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Europas Schweinehirten

Brexit ist das eine. Das kommt nun zu einem Ende. Je nach Standpunkt mag es ein gutes oder schlechtes Ende sein.

Unabhängig davon werden Ihnen seit Jahren immer dieselben europäischen Staaten vorgeführt und uns wird erzählt, wie schlimm denn alles sei.

Und jedes Mal wird die Situation mehr dramatisiert.

Kurz danach erklärt man uns, man habe alles im Griff – ein unwürdiges Schauspiel, das die Hilflosigkeit oder Unfähigkeit vieler Verantwortlicher zeigt.

Derzeit sind es besonders die italienischen Banken, die Sorgen bereiten (ich habe berichtet).

Gestern gab es die Breaking News

10-jährige Bundesanleihe: Nullkupon und negative Rendite.

Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik ist eine 10-jährige Bundesanleihe mit einem Nullkupon auf dem Markt platziert worden.

Die Durchschnitts-Rendite ist mit -0,05% sofort negativ.

Da stimmt etwas nicht: Sie verleihen Geld für 10 Jahre und haben direkt eine negative Verzinsung.

Wer sein Geld für einen Minuszins verleiht, muss Sorgen haben, dass es schlimmer kommt.

Meine beiden Fragen:

  1. Das geht nun schon seit Jahren so. Warum wird uns nicht endlich einmal die Wahrheit gesagt, wie der aktuelle Stand wirklich ist?
  1. Warum setzen sich nicht endlich einmal alle entscheidungsbefugten Politiker zusammen und schaffen eine wirkliche Lösung – so wie bei der Papstwahl? Raus aus dem Konklave kämen die erst, wenn es eine Lösung gäbe.

Ketzerische Zusatzfrage: Ob man sie vermissen würde, wenn sie nie raus kämen?

Schon im Jahr 2010 habe ich die Versprechungen europäischer Politiker mit dem Titel des Films mit James Dean: „Denn sie wissen nicht, was sie tun“ verglichen und geschrieben:


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„Schlimmer wäre nur noch, wenn sie wüssten, was sie tun. Denn dann lügen sie.“

Mein damaliger Kommentar begann mit diesen Worten:

„Europa ist pleite …

… und leere Versprechungen sollen Sie beruhigen. Es wird von Staatskrisen gesprochen und verschwiegen, dass Banker diese mit, wie ich meine, kriminellen Handlungen verursacht haben.“

Ich nenne es eine Operation am offenen Herzen. Und ich bin weiterhin nicht sicher, ob die Europa-Operateure wissen, was sie tun.

Warum passiert jahrelang nichts?

Schon im Mai 2008, also vor mehr als 8 Jahren, findet sich in der Internet-Ausgabe der britischen Zeitung „The Sunday Times“ die Abkürzung „PIGS“ als Abkürzung für die krisengeschüttelten Staaten Portugal, Italien, Griechenland und Spanien.

Vermutlich wissen Sie es: Pigs ist englisch und heißt auf deutsch „Schweine“. Die PIGS-Staaten sind also die „Schweine-Staaten“.

Daraus ergibt sich, dass die Politiker, die die Schweine-Staaten hüten, die Schweinehüter sind, die den Schweinestall aber nicht ausgemistet bekommen. Jeder rational denkende Landwirt würde einen solchen Schweinehirten wohl bald feuern.

Zurück zur Europa-Krise

Im Jahr 2010 wurde die Abkürzung „PIGS“ auf „PIIGS“ erweitert; Irland kam dazu. PIIGS steht seitdem für die 5 Euro-Staaten Portugal, Italien, Irland, Griechenland und Spanien, die meistgenannten Staaten in der Euro-Krise.

Im Sommer 2011 kochte Italien wieder hoch. Aber auch Italien gehörte schon im Jahr 2008 zu den Schweine-, sorry: Krisenstaaten, die mit „PIGS“ zusammengefasst wurden.

