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Flugzeugbau: Top-Aussichten trotz schwächelnder Wirtschaft

Der Dachverband für Fluggesellschaften IATA prognostiziert eine positive Entwicklung im Flugzeugbau.

Die stetig wachsende Passagieranzahl sorgt für einen Mehrbedarf an Transportmitteln. Aufgrund der günstigen Ticketpreise fällt die Wahl zunehmend auf komfortable Zivilflugzeuge.

Die steigende Nachfrage füllt die Auftragsbücher. Allein in Europa wird für 2014 ein Nachfrageplus von fast 5% erwartet. Der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) spricht von einer erfreulich positiven Entwicklung.

In 2012 wuchs der Umsatz der Branche um 10,2%. Für das laufende Geschäftsjahr werden vergleichbare Zahlen erwartet.

Der zivile Flugzeugbau blieb von der Staatsschuldenkrise in Europa und einer schwächelnden Konjunktur in Nordamerika nahezu unberührt.

Besonders die Reisefreudigkeit und der zunehmende Mobilitätsbedarf sorgten in der prekären Wirtschaftslage für Zuwächse im Luftfahrtgeschäft.


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Das wirkt sich auch positiv auf den Flugzeugbau aus. Weitere Nachfrageimpulse stammen aus dem Nahen und Mittleren Osten.

Im Markt für Rüstungsgüter fällt die Prognose hingegen verhalten aus. Das Geld ist knapp. Dennoch sind die Staatschefs erfinderisch und investieren Milliardensummen in vermeintlich notwendige Großprojekte.

Pleitegeier intensivieren den Konkurrenzkampf

Der Dreamliner 787 sollte eigentlich ein Vorzeigeflieger werden und Boeing im direkten Wettbewerb mit EADS den nötigen Rückenwind liefern.

Doch die Pannenmeldungen rissen nicht ab. Immer wieder geriet der Langstreckenflieger durch Schwierigkeiten am Triebwerk, der Belüftung oder den Enteisungsanlagen in die internationalen Medien.

Neben einem gewaltigen Imageschaden erlitt Boeing bei zunehmenden Umsätzen einen Gewinnrückgang von rund 3%.

Trotz der Fehleranfälligkeit des Prestigefliegers bestellte Singapore Airline 30 Maschinen. Auch British Airways und Norwegian Air ließen sich nicht von den Negativschlagzeilen abschrecken und setzten den Pechvogel auf die Einkaufsliste.

Zugleich versucht Boeing besser auf die Kundenwünsche einzugehen. Bis 2018 soll ein größerer Dreamliner gebaut werden, der bis zu 240 Passagieren Platz bietet.

Auch EADS hatte Schwierigkeiten mit seinem Langstreckenflieger A380. Mängel an den Tragflächen und Startschwierigkeiten sorgten ebenso für schlechte Schlagzeilen.

Zudem lähmten die Nachbesserungsarbeiten den Bau von neuen Maschinen. Durch das starke Geschäft der etablierten Airbus-Modelle konnte der Gewinn aber um satte 18,8% zulegen.

Im direkten Vergleich ist EADS besser aufgestellt und glänzt mit einem prall gefüllten Auftragsbuch. Allein in 2013 rechnet der Konzern mit einer Jahresorder von über 800 Flugzeugen.

Bombardier hebt ab

Bombardier ist der drittgrößte Hersteller von Zivilflugzeugen. Im Vergleich zu Boeing und EADS konzentrierte sich der Konzern bislang nur auf Nischenangebote und baute vorwiegend Business- und Regionalflieger.

Mit der Fertigstellung der CSeries soll sich das aber ändern. Die Flugzeuge können bis zu 160 Passagiere befördern und stehen damit im direkten Wettbewerb zu den Mittelstreckenfliegern von EADS und Boeing.

Allerdings hat Bombardier Aufholarbeit zu leisten. Im Flugzeugbau spielen Größenvorteile und Lernkurveneffekte eine entscheidende Rolle.

8. August 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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