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Fimatex: Gebühren oft versteckt – Flatex günstige Alternative

Die Broker Comdirect, Maxblue, S-Broker, ING Diba, Cortal Consors etc. kennt fast jeder. Weniger bekannt, aber in der Werbung durchaus präsent, sind die Online-Broker Fimatex und Flatex. Beide werben in erster Linie damit, Ihre Orders für sehr geringe Gebühren auszuführen.

Hier für Sie einige Informationen zum Hintergrund der beiden Internet-Wertpapierhandelsbanken: Der Online-Broker Fimatex gehört zur französischen Großbank Société Generale. Die Preise für die Transaktionen sind auf den ersten Blick tatsächlich teilweise etwas günstiger als bei den gängigsten anderen Online-Brokern.

Fimatex: Gebühren verstecken sich im Detail

Aber lassen Sie sich davon nicht blenden: Dafür werden für das Depot Depotgebühren (0,05% des Depotwertes pro Halbjahr zuzüglich Mehrwertsteuer) und für das Verrechnungskonto Kontogebühren fällig (2,50 Euro pro Monat), letzteres dann, wenn Sie in einem Monat einmal keine Order aufgeben.

Zur Zeit läuft eine Sonderaktion, in der Ihnen die Kontogebühren für ein Jahr erlassen werden. Trotzdem sollten Sie beachten: Wegen der Gebühren hat sich Fimatex wohl hierzulande kaum durchgesetzt. Von unseren Lesern hören wir seit Jahren nichts mehr über diese Handelsplattform (1999 bis 2001 dagegen häufiger).


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Was aber ein nicht zu vernachlässigendes Argument gegen Fimatex ist, ist die vergleichsweise schlechte Einlagensicherung. Sie richtet sich nach dem französischen Recht: Die Bareinlagen auf Ihrem Verrechnungskonto sind nur bis 70.000 Euro (und zu 100 %) abgesichert, falls die Bank je einmal in Zahlungsschwierigkeiten geraten sollte.

Ihr Depot ist davon zwar nicht betroffen (bei Wertpapieren haben Sie stets einen Herausgabeanspruch). Aber wenn Sie einmal größere Geldbeträge auf dem Verrechnungskonto zwischenparken, dann sollten Sie um diese Beschränkung der Einlagensicherung wissen.

Denn schließlich landet auf Ihrem Verrechnungskonto alles Geld, das Sie etwa aus Wertpapierverkäufen oder Dividenden- und Zinszahlungen erhalten.

Flatex: Schnäppchenpreise beim Online-Broker

Ein recht unbekannter Online-Broker, der tatsächlich Schnäppchenpreise bietet, wie er verspricht, ist der Online-Broker Flatex.

Mehr zum Thema: Flatex: Günstiger Broker mit Einschränkungen

Er gehört – anders als Fimatex – dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken an. Folglich sind Ihre Sicht- und Termineinlagen bis zu 30 % des haftenden Eigenkapitals angesichert. Aktuell beträgt die Sicherungsgrenze pro Kunde: 2,1 Mio. Euro. Depot- und Kontoführung sind dabei kostenlos.

Wissen sollten Sie allerdings, dass sich hinter Flatex, der „Bank für Investments und Wertpapiere AG“ in Willich, kein geringerer als Bernd Förtsch aus Kulmbach verbirgt, ein „Börsenguru“, über den die Medien in der Vergangenheit häufiger wegen fragwürdiger Aktienempfehlungen und Verdacht auf Kursmanipulation berichtetet haben.

Trotzdem ist über Flatex nichts Nachteiliges bekannt, sie können dort ausgesprochen günstig ordern. Lediglich ein Handel an ausländischen Börsen ist bislang noch nicht möglich.

Fazit: Der Flatex Online Broker bietet, im Gegensatz zu Fimatex, viele Möglichkeiten am Markt teilzuhaben, ohne ein zu großes Risiko einzugehen.

28. September 2007

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.