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Fallender Goldpreis könnte Übernahme-Welle nach sich ziehen

Edelmetalle stehen aktuell stark unter Druck. Im zweiten Quartal 2013 sank der Goldpreis um ganze 22%.

Einen so enormen Preiseinbruch gab es das vergangene Mal 1920. Derzeit kostet eine Feinunze 1.250 US $. Seit September 2010 notierte der Goldpreis nicht mehr so tief.

Fallende Goldpreise zwingen Minenbetreiber schon jetzt dazu, Goldminen zu schließen. Rund 15% der Minen weltweit arbeiten aktuell mit Verlust.

Wie lange die verlustreichen Minen in Betrieb bleiben können, hängt von der Finanzkraft des Unternehmens ab.

Gerade bei kleineren Goldförderern, die über kein großes Finanzpolster verfügen, hat der Verkauf der ersten Minen schon begonnen. Doch auch größere Gesellschaften leiden unter dem Preisverfall.

Niedrige Bewertung macht Newcrest begehrt

Das australische Bergbauunternehmen Newcrest hat durch die Gold-Krise seit Mitte April gut die Hälfte des Börsenwerts eingebüßt. An der australischen Börse sank der Newrest-Aktienkurs um 52 %.


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Dadurch wird der größte australische Goldproduzent zum begehrten Übernahme-Kandidaten, denn die aktuelle Bewertung hinkt auch deutlich der Durchschnittsbewertung hinterher.

Die Australier haben angekündigt, Produktionskosten senken zu wollen, um die durch den schwachen Goldpreis verursachten Verluste so gering wie möglich zu halten und der Bewertung wieder auf die Sprünge zu helfen.

Wie genau Newcrest das machen will, wurde nicht gesagt. Am wahrscheinlichsten ist, dass die Newcrest einige Minen schließen wird.

Der Einbruch des Goldpreis führte bereits zu einer Abschreibung von vier Minen in Australien, der Elfenbeinküste und in Papua Neu Guinea in einer Gesamthöhe von 5,6 Mrd. US $. Dies entspricht etwa einem Viertel des Newcrest-Buchwertes.

AngloGold und Newmont auf der Käuferseite?

Analysten sehen wegen der niedrigen Bewertung Newcrest s als heißen Übernahme-Kandidaten durch einen der Big Player. Newmont oder AngloGold Ashanti könnten ein Auge auf Newcrest werfen.

Newmont, der größte Goldproduzent der USA, und AnglGold Ashanti, der weltweit drittgrößte Goldproduzent, sind immer auf der Suche nach neuen Ressourcen, um das Produktionslevel Aufrecht zu erhalten.

Newcrest passtvon der Größe her ins Beuteschema. Die Australier haben in den betriebenen Minen fast 87,3 Mio. Unzen Gold und 12,1 Mio. Tonnen Kupfer.

Australische Minen sind auch für andere Käufer begehrte Objekte. Chinas größter Goldproduzent Zijin Mining Group hat vergangene Woche gemeldet, dass sie den Kauf der Australischen Minen von Barrick Gold Corp erwägen.

Private Equity-Unternehmen könnten ebenfalls die Schwäche ausnutzen und günstig auf Einkaufstour gehen.

Minenschließungen lassen Goldpreis auf lange Sicht wieder steigen

Auch die großen Minenunternehmen werden ihre Goldminen, sollte der Preissturz weiter anhalten, schließen müssen. Bereits jetzt meldeten viele Minenbetreiber, dass die Minen nicht mehr profitabel sind und es zu Schließungen kommen wird.

Wertminderungen in Millionenhöhe treiben die Aktien der Minenbetreiber in die Tiefe. Kommt es zur Schließungswelle der Minen, hat dies aber auch positive Effekte für den Goldpreis.

Die Goldproduktion sinkt nach Minenschließungen, aber der Bedarf und die Nachfrage bleiben gleich. Es kommt zu einem Nachfrage-Überhang. Dadurch sollte sich der Goldpreis wieder stabilisieren bzw. wieder steigen.

Analysten sind sich jedoch uneins, wohin die Reise des Goldpreises in den kommenden Monaten noch gehen wird. Einige befürchten, dass der Preis weiter unter Druck bleibt, sodass eine Übernahme-Welle nicht unmittelbar anstehen dürfte.

Wenn sich der Goldpreis jedoch wieder erholt und die Börsenbewertungen der Goldförderer nicht im gleichen Maße mitsteigen, dürften Übernahmen vorprogrammiert sein.

27. Juni 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Jens Gravenkötter. Über den Autor

Ein gewiefter Börsen-Profi leitet die Recherche beim "Übernahme-Gewinner". Jens Gravenkötter ist Chefredakteur bei dem erfolgreichen neuen Service.

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