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Fresenius meldet Zahlen: Das müssen Sie jetzt wissen

Solche Zahlen hört man als Anleger gerne:

Der Gesundheits-Konzern Fresenius hat in den ersten 9 Monaten des laufenden Jahres in allen Regionen und allen Sparten ein organisches Wachstum geschafft.

Und das fiel mitunter beachtlich aus:

Die Tochter Fresenius Medical Care (FMC) – als eigenständiger Wert im DAX vertreten – meldete über alle Regionen hinweg ein Wachstum von satten 9% und bestätigte den Ausblick für das Gesamtjahr.

An der berühmten Tochter hält der Fresenius-Mutterkonzern zwar nur noch gut 30%, dennoch steuert sie einen saftigen Anteil zum Gesamt-Umsatz und Gewinn bei.

Insgesamt unterhält Fresenius 4 Sparten:

  1. Kabi,
  2. Helios,
  3. Vamed
  4. und eben FMC.

Erfolg auf ganzer Linie

Kabi hat sich auf flüssige Generika wie Infusionen, Transfusionen oder klinische Flüssig-Nahrung spezialisiert.


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Diese Sparte konnte v. a. in den Schwellenländern punkten und erzielte dort in den ersten 9 Monaten ein organisches Umsatz-Wachstum von bis zu 10%.

In Europa und Nordamerika stand unterm Strich ein vergleichsweise moderates Umsatz-Plus von bis zu 3%.

Helios ist der Krankenhaus-Bereich von Fresenius und schaffte im Vergleich zum Vorjahres-Zeitraum in den ersten 3 Quartalen eine Umsatz-Steigerung um 4%.

Die Übernahme des spanischen Konkurrenten Quironsalud dürfte ab dem kommenden Jahr zusätzliches Geld in die Kassen spülen.

Vamed fungiert vor allem als Dienstleister für Einrichtungen im Gesundheits-Bereich und profitierte zuletzt v. a. von enorm gesteigerten Auftrags-Eingängen.

Diese erhöhten sich im 1. Dreivierteljahr um mehr als 40%.

Prognose bestätigt – Ankündigungen im Februar

Unterm Strich hat Fresenius seinen Ausblick für das Gesamtjahr 2016 ein weiteres Mal nach oben korrigiert und rechnet nun mit einem Wachstum von mindestens 12%.

Einen mittelfristigen Ausblick für sein Unternehmen hat der neue Vorstands-Chef Stephan Sturm für Februar 2017 in Aussicht gestellt.

Der langjährige Finanzchef hatte den Führungs-Posten im Sommer von Ulf Schneider übernommen, der an die Spitze des Schweizer Nahrungsmittel-Konzerns Nestle wechselt.

Fresenius-Aktie im Minus

Trotz der durchweg starken  Zahlen zeigten sich Anleger zuletzt zurückhaltend im Hinblick auf beide DAX-Aktien.

Sowohl Fresenius als auch FMC landeten zuletzt im Minus – und zwar unabhängig davon, ob 1 Woche, 1 Monat oder 3 Monate als Referenz-Zeitpunkt betrachtet werden.

Womöglich waren die guten Zahlen schlichtweg schon eingepreist.

Immerhin trafen sie ziemlich exakt die Erwartungen der Analysten und entsprachen der positiven Aussicht, die das Fresenius-Management bereits mit einer kräftigen Anhebung der Prognosen im August gezeichnet hatte.

Analysten zeigten sich im Gegensatz zu den Anlegern begeistert von den Zahlen und sprachen massenweise Kaufempfehlungen für die Fresenius-Aktie und das Papier von FMC aus:

Das Kurspotenzial wird für die Fresenius-Aktie auf durchschnittlich knapp 14% beziffert, während bei FMC noch gut 20% Luft nach oben sein könnten.

2016-11-03-fresenius

4. November 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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