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Fünfter Umsatzrekord in Folge: Dieser Autozulieferer steigt gegen den Trend

Am Ende einer schwachen Börsenwoche mit weltweit leicht fallenden Kursen ragte gestern die Grammer-Aktie positiv heraus.

Das Papier des führenden Zulieferers für Pkw-Innenausstattung und Nutzfahrzeugsitze schoss um 5,86 Prozent nach oben – nun notiert es gut 2 Prozent höher als zu Wochenbeginn.

Grammer präsentiert Umsatz-Rekord

Diese zum allgemeinen Trend gegenläufige Entwicklung kommt nicht von ungefähr.

Das Amberger Unternehmen präsentierte erst kürzlich seinen fünften Umsatzrekord in Folge: 2015 stieg der Umsatz um 4,4 Prozent auf 1,42 Mrd. Euro.

Grund hierfür war vor allem die sehr gute Entwicklung im Konzernsegment Automotive mit hohen Zuwächsen in allen Regionen.

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank zwar um 14,3 Mio. Euro auf 42,7 Mio. Euro. Doch ein Rückgang war bereits im Laufe des vergangenen Jahres angekündigt worden – nun fiel das EBIT leicht besser aus als zuletzt prognostiziert.

Zu schaffen machte Grammer im abgelaufenen Geschäftsjahr die Marktschwäche im Bereich der Nutzfahrzeuge sowie die hohen Vorleistungen für die weitere Internationalisierung des Konzerns.


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Weltweit sehr gut aufgestellt

Dabei ist Grammer weltweit bereits sehr gut aufgestellt. 2015 konnte der Konzern in allen Regionen spürbar wachsen – vor allem in der Region Americas (Nord-, Mittel- und Südamerika) mit einem Umsatzplus von 7,8 Prozent auf 243,9 Mio. Euro.

In der Region EMEA (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) steigerte Grammer ebenfalls seinen Umsatz um 3,8 Prozent auf 971,7 Mio. Euro.

Schließlich erhöhte sich der Umsatz in der Region APAC (Asien und Pazifik) um 3,2 Prozent auf 210,1 Mio. Euro.

Grammer-Aktie: Wachstumstreiber und Prognosen

Wichtigster Wachstumstreiber ist das Segment Automotive.

Im Geschäft mit Kopfstützen, Armlehnen und Mittelkonsolen für Pkw stieg der Umsatz um 10,6 Prozent auf rund 1,01 Mrd. Euro.

Vor allem in der Region Americas konnte Grammer bei einer Wachstumsrate von fast 25 Prozent seine Marktposition bei den deutschen Premiumherstellern sowie verstärkt bei den lokalen Automobilherstellern weiter ausbauen.

Im zweiten Konzernbereich Seating Systems, in dem Grammer gefederte Sitzsysteme für Lkw, Land- und Baumaschinen sowie Bahnsitze produziert, führten die weiterhin schwierigen Marktbedingungen in den einzelnen Regionen und Teilmärkten des Segments zu einem Umsatzrückgang um 4,2 Prozent auf rund 458,4 Mio. Euro.


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Hauptgrund ist die im Kernsegment Offroad weltweit deutlich rückläufige Nachfrage nach Landmaschinen.

Hohe Investitionen

Was mir besonders gefällt: Trotz der auf Gewinnseite schwierigen Phase hielt Grammer seine Investitionen in Höhe von 47,9 Mio. Euro fast auf dem Niveau des Vorjahres.

Das Geld floss vor allem in den Ausbau der internationalen Standorte und Fertigungskapazitäten sowie in die Optimierung bestehender Standorte und Prozesse.

Für 2016 erwartet Grammer anhaltend volatile und schwierige Marktbedingungen. Dennoch rechnet das Management mit einer leichten organischen Umsatzsteigerung aus dem Kerngeschäft.

Grammer-Aktie: Positive Erwartungen

Unter Berücksichtigung der erstmaligen Einbeziehung der im vergangenen Jahr übernommenen Reum Gruppe peilt Grammer für dieses Jahr einen Anstieg des Konzernumsatzes auf über 1,6 Mrd. Euro an.

Zudem soll der Gewinn wieder steigen.

Der höhere Umsatz und vollzogene Optimierungsmaßnahmen sollen für ein höheres EBIT sorgen.

Schließlich ist die Grammer-Aktie auch für Dividendenjäger interessant: Trotz des Gewinnrückgangs in 2015 bleibt die Dividende stabil bei 0,75 Euro je Aktie – die Grammer-Aktionäre erhalten sie Mitte Mai.

9. April 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Philipp Ley. Über den Autor

Philipp Ley ist ausgebildeter Wirtschaftsjournalist mit Stationen u. a. bei n-tv, Financial Times Deutschland, Rheinischen Post und der Aktien-Analyse. In den vergangenen zwölf Jahren hat er zudem als Kommunikations- und Investor-Relations-Berater zahlreiche Geschäftsberichte erstellt: für kleinere aufstrebende Unternehmen ebenso wie für Börsenschwergewichte.

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