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Finanzdienstleister: Niedrigzinsen und Währungsturbulenzen lenken

Makroökonomische Faktoren beeinflussen derzeit maßgeblich die Geschäfte unserer Finanzdienstleister.

Bereits seit einigen Jahren schnürt das Niedrigzins-Umfeld v. a. Banken und Versicherungs-Unternehmen die Kehle zu.

Während im klassischen Geschäft kaum noch ordentliche Renditen erwirtschaftet werden, profitieren andere Unternehmen von der Entwicklung.

So freut sich Goldman Sachs über ein anziehendes Geschäft mit Fusionen und Übernahmen.

Auch die Kreditkarten-Unternehmen VISA und MasterCard profitieren von den niedrigen Zinsen und der daraus resultierenden zunehmenden Konsumlust der Verbraucher.

Solide Geschäftszahlen werden durch Franken-Aufwertung zunichte gemacht

Von den Währungs-Turbulenzen wurde die Schweizer GAM Holding besonders hart getroffen:

In einem eigentlich hervorragenden 1. Halbjahr mussten durch die starke Aufwertung des Schweizer Franken Einbußen bei Umsatz und Gewinn verkraftet werden.


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Da es sich voraussichtlich um Einmal-Effekte handelt, sind die Rückgänge jedoch nicht überzubewerten.

Strafzahlungen machen Bankbilanzen schwer berechenbar

Noch immer hält die Welle der Ermittlungen gegen die großen Investmentbanken an.

Goldman Sachs und Morgan Stanley werden wie alle anderen großen Investmentbanken von den US-Behörden sehr genau unter die Lupe genommen.

Seit der Finanzkrise kommt jede Ungereimtheit zur Anklage. Meist einigen sich die Kontrahenten in einem Vergleich und schließen die Fälle somit ohne eine Verurteilung ab.

Trotzdem wird ein Teil der Gewinne Jahr für Jahr durch Strafzahlungen aufgezehrt. Aller Voraussicht nach wird das auch noch eine Weile so bleiben.

Gewinn-Prognosen bleiben also schwierig und sind immer auch vom Ausgang der Rechtsstreitigkeiten abhängig.

Zudem müssen alle Finanzdienstleister mehr und mehr regulatorische Anforderungen erfüllen. Hier erwarten wir in den kommenden Jahren steigende Belastungen für die Unternehmen.

Es wird in Zukunft noch mehr darauf ankommen, die Geschäfts-Prozesse so effektiv wie möglich zu gestalten, um weiter profitabel arbeiten zu können.

Innovationen treiben die Branche an

Das Zahlungs-Verhalten befindet sich im Wandel. Elektronische Bezahlsysteme lösen das Bargeld immer mehr ab.

Der Internet-Handel gewinnt zunehmend an Bedeutung, und die Kunden suchen nach einfachen, aber gleichzeitig sicheren Möglichkeiten, um Geld zu transferieren.

Die Finanzdienstleister unternehmen deshalb große Anstrengungen und investieren in neue Technologien. Das gilt für die Kreditkarten-Unternehmen genauso wie für die Deutsche Börse.

Hier steht weniger der Bezahlvorgang selbst im Mittelpunkt, sondern der Fokus wird auf die Bereitstellung effizienter Marktplätze gelegt.

Beim Kampf um die Technologie-Führerschaft greifen die etablierten Unternehmen immer wieder auf kleine, innovative Firmen zurück.

Übernahmen und Kooperations-Vereinbarungen prägen und verändern derzeit in besonderem Maße das Bild der Branche.

21. Oktober 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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