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Fluggesellschaften: BrExit und Terror hinterlassen Spuren

Die gute Stimmung in der europäischen Luftfahrt-Branche hat angesichts der niedrigen Kerosin-Preise ein jähes Ende gefunden.

Die Gründe dafür: eine Reihe von Terroranschlägen, kostspieligen Fluglotsen-Streiks und schließlich das BrExit-Votum .

Im 2. Quartal haben sich das Geschäftsklima und das Buchungs-Verhalten deutlich abgeschwächt.

Da für das 2. Halbjahr von keiner schnellen Erholung des Verbraucher-Vertrauens auszugehen ist, haben KLM/Air France, Lufthansa, IAG und easyJet ihre Gewinn-Prognosen für 2016 kappen müssen.

Die letzten beiden hat das Brexit-Votum besonders hart getroffen; sie verloren an der Börse teilweise bis zu 1/3 ihrer Marktkapitalisierung.

Das schwächere Pfund macht das Reisen für die Briten teurer. Und in Pfund bilanzierende Gesellschaften wie British Airways, die zu IAG gehört, oder auch easyJet werden von der Abwertung doppelt bestraft.

Ryanair entfacht den Preiskampf

Als einzige von den großen Fluglinien in Europa hält Ryanair an seiner Gewinn-Prognose vorerst fest; auch wenn das Management eingeräumt hat, dass das Risiko für eine Senkung der Prognose nach dem BrExit- Votum gestiegen sei.


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Ryanair will die Schwäche-Phase seiner Konkurrenten nutzen und wird den Preiskampf im 2. Halbjahr mit Preissenkungen von bis zu 10% anheizen.

Durch den hohen Kosten-Vorteil und die gute Bilanz kann sich der Konzern den Preiskampf erlauben.

Ryanair will seine Marktanteile und die Position als passagierstärkste Airline Europas durch den Preiskampf ausbauen: Die Zahl der Passagiere soll in diesem Jahr um 9% auf 116 Mio. erhöht werden.

Deutschland ist für den Konzern im Moment der wichtigste Wachstumsmarkt. Innerhalb der nächsten 5 Jahre soll der Marktanteil von 5 auf 20% ausgebaut und Air Berlin als Nr. 2 in Deutschland verdrängt werden.

Dabei profitiert Ryanair von der schwierigen Lage von Air Berlin und übernimmt Routen, die Air Berlin zusammenstreicht.

Nach einem Rekord-Verlust im vergangenen Jahr steuert Air Berlin angesichts des bisherigen Geschäfts-Verlaufs in diesem Jahr auf einen weiteren „Negativ-Rekord“ zu.

Und auch Lufthansas Billig-Fluglinie Eurowings will Ryanair das Leben schwer machen und durch den Preiskampf verhindern, dass sich Eurowings etablieren kann.

Dafür nimmt der Konzern ein langsameres Gewinn-Wachstum in Kauf.

Nachdem im Vorjahr unter Ausklammerung des Verkaufs der Aer Lingus-Anteile 43% mehr verdient worden sind, werden die niedrigeren Ticket-Preise in diesem Jahr zu einer Abschwächung führen.

Es wird ein Gewinnplus von 12% angepeilt.

Neuaufnahme Alaska Air Group

Wir haben die Alaska Air Group in unsere Beobachtung aufgenommen. Die Alaska Air Group begeistert ihre Kunden mit niedrigen Preisen und einem starken Kunden-Service.

Das Unternehmen verfügt über eine sehr starke Präsenz im Nordwesten der USA.

Durch die geplante Übernahme von Virgin America würde Alaska Air seine Präsenz an der Westküste weiter ausbauen und zur fünftgrößten Fluglinie in den USA aufsteigen.

Die Stärke von Alaskas Geschäftsmodells spiegelt sich in den Zahlen wider: Die Ertragskraft wurde in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesteigert und der Verschuldungsgrad reduziert.

Wir nehmen Alaska mit 4 Sternen auf. Unser Favorit in den USA bleibt aber Southwest Airlines; der Konzern wird auch 2016 neue Bestwerte aufstellen.

27. September 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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