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Fondsgebundene Lebensversicherung – die Garantie-Falle

Ein „Welt“-Bericht löst Alarm-Stimmung aus, brisant wird es künftig dennoch werden.

Die tickende Zeitbombe, so der Deutsche Gewerkschaftsbund, sind die Renten. Denn:

Viel zu wenig Rentenversicherte kümmern sich bis dato um die private Rente. Das heißt: In wenigen Jahren werden die ersten Problemfälle der niedrigeren Renten sichtbar. Denn: die Rente sinkt derzeit netto, zudem wird die Rentenversicherung in wenigen Jahren zu wenig Geld haben.

Das heißt: die Rentenversicherung wird zu einer „dramatischen Armut“ führen, so hat es das Bundesministerium  für Arbeit und Soziales vor wenigen Monaten in der Öffentlichkeit mitgeteilt. 45,2% wird das künftige Rentenniveau betragen, so der Ausblick für das Jahr 2025. Dies sind 10% weniger als aktuell.


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Rentenlücke wird noch dramatischer

Wir rechnen damit, dass dieses Rentenniveau in den kommenden Jahren noch stärker sinken wird. Denn: alle Berechnungen gehen davon aus, dass die Arbeitsleistung der Wirtschaft sich nicht wesentlich verschlechtert, also die Arbeitslosigkeit in etwa in der bisherigen Höhe oder besser sein wird.

Sofern die Wirtschafts- und Finanzkrise sich weiter fortsetzen sollte, wird die Arbeitslosigkeit in Deutschland sich verschärfen. Das heißt:

Rechnen Sie damit, dass das Rentenniveau in den kommenden Jahren effektiv auf weniger als 43% bis hin zu weniger als 40% sinken wird. Also wird die private Rentenversicherung immer wichtiger.

Lösung: Fondsgebundene Lebensversicherung?

Die Industrie wie auch Wirtschaftsredaktionen empfehlen zum Thema vor allem „fondsgebundene Lebensversicherungen“. Inzwischen wissen auch die staatlichen Experten, dass „Riestern“ nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat.

Zu wenig Bevölkerungsgruppen sind förderungswürdig, die Rendite reicht in vielen Fällen nicht aus, die angesparten Summen sind nicht geeignet, Rentenlücken zu schließen.

  • Daher sind fondsgebundene Lebensversicherungen unabhängig von „Riester“ eine Alternative – wenn die Rendite stimmt.
  • Der Anteil der Risikolebensversicherung ist unserer Meinung nach gerechtfertigt – diese Versicherungsform ist für viele Versicherte wichtig.
  • Die Kapitalbildung über Fonds, die daran gekoppelt sind, ist in vielen Fällen fragwürdig. Entscheidend: wie groß ist die Auswahl an Fonds, zu welchen Konditionen können Sie wechseln?
  • Denn: Die Kapitalbildung können Sie ebenso gut mit anderen Sparplänen auf Fonds realisieren. Das bedeutet: Schließen Sie über bestimmte Prämien einfach Sparverträge ab und kündigen Sie diese, sobald eindeutig bessere Angebote am Markt sind.

GeVestor meint: Ideal sind etwa ETF-Fonds, bei denen Sie eine freie Auswahl haben, sofern diese auf Indizes setzen. Zur Zeit – und für die nächsten Jahre – bietet sich etwa eine Strategie auf ETF-Fonds für den Dax an.

Sparpläne dafür können Sie bei verschiedenen Banken abschließen. Die Alternative: Zahlen Sie kontinuierlich etwa vierteljährlich selbst auf ETF-Fondsanteile ein. Dann brauchen Sie noch nicht ein mal zu kündigen, wenn Sie pausieren wollen. Die Rendite bleibt identisch.

31. Januar 2012

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Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.

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