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Euro-Kurs explodiert nach oben: die Rendite-Analyse zum Dollar

Wenn Sie dieser Tage gegen den Euro gewettet hätten, würde es teuer.

Die europäische Leitwährung schoß gegenüber dem Dollar regelrecht wieder nach oben.

Ein Grund dafür ist – angeblich – die Einigung der europäischen Regierungen gegenüber dem Sündenbock Griechenland.

Harte Hand gegen schuldenmachende Politik scheint hier das Argument dafür zu sein, dass der Euro gegenüber dem Dollar-Kurs stark gewonnen hat und Investoren 3-4% Rendite (ohne Hebel) beschwerte.


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Doch Vorsicht: genauso schnell, wie der Euro-Aufschwung begonnen hatte, kann er wieder vorbei sein. Denn Vertrauen ist ein flüchtiges Gut. Zudem weiß niemand, wer wie gegen oder für den Euro / Dollar spekuliert hat.

Achtung: Hedge-Fonds unterwegs

Gerade Währungen stehen ständig im Kreuzfeuer der Aktivitäten von Hedge-Fonds. Diese können mit Währungen bei richtigen Strategien deshalb besonders einfach Rendite machen, weil der Währungsmarkt kaum Gesetzen folgt. Das heißt:

Steigende Zinsen, festere Kurse oder ähnliche Gleichungen lassen sich für diesen Markt anders als für viele andere Segmente kaum formulieren. Das bedeutet auch: Durch Gerüchte oder bloße Trend-Investitionen oder massive Interventionen können größere Spekulanten einen solchen Kurs viel einfacher nutzen.

Ein Beispiel: George Sorros wurde berühmt, als er mit seinem Hedge-Fonds gegen das britische Pfund spekulierte und souverän gewann.

Euro steigt zu schnell

Rein fundamental betrachtet ist die Leitwährung im Euroraum zudem zu schnell gestiegen. Bedenken Sie, dass zur Zeit kaum neue Konjunkturnachrichten kursieren. Das bedeutet auch, dass es wirtschaftlich im Euroraum und damit seine Währung nicht besser oder schlechter steht als vor wenigen Wochen.

Zinsänderungen gab es zudem weder in den USA noch im Euroraum. Im Gegenteil: die Anleihen-Käufe der europäischen Zentralbank (EZB) müssten theoretisch den Euro sogar noch lähmen, weil sich dadurch die Geldmenge weiter erhöht.

Das heißt:

  • Der Euro ist nicht wegen der Wirtschaftskraft im Euroraum gestiegen.
  • Die europäische Leitwährung wurde auch nicht durch die EZB, etwa mit gezielten Devisenaufkäufen, gestützt.
  • Auch die Chinesen als große Dollar-Besitzer sind in den vergangenen Tagen nicht dadurch aufgefallen, dass sie die Märkte mit den Greenbacks geflutet hätten und so etwa den Euro stabilisierten.
  • Auch die Zinspolitik stützt den Dollar nicht.
  • Selbst die politischen Gremien können die Währung kaum halten, weil eine endgültige und stabile Regelung mit Griechenland noch aussteht.

GeVestor meint: spekulieren Sie nicht gegen oder für den Euro. Weiterhin bleibt der Devisenmarkt einer der am wenigsten kalkulierbaren Märkte, die es gibt.

Wer vom Euro überzeugt ist: es reicht, wenn Sie in Aktien des Euroraums investieren, beispielsweise in die soliden Dividendenpapiere aus dem Dax. Die Münchner Rück schüttet weiterhin sehr viel Geld aus.

28. Januar 2012

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Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.

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