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EuroStoxx 50: Gefährliches Indexzertifikat meiden

In diesen Tagen entscheidet sich – mal wieder und auch nur vorläufig – die Zukunft der Eurozone.

Spannen die großen Staaten die Rettungsschirme auf, wird Griechenland sich – erneut nur vorläufig – retten können.

Klar ist: dies geschieht zu Ihren Lasten, zuungunsten Ihrer Steuergelder und der Altersvorsorge in den Sozialversicherungskassen. Wenn Sie weiteren Schaden vermeiden wollen, meiden Sie spezielle Indexzertifikate.


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Branchen im EuroStoxx 50

Dabei geht es um einfache Indexzertifikate auf den DJ EuroStoxx 50. Der Index hat gegenüber anderen Indizes aus Europa, vor allem aus Deutschland, eine so genannte „Underperformance“ hingelegt. Das heißt, er ist nach klassischen Bewertungsmustern unterbewertet und hat an sich nch Aufwärtspotenzial.

Rendite und Risiko sind bei Investitionen in diesen Index für Investoren in einem günstigen Verhältnis, das es Ihnen erlauben würde, über Jahre zu investieren und vergleichsweise sicher zu sein. Die aktuelle Finanzmarktkrise ändert jedoch das gesamte Bild:

Dafür ist es wichtig, die Zusammensetzung des DJ EuroStoxx 50 zu kennen. Knapp 19% des Index besteht aus Unternehmen der Bank-Branche. Dies sind Unternehmen wie die Deutsche Bank oder die Banco Santander. Beachten Sie: die Deutsche Bank legt aktuell wieder gute Zahlen vor. Nur ist das Image der Branche so schlecht, dass Sie dauerhaft nicht mit steigenden Kursen rechnen können.

Versicherungen: 9%

Auch Versicherungs-Unternehmen sind im DJ EuroStoxx 50 weit gehend vertreten. 9% beträgt der Anteil von Konzernen wie der Allianz oder der Münchner Rück aus Deutschland alleine. Auch deren Aktien geraten im Zuge der Finanzmarktkrise stark unter Druck: Vor allem die „normalen“ Versicherer ohne Rückversicherungsgeschäft haben sich in Griechenland und anderen südeuropäischen Krisenstaaten kräftig engagiert.

Wenn Sie ein Indexzertifikat auf diesen Index haben oder kaufen wollen, wird dahre Ihr Investment in den nächsten Monaten und Jahren stark unter Druck geraten. Gerade bei Indexzertifikaten ist dies ein doppeltes Risiko:

  • Indexzertifikate und deren Rückzahlungswert hängen auch an der Zahlungsfähigkeit des emittierenden Instituts. Konkret: Meldet eine Emissionsbank Konkurs an, erhalten Sie im Zweifel Ihr Geld nicht mehr zurück.
  • Der DJ EuroStoxx 50 ist wegen seiner Zusammensetzung gefährlich. Daher müssen Sie vor allem bei Zertifikaten mit einem Laufzeitende zittern – ohne Laufzeitende können Sie immerhin noch Schwächeperioden durchstehen.

Ich meine aber: am besten investieren Sie bei Blue Chips – wie die großen Konzerne und deren Aktien heißen – in den Dax 30 oder in den Mdax. Auch Investitionen in Aktien aus dem Schweizer Index SMI bieten sich an. Wählen Sie für sämtliche Investments dieser Form jedoch ETF-börsengehandelte Fonds. Zum einen vermeiden Sie damit Laufzeitenden, zum anderen aber würden Sie bei einem Konkurs des Emittenten unabhängig sein. Das Fondsvermögen gehört Investoren.

PS: Geeignete ETFs nennen wir Ihnen in unseren Informationsdiensten wie dem Deutschen Wirtschaftsbrief von Dr. Erhard Liemen. Eine Spezialität: Empfehlungen nennen wir nicht nur, sondern verfolgen diese bis zum Verkauf – wichtig für Ihre Vorsorge.

26. Oktober 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

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