Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Fallen Sie nicht auf den Crash-Prognosen-Unsinn rein!

Derzeit können Sie wieder einmal vermehrt von bevorstehenden Börsenabstürzen und drohenden Crash-Gefahren lesen, sehen oder hören.

Kein Wunder: Wir befinden uns in der sogenannten „Sell in May…“-Phase. Dieser einfach nicht tot zu kriegende „Börsen-Unsinn“, dass Sie im Mai alle Aktien-Investments verkaufen und für rund ein halbes Jahr dem Aktienmarkt fernbleiben sollen, wird jedes Jahr im Wonnemonat erneut aufs Trapez gebracht. Allerdings:

Auch durch noch so stetige Wiederholung wird daraus keine „Wahrheit“. Die „Sell in May…“-Regel habe ich an dieser Stelle in den vergangenen Jahren kontinuierlich durch statistische Analysen widerlegt. Daher möchte ich Sie damit heute nicht ein weiteres Mal quälen. Doch zurück zu unseren Crash-Theoretikern:

Kernaussagen der Crash-Propheten

Nachfolgend fasse ich einmal die Kern-Begründungen für diese Weltuntergangsstimmung zusammen. Die erste Aussage hake ich direkt einmal aufgrund meiner eben zitierten Analysen der vergangenen Jahre ab:

1. „Die Börsen streben derzeit, also Ende Mai, ihrer schwächsten Phase im Jahresverlauf entgegen.“

Gut finde ich auch diese Begründung:

2. „Die Finanzkrise 2008 begann ebenfalls Ende Mai.“

Allerdings ist diese Aussage schlichtweg nicht korrekt. Wie der nachfolgende Chart dokumentiert, begann der Absturz am Aktienmarkt bereits im Januar 2008. Im Juni setzte sich die Abwärtsbewegung nach einer kurzen Erholungsphase weiter fort:


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


dax 30 von 2006 bis 2009-28-05-2015

DAX 30: Finanzkrisen-Crash begann bereits im Januar

Gut zu erkennen: Der langfristige Trend in Gestalt der 200-Tagelinie kippte bereits im Januar 2008, als der DAX 30 innerhalb weniger Tage rund 1.400 Punkte oder -18% verlor. DAS ist ein Crash!

3. „Der US-Dollar hat in jüngster Zeit gegenüber allen Währungen wieder massiv zugelegt.“

Dann schauen wir doch einmal gemeinsam auf den US-Dollar Index, der die Entwicklung gegenüber den wichtigsten Weltwährungen widerspiegelt. Und da es sich ja um ein Argument für eine Crash-Prognose handelt, vergleiche ich das im Chart direkt einmal mit dem S&P 500:

us dollar index gegen s&p 500-28-05-2015

US Dollar Index gegen S&P 500: Anders als 2008 kein Crash seit Juni 2014

Richtig ist: 2008 stieg der US-Dollar ab April massiv an. Der Aktienmarkt stürzte ab. Allerdings:

Auch zwischen 2011 und 2012 kam es zu einem kräftigen Dollar-Anstieg. Die Wall Street knickte daraufhin auch ein, erholte sich dann indes und notierte gegen Ende des Dollar-Anstiegs sogar noch höher (blaues Rechteck).

Der Dollar-Boom seit dem Sommer 2014 ist nicht nur stärker als der im Jahr 2008: Es handelt sich dabei sogar um einen Ausbruch aus einem langjährigen Abwärtstrend. Wie das grüne Rechteck belegt, hat sich der Aktienmarkt in den USA darum in keiner Weise geschert.

4. „Die Rohstoffpreise sinken derzeit. Eine Fortsetzung dieses Trends ist zu erwarten.“

Nun: Wenn Sie in den vergangenen 14 Tagen meine Analysen zum Rohstoffmarkt im Allgemeinen sowie zu Silber und Öl im Besonderen gelesen haben, dann wissen Sie bereits, dass ich dies komplett anders bewerte:

Laut meinen Analysen zeichnet sich am Rohstoffmarkt eine Trend-Wende ab, die der Ölpreis sogar schon vollzogen hat.

Fazit

Einen Börsen-Crash schließe ich grundsätzlich nie aus!

Selbstverständlich können Ereignisse wie die Finanzkrise 2008 oder die Naturkatastrophe in Japan im Jahr 2011 eine solche Reaktion an den Aktienmärkten jederzeit und sozusagen aus „heiterem Himmel“ hervorrufen.

Allerdings stelle ich mich im Gegensatz zu den Crash-Propheten nicht hin und prognostiziere einen Börsenabsturz nicht unentwegt (um damit irgendwann mal richtig zu liegen).

Tatsächlich kann ich für mich sogar in Anspruch nehmen, die Leser meines Börsendienstes Momentum-Trader seit 2007 regelmäßig VOR Crashs gewarnt und bewahrt zu haben. Allerdings habe ich stets nur dann gewarnt, wenn die Charttechnik ein solches Ereignis auch ankündigte.

Davon kann zurzeit keine Rede sein. Und schon gar nicht aufgrund der oben analysierten Argumente.

28. Mai 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Andreas Sommer. Über den Autor

Andreas Sommer ist ein absoluter Börsen-Profi. Der gelernte Bankkaufmann war 10 Jahre als Wertpapierberater bei einer großen deutschen Bank tätig.

Regelmäßig Informationen über Marktanalysen erhalten — kostenlos!
Profitieren Sie von unserem kostenlosen Informations-Angebot und erhalten Sie regelmäßig die neusten Informationen von Andreas Sommer. Über 344.000 Leser können nicht irren.
Ihre E-Mail-Adresse wird nicht an Dritte weitergegeben!

10 Dividendenaktien, deren Dividende IMMER steigt