Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Flucht in Betongold: Immobilienfonds-Nachfrage steigt

Die neue Handelswoche hat so begonnen, wie die alte Woche geendet hatte:

Aus Angst vor dem Brexit verkaufen Anleger Aktien und leiten das Geld in – aus ihrer  Sicht – sichere Häfen um.

Staatsanleihen, Gold und Silber standen auch heute wieder auf der Gewinnerseite. Auch Immobilien gehören zu den Favoriten. Doch das hat nicht nur positive Seiten.

Viele offene Immobilienfonds stehen derzeit vor einem Luxusproblem: Sie haben so hohe Mittelzuflüsse, dass sie die eingesammelten Gelder kaum noch investieren können.

Daher gibt es bei einigen offenen Immobilienfonds inzwischen auch schon Beschränkungen, was den Zufluss neuer Investorengelder angeht.

Und: Die ungewöhnlich hohe Nachfrage nach offenen Immobilienfonds dürfte sich nach Einschätzung von Experten im laufenden Jahr eher noch verstärken als das eine Eintrübung zu erwarten wäre.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Dazu passt folgende Aussage von Analysten der Ratingagentur Scope in ihrer jährlichen Markt- und Bewertungs-Studie zu offenen Immobilienfonds:

Der Absatz der Branche werde 2016 das Niveau des Vorjahres übertreffen. Noch drastischer formulierte es Scope-Analystin Sonja Knorr vor wenigen Tagen gegenüber der „Börsen-Zeitung“: „Die Produkte werden quasi überflutet mit Geld.“

Daher nehmen einige offene Immobilienfonds neue Gelder nur noch in begrenztem Umfang an – beispielsweise nur noch in Form von Sparplänen. Doch woher kommt der Run auf offene Immobilienfonds?

Warum offene Immobilienfonds derzeit so beliebt sind

Ein wesentlicher Grund dafür, warum offene Immobilienfonds zuletzt so starke Mittelzuflüsse verzeichneten, ist das vergleichsweise gute Abschneiden dieser Produkte.

Während die Rendite besonders solider Immobilienfonds gewöhnlich bis zu 1 %-punkt oberhalb der Rendite 10-jähriger Bundesanleihen liegt, hat sich die Spanne mit einer Outperformance (also einem vergleichsweise besseren Abschneiden) von zuletzt 1,8 %-punkten und mehr gegenüber den nahezu nullverzinsten Bundesanleihen deutlich ausgeweitet.

Im Mittel lag die Rendite von offenen Immobilienfonds im Jahr 2015 laut Scope-Analystin Sonja Knorr bei 2,5%. Die Rendite deutscher Staatsanleihen liegt aktuell bei rund 0%.

Einige offene Immobilienfonds begrenzen ihre Mittelzuflüsse

Wie bereits beschrieben, reagieren einige Fondshäuser auf die zuletzt starken Mittelzuflüsse, indem sie diese aktuell begrenzen. So handelt zum Beispiel auch die zum Sparkassen-Sektor zählende DekaBank.

Auch Union Investment, das Fondshaus der Genossenschafts-Banken, begrenzt die Mittelzuflüsse bei den offenen Immobilienfonds.

In der „UniImmo“-Reihe, zu der verschiedene offene Immobilienfonds zählen, werden derzeit fast gar keine neuen Gelder angenommen. Eine Ausnahme bilden lediglich Sparpläne.

Alternativen zu offenen Immobilienfonds

Wenn Sie in Immobilien investieren wollen, aber keine ganzen Immobilien kaufen wollen, gibt es eine Reihe von möglichen Alternativen für Sie. So können Sie beispielsweise in die offenen Immobilienfonds investieren.

Eine andere Möglichkeit ist, in börsennotierte Immobilien-Unternehmen zu investieren. Hier gibt es in Deutschland zahlreiche Möglichkeiten.

Sie müssen sich zunächst aber entscheiden, ob Sie lieber in Wohn- oder in Gewerbe-Immobilien investieren wollen.

Im Bereich Wohnimmobilien ist beispielsweise das im DAX gelistete Unternehmen Vonovia tätig und im Bereich Gewerbe-Immobilien z. B. das Unternehmen Alstria Office (um nur einige wenige Beispiele zu nennen).

13. Juni 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.

Regelmäßig Informationen über Marktanalysen erhalten — kostenlos!
Profitieren Sie von unserem kostenlosen Informations-Angebot und erhalten Sie regelmäßig die neusten Informationen von Rolf Morrien. Über 344.000 Leser können nicht irren.
Ihre E-Mail-Adresse wird nicht an Dritte weitergegeben!

10 Dividendenaktien, deren Dividende IMMER steigt