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Euro-Falle: Sichern Sie Ihr Geld – aber vor Crash-Propheten

Ihr Geld ist sicher, leite ich mal fast schon provokativ ein. Man traut es sich ja kaum zu sagen, angesichts der endlosen Horror-Meldungen rund um unser Geld.

Ich schreibe an dieser Stelle bewusst nicht von Euro, sondern von Geld. Dazu weiter unten mehr.

Sicheres Geld – und doch ist es in Gefahr

Ihr Geld ist trotzdem in Gefahr. Da gebe ich den vielen Euro-Skeptikern Recht, aber anders, als diese es denken und sagen. Interessant ist, dass viele dieser Euro-Skeptiker und Crash-Propheten genau eines wollen: Ihr Geld, Ihre Euros!

Euro-Skeptiker sammeln… Euros!

„Geldvernichtung, der Euro geht kaputt, bringen Sie Ihr Geld in Sicherheit, Euro-Chaos“ und viele vergleichbare Katastrophen-Szenarien mehr können Sie nahezu täglich lesen. Viele Crash-Propheten bieten Ihnen dann Lösungen an, mit denen Sie Ihr Geld (angeblich) sichern können.

Diese Crash-Propheten bieten Ihnen ihren Service aber nicht gegen 20 Pfund Brot, einen Sack Reis oder auch 2 Kilogramm Silber an. Nein, als Gegenleistung für ihre ach so tollen Tipps verlangen sie einen Obolus (o.k.) und das sind Euros (Vorsicht Falle!).

Ich frage: Wie kann ein Euro-Skeptiker Ihnen seine Dienstleistung anbieten und dafür genau die Gegenleistung (Euro) verlangen, vor der er warnt? Ein Widerspruch in sich. Oder ist der Euro gar nicht so unsicher?

Diversifikation Ihres Vermögens ist absolut sinnvoll

Nun bin ich nicht blauäugig und blind gegen mögliche Risiken. Und ich rate seit Jahren zur Diversifikation vorhandenen Vermögens. So habe ich zu dem Thema „Absicherung Ihres Vermögens“ z.B. im Frühjahr 2009 im Rahmen der Stuttgarter Anlegermesse Invest ein Seminar gehalten.

Damals habe ich als Diversifizierung auch zum Kauf von Silber und Gold geraten. Da stand Silber bei einem Kurs um 12,50 USD und Gold notierte um 850 USD. Der Silberpreis hat sich seitdem etwa verdreifacht und der Goldpreis rund verdoppelt.

Diversifikation vorhandenen Vermögens ist weiterhin unverzichtbar. Dazu gehört aber unter anderem auch ein Teil Bargeld, Tagesgeld – auch in Euro.

Crash-Propheten schüren Angst!

Was mit derzeit auffällt und vor allem missfällt, ist das Schüren von Angst. Ich lese das in vielen Berichten und ich bekomme derzeit zunehmend mehr E-Mails besorgter Lesern, die fragen, was sie denn machen sollen, wenn „der Euro kaputt gehe“, wenn sie alles verlieren würden und sie „vor dem Nichts stehen“.

Ihr Geld kann nicht „kaputt gehen“!

Was meint denn so ein Crash-Prophet und Euro-Skeptiker, wenn er sagt: Der Euro geht kaputt?

Zerbröselt der Euro in Ihrer Geldbörse? – Unsinn!

Wird Ihr Girokonto oder Sparbuch auf null gesetzt? – Unsinn!


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Bekommen Millionen Rentner kein Geld mehr und verhungern? – Unsinn!

Werden Barbestände in Milliardenhöhe großer DAX-Unternehmen eingestampft? – Unsinn!

Gibt es keine Gehälter mehr? – Unsinn!

Wird der Börsenhandel, der den 1. und 2. Weltkrieg und die schwere Rezession der 30-erJahre überlebt hat, eingestellt? – Unsinn!

Anarchie? – Quatsch!

Ihr Geld ist sicher

Sagen wir, der Euro „geht kaputt“. Schon die Ausrucksweise ist unsinnig. Richtig ist: Es gäbe eine Währungsreform. Wer da vorher sein Vermögen diversifiziert hat, hat bestmögliche Voraussetzungen für die Zeit nach der Währungsreform.

Betrachten wir aber einen Rentner ohne Vermögen: Sagen wir, er hat eine gute Rente von 1.700 Euro oder 1.800 Euro (es kommt bei dieser Überlegung nicht auf 100 Euro mehr oder weniger an). Von dieser Rente muss er leben, so wie auch Millionen anderer Rentner und Rentnerinnen, die 800 Euro, 1.200 Euro oder 1.500 Euro im Monat erhalten.

