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Gold: Warum China Gold hortet und Sie es ebenso tun sollten

Gold gilt seit jeher als krisenfeste Währung – aber stimmt das wirklich? Betrachtet man die vergangenen drei Jahre, wird vor allem eines sichtbar: Der Goldpreis fällt. Kein Wunder, denn die Einflüsse, die normalerweise den Goldpreis antreiben – wie etwa ein schwacher Dollar – haben sich ins Gegenteil verkehrt. Es bleiben kaum stützende Faktoren.

Gold wird bei den Investoren immer unbeliebter. Doch es gibt Hinweise auf eine mögliche Stabilisierung oder gar Erholung des Edelmetalls. So investieren zahlreiche Staaten mehr und mehr in Gold.

Nachfrage aus China und Indien deckt weltweite Goldproduktion

Beispiel China: Die Volksrepublik, die als globale Konjunkturlokomotive gilt, deren Wirtschaftswachstum sich allerdings „nur noch“ bei etwas über 7 Prozent hält, sammelt derzeit Rekordbestände des Edelmetalls.

Das Rekordvolumen des Goldhandels, das 2013 im gesamten Jahresverlauf erzielt wurde, konnte 2014 bereits im Oktober übertroffen werden. In den ersten zehn Monaten des laufenden Jahres belief sich das Volumen auf 12.077 Tonnen im Vergleich zu 11.614 Tonnen im Gesamtjahr 2013.


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Trotz der Regierungsbemühungen, Goldimporte zu begrenzen, hat Indien inzwischen die höchste Importrate seit 41 Monaten erreicht. Im November wurden mehr als 39 Tonnen Gold importiert – so viel wie zuletzt im Mai 2011.

Allein die Nachfrage aus China und Indien entspricht laut offiziellen Angaben des World Gold Council (WGC) der weltweiten Goldproduktionsmenge von gut 3.100 Tonnen. Insgesamt übersteigt die globale Goldnachfrage die Produktionskapazitäten deutlich.

Länder wetten auf steigenden Goldpreis

Auch Russlands Zentralbank erhöht ihre Investitionen in Gold, ebenso wie japanische Rentenfonds, die bis 2011 überhaupt nicht in diesen Rohstoff investiert hatten.

Mehrere Länder haben zudem damit begonnen, ausgelagerte Goldbestände auf heimischen Boden zurückzuführen: Die Niederlande haben entsprechende Maßnahmen umgesetzt. Frankreich hat sämtliche Übersee-Goldbestände eingeführt und damit seine Vor-Ort-Bestände um 20 Prozent erhöht. Auch in Belgien und Deutschland wurden entsprechende Vorhaben geprüft.

Die Nachfrageentwicklung der Länder zeigt, dass sie den fallenden Goldpreis zum günstigen Einstieg nutzen und mittelfristig auf einen erneuten Wertanstieg setzen.

Kleinanleger setzen auf Silber

Ganz anders verhalten sich bislang die Kleinanleger: Während sie ihre Goldbestände abstoßen, halten sie ihr Silber zusammen – und stocken diese Vorräte sogar noch auf. Obwohl der Silberpreis im laufenden Jahr um mehr als 16 Prozent gefallen ist, haben sich die Silberbestände von Kleinanlegern im gleichen Zeitraum um fast 10 Prozent erhöht.

Silber ist gefragter denn je, 2014 könnte ein neues Rekordjahr werden. So teilte die US-Münzprägeanstalt Mint mit, trotz fallender Preise und negativer Schlagzeilen allein im November mehr als 3,4 Millionen Unzen Silber verkauft zu haben – 49 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Unterm Strich scheint es kaum rationale Gründe zu geben, warum Anleger ihr Gold abstoßen, gleichzeitig aber ihr Silber horten, das derzeit ganz ähnliche Rahmenbedingungen bietet.

Die staatlichen Institutionen diverser Länder rund um den Globus jedenfalls setzen trotz allem auf Gold und damit zumindest mittelfristig auf eine Wertsteigerung.

16. Februar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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