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EZB-Panne: Arbeitslosen-Zahlen offengelegt

Ob das ein Versehen war? Die Europäische Zentralbank (EZB) ist sonst Meister im Euphemismus.

Doch diesmal wurde das Kind ausnahmsweise einmal beim Namen genannt. So schlecht sieht die Beschäftigung in der Eurozone wirklich aus.

18% Arbeitslosigkeit inklusive Unterbeschäftigung

Im aktuellen Wirtschaftsbericht der EZB werden unter anderem die Beschäftigungsdaten analysiert, von Jugend-Arbeitslosigkeit mit dem gewohnten Nord-Süd-Gefälle, bis hin zur gesamten Arbeitslosen-Quote im Euroraum.

Zur Erinnerung: Offiziell liegt diese Quote in der Eurozone bei 9,5%. Allerdings ist dies offenbar nur die halbe Wahrheit.

Und „halb“ kommt in diesem Fall ziemlich gut hin, denn laut EZB liegen wir realistisch bei 18%.

Auf diese Zahl kommen die Analysten, wenn zu den offiziellen Arbeitslosen auch die hinzugerechnet werden, die es aufgegeben haben nach Arbeit zu suchen.

Wer also gerne vollbeschäftigt wäre, aber die Flinte ins Korn geschmissen hat, ist einer von 8,5% in der Eurozone.

Fast jeder 5. EU-Bürger arbeitslos

Überschlagen wir einmal kurz: Fast jeder 5., der mit Euro zahlt, ist unterbeschäftigt oder komplett arbeitslos – in Hoch auf den Euro!

Wollen Sie lieber positive Nachrichten lesen? – Alles klar: Die inoffizielle Quote lag 2014 bei knapp 21%.


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Insofern sind wir mit nur 18% Arbeitslosenrate inklusive Unterbeschäftigung schon wieder auf einem richtig guten Weg und werden das Ruder herumreißen.

OK, ganz so kann ich das nicht stehen lassen. Denn seit 2014 ist der Unterschied zwischen offizieller und inoffizieller Quote um knapp 1 Mio. gestiegen.

18% unzufriedene Bevölkerung allein in diesem Bereich sind hochgerechnet auf die Eurozone ein ordentlicher Batzen.

Stellen Sie sich bloß einmal vor, die würden alle zur Wahl gehen und ihrem Unmut eine Stimme geben!

Bitcoin oder Optionen?

Die Kryptowährung Bitcoin hat vergangene Woche eine Verschnaufpause eingelegt. Diese Zeiten sind jetzt wieder vorbei. Weiter geht der steile Aufstieg.

Heute steht ein Bitcoin bei 1.965 US-Dollar. Bis Ende des Monats – vielleicht sogar schon nächste Woche – könnten die 2.000 US-Dollar geknackt werden.

Dann werden wir gespannt darauf schauen, ob ein großer Verkauf einsetzt. Für viele Spekulanten könnte das eine entscheidende Marke sein, um Geld zu machen.

Sollten Sie deshalb jetzt keine Optionen mehr handeln und all ihr Geld in Bitcoins stecken? – Nein! Das sind 2 Paar Stiefel.

In hochspekulative Investments – und dazu zählt Bitcoin auf jeden Fall – sollten Sie tatsächlich nur Spielgeld verwenden.

Also absolutes Risikokapital, das morgen auch komplett verloren sein dürfte.

Beim Optionen-Handel riskieren Sie normalerweise pro Trade max. 5% von Ihrem Depot. Das ist deshalb etwas völlig anderes.

Sie könnten alternativ auch 5% von Ihrem Depot in Bitcoins investieren. Dennoch ist der Optionen-Handel nicht Kryptowährungen zu vergleichen.

Hier traden Sie Optionen einige Male pro Monat und über einen absehbaren Zeitraum. Sie bauen sich Ihr Depot mit diesen Trades Stück für Stück auf.

Ein Investment in Kryptowährungen ist eher ein Spiel mit der Zukunft:

Wenn Sie heute für knapp 2.000 US-Dollar einen Bitcoin kaufen, dann mit der Absicht, dass der Kurs in ein paar Jahren bei 10.000 US-Dollar steht.

Wenn der Verfall der Währungen der Notenbanken voranschreitet, ist dieser Wert durchaus realistisch.

Möglich ist aber auch, dass Kryptowährungen verboten werden, weil diese Anonymität den Regierungen und Banken ein Dorn im Auge ist.

Goldbesitz wurde auch schon einmal verboten. Behalten Sie dies stets im Hinterkopf.

19. Mai 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.

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