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Fresenius Medical Care-Aktie widersetzt sich schwachem Gesamtmarkt

Der heutige Börsentag hatte es in sich. Nach schwachem Handelsstart kämpfte sich der deutsche Leitindex DAX zum Mittag in die Gewinnzone, sackte dann aber erneut ab.

Als zu Handelsbeginn in New York auch auf der anderen Seite des Atlantiks rote Vorzeichen regierten, fiel der Wert fast aller DAX-Unternehmen zurück. Eine Ausnahme bildete das Medizintechnik-Unternehmen Fresenius Medical Care (FMC).

Gegen den schwachen Trend notiert die Aktie gegen 16 Uhr 0,3% fester. Nachdem bereits während des gestrigen Handels ein neues Allzeithoch markiert werden konnte, bleibt die Aktie gesucht.

Kepler sieht nach Kursrally weiteres Potenzial

Die FMC-Aktie war nicht immer ein Gewinn für das Depot. Wer 2012 zu 60 Euro einstieg, der musste lange warten, bis die Gewinnzone wieder erreicht wurde. Von Mai 2014 bis heute ging es dann jedoch umso schneller.


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Die Aktie entzog sich im Sommer dem schwachen Gesamtmarkt und legte um über 30% zu. Damit gehört die FMC-Aktie zu den Top-Performern im Leitindex. Und geht es nach dem Analysehaus Kepler, lohnt sich immer noch der Einstieg.

In einer aktuellen Analyse rät Kepler, dass Investoren, die auf Kapitalerhalt setzen, bei FMC an der richtigen Adresse sind. Das Kursziel wird mit 72 Euro angegeben – woraus sich ein Potenzial von 13% errechnet.

Übernahmen verschaffen FMC Wachstumsschub

Sie fragen sich jetzt vielleicht, was die FMC-Aktie so stark gemacht hat. Da ist zum einen der gute Geschäftsverlauf 2014 zu nennen. Die zuletzt veröffentlichten Zahlen zeigten ein hohes Wachstumstempo.

Auch dank der Übernahme eines Großteils des Rhön Klinikum-Portfolios legte der Umsatz um 18% zu. Der operative Gewinn kletterte um 9%. Mit den Zahlen hat das Unternehmen die Analysten-Erwartungen klar geschlagen.

Die Analysten wurden nach einem schwachen Jahresauftakt vorsichtig, denn der 2014er Start verlief eher schwach. Doch zur Jahresmitte hob Fresenius die Ziele an und untermauerte die höhere Prognose mit den starken Q3 Zahlen.

Kursrally erhöht Enttäuschungspotenzial

Auch zukünftig könnte FMC in der Erfolgsspur bleiben. In der Medizintechnik-Branche rollt eine Übernahme-Welle und FMC nimmt aktiv daran teil. Neben dem Rhön-Portfolio setzt der Dialyse-Spezialist mit seinen Deals auch auf den US-Markt.

Medizintechnik-Unternehmen haben zuletzt eine erfreuliche Performance abgeliefert und Aktien aus dem Sektor sind weiterhin gesucht. Charttechnisch steht die FMC-Ampel auch auf grün.

Ganz rosarot ist die Investmentstory jedoch nicht. Die zurückliegenden Erfolge haben dafür gesorgt, dass die Bewertung deutlich gestiegen ist. Damit besteht auch eine größere Gefahr für Enttäuschungen.

So tritt beispielsweise das Analyse-Haus Jeffries auf die Bremse. Mit Verweis auf die hohe Bewertung empfiehlt der Analyst die Aktie zu verkaufen. Das Kursziel wird mit 51 Euro angegeben. FMC muss jetzt mit starken Zahlen zeigen, dass die Bewertung gerechtfertigt ist und die Wachstumsstory weiter geht.

14. Januar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Richard Mühlhoff. Über den Autor

Richard Mühlhoff analysiert die realen Anlageentscheidungen der weltbesten Investoren, wie etwa Warren Buffett oder David Tepper. Die kollektive Intelligenz dieser ausgemachten Top-Investoren ist das Erfolgsgeheimnis des Börsendiensts „Investment-Elite“.

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