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Fielmann-Aktie: Optikerkette behält den Durchblick

Fielmann kennen Sie alle – DEN Garant für einen unkomplizierten und günstigen Brillenkauf.

Nicht nur für viele Brillenträger geht kaum ein Weg an der größten Optikerkette Deutschlands vorbei.

Auch immer mehr Anleger haben in den letzten Jahren die Aktie für sich entdeckt. Seit 2003 ging es um über 600% nach oben. Seit 2004 wurden alleine 19,60 € je Aktie an Dividenden ausgeschüttet.

Ist das Kursplus von der Geschäftsentwicklung untermauert? Wie entwickeln sich die Margen des Konzerns? Was macht die Konkurrenz aus dem Internet?

Umsatz weiter gesteigert

Die Wachstumsdynamik hält unverändert an. Im 1. Quartal verkaufte der Hamburger Konzern 1,87 Mio. Brillen – rund 20.000 mehr als im Vorjahr.

Der Zuwachs führte zu einem Erlöszusprung von 3,5% auf 317 Mio. €. Auf der Gewinnseite sah es noch besser aus: Der Vorsteuergewinn kletterte um knapp 7% auf 62,8 Mio. €.


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Gründe für die gute Geschäftsentwicklung gab es gleich mehrere:

Fielmann profitierte vom Trend zu teuren Designerbrillen und Gleichtsichtbrillen, die eine höhere Marge abwerfen. Zudem machte sich die aufgehellte Konsumentenstimmung positiv bemerkbar.

Gewinnmarge weiter verbessert

Durch die nachhaltige Expansion der vergangenen Jahre hat sich Fielmann zu einem wahren Giganten entwickelt. Insgesamt verfügt der Konzern über 687 Filialen. Der Marktanteil in Deutschland liegt mittlerweile bei über 50%.

Dabei ging der Expansionshunger nicht zulasten des Gewinns. Ganz im Gegenteil. Die EBIT-Marge wurde seit 2011 von 16,3% auf 19,8% verbessert. Hier macht sich bemerkbar, dass immer mehr Produkte mit höhere Gewinnmarge verkauft werden.

Nicht nur teurere Brillen, sondern auch multifokale Kontaktlinsen (also für kurz- und Weitsichtigkeit mit einer Linse) kurbelten das Geschäft an.

Konkurrenz im Online-Geschäft

Im Geschäft mit normalen Filialen hat es die Konkurrenz von Fielmann schwer. Während bei den Hamburgern gut 35 Brillen pro Filiale am Tag über den Ladentisch wandern, sind es bei den Wettbewerbern gerade mal 2.

Daher ist es nicht mehr als verwunderlich, dass die größte Konkurrenz aus dem Internet kommt. Firmen wie Mister Spex, Brille 24 oder Brillenplatz zeigten zuletzt z. T. Zuwachsraten von mehr als 30%.

Mister Spex erzielte in 2014 immerhin einen Umsatz von 65 Mio. €. Das hohe Wachstum hat sogar die Investmentbank Goldman Sachs angelockt, die sich bei der Firma eingekauft hat und das Wachstum unterstützt.

Einen ersten zaghaften Schritt Richtung Onlinegeschäft wagt nun auch Fielmann. In Österreich soll innerhalb der nächsten 18 Monate der Onlineverkauf von Kontaktlinsen über eine App gestartet werden.

Kaufen können jedoch nur Kunden, die diese Produkte zuvor im Fielmann-Laden bereits einmal erworben haben: Nachbestellungen sind dann via App möglich.

Analysten sehen nur begrenztes Kurspotential

Für das Gros der Analysten stellt die Fielmann-Aktie derzeit nur eine Halteposition dar. Unbestritten ist die Markstellung und Managementkompetenz der Optikerkette.

Das Kurs Gewinn Verhältnis von 30 für das laufende Jahr ist allerdings nicht mehr ganz günstig.

Anleger können sich unterdessen sicher sein, dass die Interessen der Unternehmensführung mit denen der Aktionäre übereinstimmen.

Denn die Fielmann-Familie hält weiterhin 71,6% aller Anteile und dürfte daher ebenso an langfristigen Wertsteigerungen interessiert sein.

5. Mai 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Richard Mühlhoff. Über den Autor

Richard Mühlhoff analysiert die realen Anlageentscheidungen der weltbesten Investoren, wie etwa Warren Buffett oder David Tepper. Die kollektive Intelligenz dieser ausgemachten Top-Investoren ist das Erfolgsgeheimnis des Börsendiensts „Investment-Elite“.

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