann man Aktien nur verkaufen, wenn man welche besitzt. Und die meisten deutschen Anleger – sowie die Kleinanleger wie auch die großen institutionellen Investoren – haben keine oder nur wenige. Größerer Verkaufsdruck ist von dieser Seite also nicht zu erwarten.


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Mini-Crash am Anleihemarkt

Ein kleiner Crash hat sich zuletzt – von den meisten Anlegern weitgehend unbemerkt – am Anleihemarkt ereignet. Dabei sollten Sie wissen, dass der Rentenmarkt weitaus größer ist als der Aktienmarkt. Großinvestoren wie Versicherungen sind viel stärker in Anleihen engagiert als in Aktien.

Deshalb hat der jüngste Rutsch bei den Rentenpapieren für große Investoren auch teilweise dramatisch Kursverluste mit sich gebracht. Der Bund-Future, der eine fiktive Bundesanleihe mit 10-jähriger Laufzeit und einem Zinskupon von 6% repräsentiert, fiel von seinem Ende April erreichten Rekordhoch bei über 160 Euro innerhalb von nur drei Wochen auf unter 152 Euro zurück.

Im Gegenzug schoss die Umlaufrendite, die durchschnittliche Verzinsung deutscher Bundesanleihen, von ihrem historischen Tief bei 0,05% wieder auf 0,61% nach oben.

Es gibt keine Aktien-, sondern eine Anleiheblase

Inzwischen hat sich die Lage am Rentenmarkt wieder stabilisiert. Der Bund-Future hat sich auf aktuell knapp 155 Euro erholt. Dennoch zeigt mir diese Entwicklung, dass es die von vielen zitierte Blase nicht am Aktienmarkt gibt, sondern bei Anleihen.

Dies unterstreicht auch der Blick auf die Bewertung der beiden Anlageklassen. Das Kurs/Gewinn-Verhältnis (KGV) der 30 DAX-Konzerne liegt aktuell bei ungefähr 15. Das sind zwar keine Schnäppchenpreise mehr, im historischen Vergleich sind Aktien damit aber noch immer moderat bewertet.

Anleihen-KGV bei über 200

Vor allem im Vergleich zu Anleihen sind die Dividendenpapiere nach wie vor konkurrenzlos günstig. Um die Bewertung der beiden Anlageklassen zu vergleichen, lässt sich ein Anleihen-KGV berechnen. Dazu teilen Sie den Nennwert einer Anleihe von 100% durch die aktuelle Rendite.

Dieses KGV deutscher Anleihen lag im Hoch Ende April bei sage und schreibe 2.000 (!!!). Und trotz des Kursrückgangs beträgt das Anleihen-KGV aktuell noch immer über 200 (100% geteilt durch die aktuelle Umlaufrendite von 0,45%).

Aktien bleiben die aussichtsreichste Anlageklasse

Wo also ist nun die Blase? Meines Erachtens gibt es zu Aktien weiterhin keine ernsthafte Alternative. Nach der jüngsten, gesunden Konsolidierung sehe ich gute Chancen für eine Fortsetzung des Bullenmarkts. Bis auf weiteres bleiben Aktien die aussichtsreichste Anlageklasse.

27. Mai 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Kelnberger. Über den Autor

Chefanalyst Michael Kelnberger ist der Experte für Aktien. Er setzt auf nachweislich erfolgreiche Anlage-Strategien: Die Trend-Strategie im Dienst Volltreffer Aktien und die mechanische Handlungsstrategie im Ranglisten Investor. So erzielt er für seine Leser beider Dienste stets überdurchschnittliche Renditen. Profitieren auch Sie von seinem Know-How.

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