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Fremdwährungen als Absicherung? Tageszeitungsempfehlung ist falsch

Der Euro steht kurz vor dem Kollaps, geht es nach den Skeptikern. Aber:

Das heißt nicht, dass das gesamte internationale Währungssystem besser ist.

Denn: Auch der US-Dollar steht vor enormen Problemen. Die stabileren Währungen wie norwegische Kronen oder der australische oder kanadische Dollar sind nicht isoliert zu betrachten. Beachten Sie die Zusammenhänge im Währungssystem.

Die norwegische Krone ist nur so lange sehr stark, wie sie im internationalen Währungsverbund genügend Kaufkraft für Waren aus funktionierenden Volkswirtschaften darstellt. Würde die US-Wirtschaft zusammenbrechen, nützte eine theoretisch stärkere Krone aus Norwegen nicht mehr.


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Tauschkraft entscheidend

Für Währungen sind die Tauschmöglichkeiten entscheidender Parameter. Um eine starke norwegische Krone zu haben, müssten Investoren davon ausgehen, dass die Wirtschaftswelt funktioniert und Anbieter in der Regel genau diese Krone haben wollen.

Davon können Sie nicht ausgehen, zudem wird die Krone nur in geringeren Auflagen produziert. Dies steigert den Wert bei höherer Nachfrage, jedoch nicht ins Unermeßliche. Irgendwann wird die Krone zu schwach sein, um dann als ernsthafte Währung gefragt zu sein.

Dasselbe Problem betrifft auch andere Währungen, die jetzt als gute Alternative zum Euro in einer Tageszeitung vorgestellt wurden.

  • So ist beispielsweise die Schweizer Währung stark – gewesen: 2,5% gegenüber dem Euro gewannen die Nachbarn, wobei aktuell diskutiert wird, die Obergrenze der Wertentwicklung wieder aufzuheben.
  • Auch der Neuseeland-Dollar hat in den vergangenen zwölf Monaten immerhin 9,7% zugelegt. Der Singapur-Dollar kommt mit einem Plus von 12,4% daher – und würde doch bei einer ernsthaften Währungskrise als Alternative nicht mehr in Betracht kommen.
  • Der chinesische Yuan hat immerhin 18,6% gewonnen. Hier allerdings bezweifeln wir dass die Chinesen die Währung dauerhaft gegenüber dem Dollar stärken wollen. Denn gegenüber dem Dollar darf die China-Währung wegen des gewünschten Exports nicht zu stark werden.
  • Selbst die indische Rupiah hat mit 5,3% in zwölf Monaten und immerhin 1,6% in den vergangenen vier Wochen eine gute Performance geschafft.

Nicht auf Papiergeld setzen

Als Alternative wird Papiergeld den Euro nicht ersetzen können – aus welchem Land auch immer die Währung dann kommen sollte. Deshalb ist es sinnlos, in eine andere Währung zu flüchten.

Die „Empfehlung“ von Investmentexperten, mit „Dollar, Krone, Pfund oder Franken das Vermögen abzusichern“ ist vor diesem Hintergrund eine Bewertung des Devisenmarkts, die das enorme Schuldenpotenzial nicht berücksichtigt.

GeVestor meint: Wer sich absichern möchte, wird nicht um Metallwährungen wie etwa Gold oder Silber umhinkommen. Schon überlegen Volkswirte, auch eine „neue DM“ etwa mit Gold zu hinterlegen. Der Vorteil der Hinterlegung mit Gold:

Die Währungen könnten nicht mehr wie bislang in beliebiger Menge produziert werden. Gold ist knapp: daher können Sie zur Absicherung Barren und Münzen kaufen. Unser Tipp: kaufen Sie keine Sonderprägungen. Langfristig haben diese keinen Einfluss auf die Rendite.

11. Juni 2012

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Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.

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