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Fonds-Investition: Euro oder Dollar – welche Währung Ihre Fondsrendite

Euro oder Dollar? Welche Währung in den nächsten Jahren stärker sein wird, bleibt angesichts der Geldschwemme aus den Notenbanken in den USA und Europa noch einmal offen. Wer sich langfristig sichern will, braucht aber die richtige Währung – so heißt es. Wer in Fonds investiert, hat daher zur Sicherheit und für mehr Rendite die Wahl zwischen Euro- und Dollar-Notierungen.

Große Verwirrung: Fonds in unterschiedlichen Währungen

Nicht alle, aber viele Fonds können Sie in unterschiedlichen Währungen halten. Sie haben jeweils die Wahl zwischen Euro und US-Dollar. Die Anfragen häufen sich. Wir decken dazu auf:

Es spielt definitiv keine Rolle, in welcher Währung ein Fonds notiert, den Sie jetzt kaufen können. Dazu ein kleines Rechenbeispiel: Ein Fondsanteil koste 100 Euro oder 150 Dollar. Wenn sich jetzt der Dollar um 10% gegenüber dem Euro verschlechtern würde, würde der Fondsanteil sich nicht verändern.

Die Märkte würden den Fondsanteil zunächst – abhängig von seinen Vermögenswerten – weiter bei 100 Euro taxieren. Die aber bringen dann statt 150 Dollar plötzlich 165 Dollar. Umgekehrt: halten Sie den Fonds in Dollar, bringt der Anteil am Markt direkt 165 Dollar (da der Dollar schwächer wird). Diese 165 Dollar aber bringen Ihnen beim Umtausch wiederum 100 Euro.


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Entscheidend ist der Vermögenswert

Die einzelne Notierung ist daher nicht wichtig für Ihr Fondsvermögen. Die Werte verändern sich nicht in der Relation der Währungen zueinander, sondern über die einzelnen Vermögenswerte. Nur auf der Ebene ist es wichtig zu wissen, ob der Dollar oder der Euro schwächer beziehungsweise stärker werden.

Hat ein Fonds etwa Unternehmen im Portfolio, die ausschließlich in den Dollarmarkt hinein exportieren, ist der Wechselkurs wichtig. Je schwächer der Dollar würde, desto weniger „Wert“ erhielten die Unternehmen beim Verkauf ihrer Produkte. Diese Währungsrelation aber hat nichts mit der Notierung des Fonds zu tun.

Das bedeutet für Ihre Entscheidung:

  • Ob ein Fonds in Euro oder Dollar notiert, spielt keine Rolle.
  • Wichtig für Währungsfragen ist einzig, wie währungslastig die Unternehmen im Fonds selbst sind. Im Zweifel achten Sie darauf, dass die Balance stimmt. Investieren Sie dann in international – und nicht nur in Europa – investierende Fonds.
  • Wenn Sie in Zertifikate investieren: Die „Währungssicherung“ in „Quanto“-Zertifikaten sichert hier Währungsrelationen zum Ausgabepreis ab. Aber auch dies ist letztlich nicht nur eine Versicherung, sondern einen „Wette“, die ihrerseits Gebühren kostet.

GeVestor meint: Investieren Sie in Fonds – beschränken Sie sich aktuell aber vor allem auf Aktien und dosiert auf Edelmetalle. Dann ist Ihre Rendite sicherer als mit Rentenfonds. Dies ist das entscheidende Kriterium für die Fondsauswahl, nicht die Währung, in der die Fonds notieren. Die Rendite bleibt dieselbe – in Euro oder in Dollar.

Mehr zum Thema: Dollar VS Euro: Wer gewinnt?

26. September 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

Janne Joerg Kipp ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.