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Fresenius grandios: Gewinn und Umsatz sollen sich verdoppeln

Die Börsen der Welt präsentieren sich seit Jahresbeginn in höchst volatiler Verfassung, auch die meisten Dax-Werte sind davon betroffen.

Gleich doppelt vertreten im Leitindex ist der Gesundheitskonzern Fresenius: Sowohl die Mutterholding als auch die Dialysetochter Fresenius Medical Care (FMC) zählen zu den Dax-30.

Fresenius fährt Rekordergebnis ein

Im Gegensatz zu Industrieunternehmen wie etwa Autoherstellern zählt der Gesundheitsbereich zu den defensiven, weniger konjunkturabhängigen Werten, die gerade in Krisenzeiten gefragter sind: Denn während größere Investitionen wie der Kauf eines neuen Fahrzeugs bei wirtschaftlich schwieriger Lage eher hinausgeschoben wird und sich der Absatzrückgang deutlich in den Büchern der Konzerne niederschlägt, werden Nahrungsmittel, Konsumgüter oder eben Dienstleistungen im Gesundheitsbereich immer in Anspruch genommen.


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Dennoch sind die Fresenius-Aktien bei Anlegern bislang wenig beliebt – und das trotz herausragend guter Geschäftsergebnisse. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen aus Hessen ein Rekordergebnis eingefahren. Der Umsatz kletterte auf 27,6 Milliarden Euro und lag damit währungsbereinigt 19 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Der Gewinn stieg um 31 Prozent auf 1,42 Milliarden Euro. Bei beiden Kennzahlen wurden Rekordwerte erzielt.

Nur folgerichtig also, dass an dem Erfolg auch die Anleger großzügig beteiligt werden sollen: Zum 23. Mal in Folge wird die Dividende steigen, und das um satte 25 Prozent.

Ehrgeizige Ziele für die Zukunft

Auch für die Zukunft sieht man sich gut aufgestellt. Der Umsatz soll im laufenden Jahr währungsbereinigt um 6 bis 8 Prozent zulegen, der Gewinn sogar um 8 bis 12 Prozent gesteigert werden. Dazu soll neben FMC vor allem der Krankenhausbetreiber Helios beitragen, nachdem es im vergangenen Jahr vor allem in der Infusionssparte Kabi gut lief. In diesem Segment wurde ein operatives Gewinnplus von 36 Prozent erzielt. Neben FMC, Helios und Kabi gehört als vierte Sparte auch der Dienstleister Vamed zum Fresenius-Konzern. Für 2016 rechnet das Unternehmen mit einem Plus von 10 Prozent beim operativen Ergebnis für Helios sowie einer Gewinnsteigerung bei FMC.

Perspektivisch hat sich das Management um Fresenius-Chef Ulf Schneider zudem ehrgeizige Ziele gesetzt: Bis Ende 2019 soll der Umsatz auf 36 bis 40 Milliarden Euro gesteigert werden, das Konzernergebnis soll mit 2 bis 2,25 Milliarden Euro doppelt so hoch ausfallen wie zuletzt.

Anleger reagierten positiv auf die Bilanz, die Fresenius-Aktie legte zu und kostete zuletzt gut 60 Euro. Analysten sehen weiteres Potenzial: Zahlreiche aktuelle Studien sprechen klare Kaufempfehlungen aus, garniert mit Kurszielen von oftmals 70 bis 74 Euro, so auch die Einschätzungen von Deutscher Bank und Commerzbank. Im Durchschnitt rechnen die Experten derzeit mit einem Kursplus von knapp 12 Prozent auf gut 68 Euro.

2016-03-06 Fresenius

8. März 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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