Heute, im Sommer 2016, kocht Italien erneut hoch. Italienische Banken stehen vor der Insolvenz.

2 Fragen ohne Antwort:

Was ist seit dem Jahr 2008 passiert? Oder besser: Ist seit dem Jahr 2008 etwas passiert?

Schuldenkrise: Problematik erkannt, aber nicht gebannt

Scheinbar hat man 2008 schon die Problematik erkannt, offensichtlich hat man sie (mindestens) 8 Jahre lang nicht gebannt.

Juli 2016: Politiker diskutieren und lamentieren

Heute diskutieren und lamentieren die Politiker unverändert. Lamentieren statt handeln, nenne ich das. Wenn Sie oder ich ein Unternehmen so führen würden, drehte man uns den Geldhahn zu – richtig so!

Da das Lamentieren der Politik schon seit Jahren kein Ergebnis gebracht hat und nicht abzusehen ist, wie es weitergeht, wiederhole ich meine mehrfach geäußerte Empfehlung:

Die teilweise Investition des Vermögens in Sachwerte gibt Ihnen ein gutes Stück Sicherheit.

Sicher sind: Immobilien, Aktien, Gold und Silber sowie Optionen

Meine Empfehlung: Nehmen Sie einen Teil Ihres Geldes und investieren Sie es in Sachwerte, wie z. B. Immobilien, erstklassige Aktien, Gold und Silber.

Unabhängig von durchaus auch hohen Kursschwankungen bleiben Ihnen diese Sachwerte in jedem Fall erhalten.

Nehmen Sie einen kleinen Teil Ihrer Gelder und investieren damit spekulativ an der Börse, um Ihr Vermögen zu vermehren.

Da „im Falle eines Falles“ die von Banken herausgegebenen Derivate (Optionsscheine, K.O.-Scheine, Zertifikate, CFDs, binäre Optionen und so weiter) nichts mehr wert sind, sind hier Optionen nicht nur die erste, sondern die einzige Wahl.

Optionen im Euro-Crash-Fall

Oft werde ich gefragt, wie sich Optionen im Euro-Crash-Fall verhalten. Meine Einschätzung:

Falls es wirklich zu einem Crash des Euro kommt, sind die wirtschaftlichen und politischen Folgen nicht absehbar. Genau deswegen wird das wohl auch mit allen Mitteln verhindert werden. Ich rechne nicht damit.

Aber:  Gekaufte Optionen geben Ihnen das Recht zum Kauf (Call-Optionen) oder Verkauf (Put-Optionen) von Basiswerten (z. B. Aktien). Dieses Recht bliebe im Crashfall des Euro erhalten.

Es käme ggf. auf die Umrechnungs-Faktoren von Euro zu neuer Währung und der Nennwerte der Aktien sowie der Basispreise der Optionen an.

Unabhängig von einer (theoretischen) Umrechnung der Währungen: Das Recht auf Kauf und Verkauf von Aktien durch Optionen bietet Ihnen eine gute Sicherheit.

Zum guten Schluss:  Am 14.07.1887, also heute vor 129 Jahren, verließ der Industrielle und Erfinder Alfred Krupp diese Welt. Von ihm stammen die Worte:

„Anfangen im Kleinen, Ausharren in Schwierigkeiten, Streben zum Großen.“

Ein guter Leitsatz, wenn Sie mit Optionen starten wollen: Starten Sie klein, kaufen Sie anfangs vielleicht nur einen Kontrakt. Geben Sie nicht auf, wenn es nicht sofort funktioniert. Und streben Sie danach, Ihr Trading immer zu verbessern, egal wie gut es schon ist.

Ich bemühe mich hier, Ihnen dazu gute Tipps zu geben. In der Hoffnung, dass es gelingt, grüße ich Sie herzlich

© Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

14. Juli 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi" und "Heißmanns Königsklasse". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.

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