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Fondsbörse Hamburg meldet Rekorde bei offenen Immobilienfonds

Keine Sorge, wenn Sie einen offenen Immobilienfonds halten!

Dies ist die Botschaft, die derzeit von der Fondsbörse Hamburg ausgeht. Diese hat bis dato 732 Mio. € Umsatz seit Jahresbeginn geschafft.

Die Börse meldet: Der Betrag entspricht 3 Airbus-Flugzeugen. Nur: Ob dies viel oder wenig ist, verrät das Zahlenwerk nicht.

Wir meinen: der Umsatz bleibt noch vergleichsweise gering. Die Branche ist insgesamt 80 Mrd. € schwer, so dass jährlich nur 1% des Volumens an der Hamburger Börse – der größten in Deutschland – umgesetzt werden.

Anders gesagt: Wenn Sie 10.000 € Fondsanteile im Depot haben, können Sie 100 € an dieser Börse verkaufen.


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Fonds in Not

Da Fonds in Not geraten sind, ist der Betrag gering. Der „CS Euroreal“ etwa ist ein Fonds, dessen Anteile derzeit nicht zurückgenommen werden.

Dabei beläuft sich der Börsenhandel auf nur 256,1 Mio. €.

Beachten Sie: Das sind schon Panik-Verkäufe, denn Fonds, die zurückgenommen werden, werden kaum gehandelt.

Ein Spitzenreiter: der „UniImmo:Global“, der 14,3 Mio. € Umsatz bringt.

Viele Fonds kaum handelbar

Selbst an der Börse Hamburg können Sie aktuell bei Weitem nicht alle verfügbaren oder am Markt je verkauften Anteile kaufen oder verkaufen. In Hamburg gibt es derzeit einen Markt für 23 offene Immobilienfonds.

Immerhin mehr als 50% der Gesellschaften, d. h. 12 verschiedene Fonds, können Sie als Investor regulär als Verkäufer oder Käufer von Fondsanteilen nutzen und brauchen die Börse nicht.

Trotzdem werden diese Fonds börsengehandelt. Die Folge: Sie können an der Börse i. d. R. etwas bessere Preise erzielen, wenn die Preise für Immobilien steigen.

Denn: Die Kurse an der Börse sind zeitnäher als bei Fondsgesellschaften, die jeweils am Vortag abrechnen. Auf der anderen Seite jedoch gibt es etliche Problemfälle, auch an der Hamburger Börse:

  • Vier Fonds nehmen derzeit die Anteile nicht zurück: CS Euroreal, KanAm grundinvest, SEB ImmoInvest sowie UBS 3 Sector Real Estate Europe
  • 7 weitere Fonds werden derzeit „abgewickelt“. Das bedeutet: Investoren erhalten ein Angebot der Gesellschaften über den Preis für die Anteile. Je nach Verfügbarkeit liquider Mittel können Sie mit einem frühen oder einem etwas späteren Verkauf an die Fondsgesellschaft rechnen.
  • An der Börse finden Sie aktuell dazu kaum eine Alternative. Denn: Die Preise liegen noch deutlich unter denen von Fondsgesellschaften, weil die Spekulation derzeit keinen Raum für hohe Angebote lässt.

GeVestor meint

An der Börse Hamburg können Sie – wie im Fall von CS Euroreal – derzeit viele der schwierigen Fonds kaum verkaufen. Daher empfehlen wir, sich nicht auf den Börsenhandel zu verlassen.

Achtung: Falls Sie in offene Immobilienfonds investieren wollen, bleibt unsere Empfehlung der HausInvest. Auch den können Sie über Börsen handeln.

14. November 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

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