MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Fallen Sie nicht auf gefährliche Steuersparmodelle herein

Derzeit ist das Thema Immobilien wieder sehr aktuell.

In vielen Regionen Deutschlands steigen die Preise für Immobilien kräftig an. Aber es gibt bei dieser Anlageform auch viele Fallen.

So wurden Käufer von vermieteten Immobilien in der Vergangenheit angesprochen, den Kredit für eine schuldenfinanzierte Immobilie am Ende der Laufzeit mit einer Lebensversicherung auf einmal abzuzahlen.

Dazu sollten ständig hohe Beträge in die Lebensversicherung fließen und nur die Zinsen des Kredits bedient werden. Von Vorteil sollten die ständig hohen Zinslasten sein, die durch die Fremdvermietung steuerlich geltend gemacht werden könnten.

Bei einem normalen Kredit mit Tilgung würde die Zinslast am Ende absinken, was ebenfalls eine verminderte Steuerersparnis zur Folge hätte.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


In der Krise ist Vorsicht geboten

Fatal ist dieses Steuersparmodell allerdings für Sie im Krisenszenario.  Bei der Versicherung wurden nur Geldforderungen aufgebaut und durch die Immobilie Schulden gemacht.

In der Krise wird die Auszahlung Ihrer Versicherung unter Umständen gesperrt oder das Unternehmen geht Bankrott. Die Guthaben sind dann verloren.

Gleichzeitig sinkt in der Deflation der Preis Ihrer Immobilie stark und Ihre Mieteinkünfte sind nicht mehr gesichert. Ihr nicht getilgter und somit durch hohe Zinsen belasteter Kredit muss jedoch weiterhin in vollem Umfang bedient werden, was durch die sinkenden Mieterträge und Einkommen zunehmend schwieriger wird.

Gleichzeitig wird die Lebensversicherung als Kreditsicherheit für die Schulden unsicher. Früher oder später droht die Zwangsvollstreckung. Vor solchen »Steuersparmodellen « muss deshalb im Krisenszenario dringend gewarnt werden.

Die meisten Anleger oder auch Unternehmer, die durch Verschuldung »Steuern sparen« wollen, beachten nicht, dass man nur dann eine geringere Abgabenlast hat, wenn man Gewinne einfährt. Ein Unternehmen, das gerade keine Gewinne verbucht, zahlt auch keine Steuern und kann deshalb auch keine einsparen.

In der kommenden Schuldenkrise sind Vermögen gefährdet

Das Verhängnisvolle ist, dass in der kommenden Schuldenkrise sowohl das persönliche Einkommen durch Arbeitslosigkeit als auch die Gewinne der Firmen wegen Umsatzrückgangs sehr schnell sinken werden.

Das vermeintliche Sparmodell nützt dann nichts mehr, wohl aber bleiben die Kredite mit ihren Kapitalkosten bestehen.

Entscheidungen nur unter dem Steuergesichtspunkt vorzunehmen, kann sich deshalb als sehr kritisch erweisen. Ohnehin konnten wir erkennen, dass die Verschuldung nicht deshalb gefördert wird, um Ihnen einen Gefallen zu tun, sondern um den nötigen Kreditzuwachs im Zinssystem sicherzustellen.

Alles, was auf Verschuldung hinausläuft, sollte im heutigen labilen System möglichst gemieden werden. Aber dann bleibt noch die Frage: Auf was ist zu achten, wenn man schon verschuldet ist oder Kredite nicht zu vermeiden sind? Mehr dazu in der kommenden Woche.

26. April 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.