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Festgeld und Sparbuch: Bis Ende Februar Guthabenzinsen abheben

Die Bankzinsen sind im Keller. Schon deshalb sollten Sie nicht mehr Geld auf Bankkonten parken als unbedingt nötig. Der heutige Tipp betrifft Spar- und Festgeldkonten.

Hier gilt nämlich: Die erhaltenen Zinsen aus dem letzten Jahr können Sie noch bis 28. Februar abheben. Ansonsten wird es schwierig, die bei der Bank fest angelegten Gelder wieder flüssig zu machen.

Sparbuch: Bis zu 2.000 Euro monatlich verfügbar

Immerhin bis zu 2.000 Euro monatlich können Sie bei Sparkonten abheben. Wenn Sie mehr Geld von Ihren Sparkonten brauchen, dann müssen Sie allerdings das Sparkonto kündigen.


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Das geht nicht von jetzt auf gleich. Vielmehr gilt eine 3-monatige Kündigungsfrist. Wenn Sie also ihre Kündigung zum 28. Februar bei der Bank einreichen, dann können Sie erst ab Juni über Ihr eigenes Geld verfügen.

Nicht gültig ist diese Kündigungsfrist für die letztjährigen Zinsen. Diese dürfen Sie – unabhängig von der Höhe – bis 28. Februar abheben. Das sollten Sie auch tun, denn die Sparbuchzinsen sind aktuell alles andere als attraktiv. Da lohnt es sich eher, das Geld auszugeben oder über andere, rentablere Geldanlagen nachzudenken (z. B. Fonds oder Aktien).

Festgeldkonto: Anlagesumme ist erst bei Fälligkeit verfügbar

Zeitlich noch weniger flexibel als ein Sparbuch ist ein Festgeldkonto. Hier können Sie erst nach Ende der Laufzeit wieder über das angelegte Geld verfügen. Und diese Laufzeit liegt meistens zwischen 6 Monaten und 4 Jahren.

Aber auch hier gilt: Die Zinsgutschrift aus dem vergangenen Jahr können Sie bis 28. Februar abheben. Auch hier kommt es nicht auf deren Höhe an. Ob sich das lohnt, hängt von Ihrer persönlichen finanziellen Situation ab.

Da die Zinsen auch bei Festgeld nicht gerade berauschend sind und selten mehr als 1 Prozent betragen, gilt auch hier: Zumindest die Zinsen sollten Sie abheben und entweder ausgeben oder rentabler anlegen.

Dringend zu empfehlen: Notreserve auf dem Tagesgeldkonto

Die Bankzinsen mögen noch so unattraktiv sein – derzeit liegen Sie meistens zwischen 0 und 1 Prozent – ein Tagesgeldkonto sollten Sie trotzdem unterhalten. Warum? Ganz einfach als Notreserve.

Denn sonst müssen Sie einen teuren Kredit aufnehmen, wenn unerwartete, hohe Kosten auf Sie zukommen. Das kann immer mal passieren, etwa wenn die Heizung streikt oder der Automotor stottert.

Der Vorteil bei Tagesgeld: Hier sind Sie weder an eine Laufzeit noch an eine Kündigungsfrist gebunden. Sie können täglich über Ihr Geld verfügen und es nach Belieben abheben, wenn Sie es brauchen.

17. Januar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Judith Engst
Von: Judith Engst. Über den Autor

Judith Engst hat sich auf die publizistische Beratung im Bereich Wirtschaft und Finanzen spezialisiert und speziell zum Thema Geldanlage mehrere Bücher verfasst.

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