MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Franco-Nevada: Stabiles Geschäftsmodell liefert auch jetzt gute Zahlen

Bisher hat die Berichtssaison bei den Goldminen vor allem herbe Verluste bei den Erträgen gebracht. Ich habe an dieser Stelle schon über die schwachen Zahlen von Barrick Gold oder auch Yamana Gold berichtet.

Vor allem durch milliardenschwere Abschreibungen sind die Bilanzen massiv ins Minus gerückt.

Doch im aktuell schwierigen Umfeld halten einige Goldwerte die Fahne hoch und zeigen, dass es auch jetzt noch möglich ist, hohe Erträge zu erzielen – wenn auch geringere als noch vor einem Jahr.

Aber das ist kaum anders zu machen bei einem Goldpreis, der aktuell auch rund 13% unter dem Vorjahresniveau notiert.

Ein gutes Beispiel für ein breit aufgestelltes Goldunternehmen ist Franco-Nevada. Dieses Unternehmen betreibt selbst keine Minen – das ist schon einmal ein Vorteil in diesen schwierigen Zeiten mit immer weiter steigenden Kosten.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Franco-Nevada ist ein so genanntes Streaming-Unternehmen. Somit erhält das kanadische Unternehmen über feste Lieferverträge Gold oder auch andere Metalle aus produzierenden Minen oder erst zukünftig produzierenden Minen.

Dies ist eine klare Win-Win-Situation: Franco Nevada erhält stetig Gold zu festgelegten Preisen und die Minen erhalten Erträge – oft auch schon vor der Produktion und bezahlen diese Investitionen später mit dem produzierten Gold.

Im Goldsegment ist Franco-Nevada eines der größten Streaming-Unternehme. Doch die Geschäftstätigkeit geht noch weiter:

So stammen immerhin 77% der Erträge aus dem Edelmetallgeschäft. Weitere 20% der Erträge sind aus dem Öl- und Gasgeschäft und die restlichen 3% erwirtschaftete Franco-Nevada mit Basismetallen.

Immer neue Streaming-Verträge sichert Franco Nevada breite Umsatzbasis

Unterm Strich blieb im ersten Halbjahr 2013 ein Nettogewinn von 57 Mio. Dollar. Das war immerhin ein Rückgang um 30%. Doch beim adjustierten Gewinn, der besser vergleichbar ist, erreichte Franco-Nevadas nur einen Gewinnrückgang um 8%.

Zudem baut das Unternehmen seine Streaming-Basis weiter aus – das ist ganz wichtig in der aktuellen Marktlage. Viele Minen gehen erst verspätet in Produktion. Oft liefern sie dann auch nicht gleich so viel wie zuvor erwartet.

Von diesen negativen Faktoren ist auch ein Streaming-Unternehmen betroffen. Daher müssen Firmen wie eben Franco-Nevada die Basis stetig ausbauen, um das Risiko weiter zu reduzieren.

So bleibt das Geschäftsmodell auch für Investoren interessant. Das zeigt zeigt auch die Kursentwicklung in diesem Jahr:

Mit einem Minus von nur rund 30% rangiert die Aktie deutlich vor den großen Minenwerten, die wie im Falle von Barrick Gold, der globalen Nummer eins unter den Goldproduzenten seit Jahresbeginn schon mehr als 55% des Börsenwertes eingebüßt haben.

Hier hat die Börse ganz klar das abgedämpfte Risiko des Geschäftsmodells bei Franco-Nevada anerkannt. So hat es zuletzt auch Probleme bei einigen Minen gegeben.

Doch gerade im zweiten Halbjahr erwartet das Management auch die Eröffnung von einer neuen Minen und den Ausbau der Produktion bei gleich zwei Projekten: der Dertour Lake Mine und der Peculiar Knob Mine.

Sie sehen daran: Franco Nevada ist gut aufgestellt um auch bei einer Fortsetzung der niedrigen Goldpreise gut zu verdienen.

8. August 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

Ob DAX-Titel, Rohstoff oder Emerging Marktes-Aktie: Heiko Böhmer bringt Ihnen in seinem täglichen Newsletter diese Themen näher. Neue Trends findet er dabei vor allem auf den vielen Reisen zu Finanzmessen im In- und Ausland, über die er in seinem Newsletter ausführlich berichtet.