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Euro / USD: So einfach ist das nicht

Gleich zu Beginn des Monats Mai markierte der Euro gegenüber dem US-Dollar mit 1,1291 den höchsten Preis seit dem 26. Februar. Nach einem Rücksetzer auf 1,1066 am gestrigen Handelstag macht sich der Euro heute wieder auf den Weg zum bisherigen Monats-Top.

Seit dem Hoch bei 1,3945 vor fast genau einem Jahr (8. Mai 2014) befand sich das Währungspaar Euro / USD, wie Sie wissen, in einem kräftigen Abwärtstrend. Wie Ihnen aus meiner Analyse vom 15. Januar dieses Jahres bekannt ist, hatte ich für den Euro / USD schon frühzeitig ein Abwärtsziel von 1,0400 ausgemacht:

„Und die Wahrscheinlichkeit, dass der Absturz des Euro … bei 1,0400 zunächst einmal gestoppt wird, ist aufgrund der dort wartenden Kreuz-Unterstützung einfach sehr hoch.“

Ein Doppelboden! Ein Doppelboden?

Mein Kursziel wurde am 13. März 2015 mit 1,0462 nahezu punktgenau erreicht. Und wenn wir nun auf einen Tages-Chart schauen, scheint die Charttechnik eindeutig zu sein:


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Euro / USD-Tages-Chart: Doppelboden-Formation!?

Für den Charttechnik-Unerfahrenen scheint der Fall eindeutig: Der Euro / USD hat eine Doppelboden-Formation ausgebildet, die aufgrund ihres Aussehens auch als W-Formation bezeichnet wird.

Ein Doppelboden gehört zur Kategorie der Umkehr-Formationen mit positivem Prognose-Charakter: Sie kündigt mithin einen Aufwärtstrend an. Eine W-Formation wird „aktiviert“, sobald das zwischen den beiden Böden liegende Hoch überboten wird. Die Linie durch dieses Hoch wird übrigens Nackenlinie genannt.

Auch das finden wir hier bestätigt: Der Ausbruch führte das Währungspaar auf das eingangs genannte Top von Anfang Mai. Der Rücksetzer danach ist der typische Pull-Back auf die zuvor durchbrochene Nackenlinie. Also ist der Fall klar, oder?

Das sagt die „Bibel des Charttechnikers“ zur W-Formation

Nun. Ganz so einfach ist es nicht. Denn diese W-Formation enthält einige Ungereimtheiten. Die sogenannte „Bibel des Charttechnikers“, das Buch „Technische Analyse von Aktien-Trends“ der Autoren Robert D. Edwards und John Magee nennt für einen Doppelboden folgende Kriterien:

  • Auch wenn die Doppelboden-Formation bekannter ist, als die Schulter-Kopf-Schulter-Formation, so ist sie doch extrem selten. Soll heißen: Bei vermeintlichen W-Formationen sollten Sie besonders sorgfältig hinschauen.
  • Die beiden Böden sollten auf dem gleichen Niveau und zudem mehr als einen Monat, im Idealfall 2 bis 3 Monate, auseinander liegen.
  • Das zweite Tief eines Doppelbodens sollte einen „Test“ des ersten Tiefs bei deutlich ausgedünntem Umsatz verkörpern. Die besten Resultate zeigen W-Formationen, bei denen das erste Tief noch einmal leicht unterboten wird und so defakto einen Fehlausbruch nach unten auf dem Chart hinterlässt.
  • Die Erholung auf das Hoch zwischen beiden Tiefs sollte zwischen +15% und +20% betragen.
  • Die Aufwärtsbewegung vom zweiten Tief zur Nackenlinie sollte bei anziehenden Umsätzen und dynamisch verlaufen.

Morgen werden wir überprüfen, inwieweit sich die Vorgaben der Charttechnik-Bibel mit der Realität decken.

6. Mai 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Andreas Sommer. Über den Autor

Andreas Sommer ist ein absoluter Börsen-Profi. Der gelernte Bankkaufmann war 10 Jahre als Wertpapierberater bei einer großen deutschen Bank tätig.

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