Rhetorische Fragen: Was passiert mit denen? Verhungern die, weil der „Euro kaputt“ ist? Bekommen die von heute auf morgen kein Geld mehr? Völliger Unsinn. Währungsreform hatten wir in Deutschland schon, Staatspleiten sind weltweit keine langfristigen Aufreger. Die gab es öfter. Es ging jedoch immer weiter.

Währungsreform – ja und?

Der Euro heißt im „Falle eine Falles“ nicht mehr Euro, sondern die „neue Währung“ bekäme einen neuen Namen, sagen wir Moneto. Nach der Währungsreform liegen dann statt X Euro Y Moneto auf dem Sparbuch. Die Rente wird nicht in Euro sondern in Moneto ausgezahlt.

Ihr Depot beim Broker enthält z.B. Aktien und Optionen und Cash. Die Aktien und Optionen erhalten neue Nennwerte beziehungsweise Basispreise und die Währungseinheit Moneto. Der neue Kurs für Kauf und Verkauf wird in Moneto angegeben.

Der Cashbestand wird mit dem seitens der Politik festgelegten Faktor von Euro in Moneto umgerechnet. Die nächste Kauforder bekommt dann als Limit einen Moneto-Betrag.

Währungsreform und Optionen

Optionen in Ihrem Depot werden umgerechnet. Ihr Recht auf Kauf (Call-Optionen) oder Verkauf (Put-Optionen) von Aktien bekommt die neue Währungsbezeichnung:

Statt des Rechts, 100 Aktien z.B. auf Daimler zum Basispreis von 50 Euro zu kaufen, haben Sie danach z.B. das Recht, 100 Aktien auf Daimler zum Basispreis von 35 Moneto zu kaufen.

Ja und? Ist doch o.k.!

Ihr Recht am Kauf von Sachwert-Anteilen (hier Aktien auf Daimler) bleibt Ihnen als Optionen-Trader mit Call-Optionen erhalten. Ihr Recht am Verkauf von Sachwert-Anteilen (Aktien) bleibt Ihnen als Optionen-Trader mit Put-Optionen erhalten.

Diversifikation und Gelassenheit – die Lösung für das Euro-Problem

Ihr Geld ist in Gefahr, habe ich eingangs auch geschrieben. Ja, wenn sie es den Crash-Propheten und vermeintlichen Heilsbringern in den Rachen schmeißen.

Ich empfehle: Lassen Sie sich „von denen“ nicht verrückt machen.

Wenn Sie Vermögen haben, die einfache Lösung:

Diversifizieren Sie Ihr Vermögen und bleiben Sie gelassen. Es gibt ein Leben mit dem Euro und auch, wenn es denn so käme, nach dem Euro.

Wenn Sie z.B. von Gehalt, Rente oder Pension leben, die einfache Lösung:

Bleiben Sie gelassen. Eines ist sicher: Ob mit Euro oder Moneto, am nächsten Ersten gibt es Geld. Im Jahr 2011, im Jahr 2012 und so weiter auch in den Jahren 2020 und 2030 und 2050 …. Ob Sie dann beim Bäcker Ihr Brot in Euro oder Moneto bezahlen, spielt doch keine Rolle.

Am Rande: Eine durch Umlageverfahren gesicherte gesetzliche Rente als (Teil der) Altersvorsorge ist kein schlechtes Ruhekissen.

Übrigens: Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Währung noch viele Jahre Euro heißt.

Zum guten Schluss: Heute vor genau 133 Jahren, also am 20.09.1878, kam der amerikanische Schriftsteller Upton Sinclair zur Welt. Er sagte:

„Der Kredit ist das Blut der Wirtschaft; die Kontrolle über den Kredit ist die Kontrolle über die gesamte Gesellschaft.“

Ich füge hinzu: Kredite vergeben die Banken. Dass Deutsche-Bank-Chef Ackermann mehr Macht als Kanzlerin Merkel hat, wird oft gesagt. Dass die Banken die „Kontrolle über die gesamte Gesellschaft“ haben oder anstreben, ist wohl keine Utopie.

Dem (ein paar kleine) Stolpersteine in den Weg zu legen, ist eines meiner Ziele. Wenn es denn gelingt, freue ich mich. Ich sende Ihnen beste Grüße

© Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

20. September 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi" und "Heißmanns Königsklasse". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.

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