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Folgen der Deflation: Wenn Arbeit nichts mehr wert ist

Wie Sie wissen treibt mich das Thema Deflation schon lange um. Viele Experten warnen nur vor einer Inflation oder sogar Hyperinflation.

Doch in der aktuellen Krisenphase ist eine Deflation das meiner Einschätzung nach sehr viel wahrscheinlichere Szenario.

Was heißt aber eine Deflation ganz persönlich für Sie? Heute geht es erst einmal um die negativen Effekte für den Arbeitsmarkt. In einer Deflation geraten Ihr Arbeitgeber oder Ihr eigenes Unternehmen unter Druck.

Einmal sinkt der Umsatz, weil die Kunden auf Schnäppchen warten oder immer weniger kaufen können. Zum anderen kommt der Betrieb in einen ruinösen Wettbewerb, weil die Kaufkraft auf dem Markt immer kleiner wird und sich alle um die Brotkrumen streiten. Deshalb steigt auch die Pleitewelle immer schneller an.


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Zunehmend können die Firmen den Belastungen und schwindenden Erträgen nichts mehr entgegensetzen und gehen bankrott. Damit wächst die Arbeitslosigkeit, und Ihr Arbeitgeber geht dazu über, Sie an der schlechten Lage in Form von niedrigeren Löhnen zu „beteiligen“.

Arbeitszeit und -leistungsanforderung werden schleichend oder kategorisch erhöht, während das Gehalt nach unten tendiert. Mit dem Hinweis auf das steigende Heer der Arbeitslosen können Sie massiv unter Druck gesetzt werden. Dabei ist es trügerisch, darauf zu vertrauen, dass Sie doch schon so lange zuverlässig arbeiten.

Der Alltag in der Deflation wird auf jeden Fall härter

In immer schlechteren Zeiten nutzt dies kaum etwas. Ihr gewohntes Leben wird, selbst wenn Sie nicht arbeitslos werden, ungemütlicher werden.

Auch wenn Sie Unternehmer sind, sieht es immer schlechter für Sie aus: Sie kommen unter massiven Kostendruck und müssen froh sein, wenn Sie überhaupt noch etwas verkaufen können, wenn auch mit minimalem Gewinn.

Es wäre falsch, anzunehmen, dass Ihr Unternehmen einer Deflationskrise entkommen könnte. Selbst wenn Sie in einer Branche tätig sind, welche weniger konjunkturempfindlich ist, wird sich die Konkurrenz stark erhöhen, da dann viele in diesen Bereich drängen.

Sie sollten nicht vergessen: In einer Deflation ist jeder Betrieb früher oder später vom Bankrott bedroht, da diese jede wirtschaftliche Tätigkeit abwürgt. Es ist völlig gleichgültig, ob Sie als Unternehmer oder Arbeitnehmer tätig sind.

Jede Art von Arbeitseinkommen gerät unter Druck, in gleichem Maße, wie der Wert des Geldes zunimmt.

Denken Sie an die Zeit der Weltwirtschaftskrise, als in den USA die Menschen mit Schildern umherliefen, auf denen stand „Übernehme jede Arbeit für einen Dollar am Tag“. Ein Dollar am Tag war auch damals sehr, sehr wenig!

Sie sollten damit rechnen, dass Ähnliches wieder passiert.

21. Oktober 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.