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Falschberatung: Ein scheinbar gutes Urteil reicht nicht

Vor kurzem ging ein Urteil zuungunsten der Deutschen Bank durch die Presselandschaft Deutschlands. Gegenstand waren waren Zinsanlagen. Das war aber nur ein Einzelfall, meinen wir.

Was war geschehen?

Diese Zinsanlagen waren – weil die Geldanlage vor allem in die USA ging – bei weitem nicht so sicher, wie die Investoren angenommen haben. Das Urteil soll jetzt Mittelständler und – wohl begrenzt – auch Kommunen 2011 und in den Folgejahren schützen.

Der Mittelständler kassiert sogar 240.000 €. Ein Grund zur Freude ist das nicht. Wir warnen Sie direkt: Anders als die Presse meint, wird das Urteil kaum Auswirkungen zu Ihren Gunsten haben.  

Urteil fordert Risikoaufklärung  

Der Bundesgerichtshof hat der Deutschen Bank und den Klägern bestätigt, dass die Risikoaufklärung nicht hinreichend war (Az. XI ZR 33/10). Daraus eine zusätzliche Aufklärungspflicht werden zu lassen, wie es die Presse kürzlich beschrieben hat, ist jedoch falsch.


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Wir haben Ihnen etwa im Neuen Deutschen Geldanlagebrief bereits oft beschrieben, wie fahrlässig selbst die neuesten Regeln der Geldanlage-Aufklärung gestrickt sind. Die Angaben im Prospekt reichen hinten und vorne nicht. Ebenso wenig die persönliche Risikoaufklärung.

Es ist manchmal wirklich erstaunlich, was die Bankberater so alles empfehlen. Viel Brauchbares ist jedenfalls nicht dabei, scheint es oft.

Trotz geringster Renditen dürfen Banken immer noch Produkte wie Zertifikate anbieten, dürfen „Berater“ zur Vorsorge immer noch Kapitallebensversicherungen anbieten. 

Dabei zeigt sich beim genauem Hinsehen schnell, dass bei Zertifikate oder der Kapitallebensversicherung die Renditen die Risiken gar nicht wert sind.

Ihre Vorsorge 2011 und in den Folgejahren aber können Sie mit mehr als 100% Zuschlag verbessern.  Vorschläge dazu finden Sie bereits im „100%-Mehr-Netto“-Depot des „Neuen Deutschen Geldanlagebriefs“, den Sie hier kostenfrei im 30-Tage-Gratis-Test bestellen können.

Beispiel für legale Falschberatung: Versicherungen

Ein Risiko sind auch 2011 nicht nur „Verluste“ wie im Urteil bechrieben, sondern vor allem das, was Sie nicht verdienen. Wer Jahr für Jahr unnötig 3%-Punkte Zinsen nicht verdient, verliert alleine dadurch bereits in 9 Jahren genau 30,48% an Rendite.

Dies entspricht einem Verlust von 100% gegenüber dem, was die eigentliche Verzinsung in der Regel bringt. Nach 15 Jahren jedoch beträgt der Verlust bereits 55,80%. Bei einem Zinsverlust von 5%-Pukten jedoch sind nach 9 Jahren bereits 55,13% Rendite weg.

Nach 15 Jahren verlieren Sie für Ihre Vorsorge bereits 107,89%. Dies sind etwa 200% mehr, als Sie mit Kapitallebensversicherungen verdienen werden.

Daher halten wir Versicherungen aktuell für legale Falschberatungen. 

Ein zusätzlicher Hinweis: jenseits der Euphorie der Presse ist die hier verurteile „Falschberatung“ ein Einzelfall. Wie immer vor Gericht gilt: Urteile lassen sich schlecht auf andere Sachverhalte beziehen. Ihre Vorsorge ist daher bezogen auf solche Urteile in schlechten Händen.

28. April 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

Janne Joerg Kipp ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.