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G7-Gipfel: „Wenn es ernst wird, muss man lügen!“

Am 7. Juni 2015 beginnt der 41. G7-Gipfel. Dieses Mal auf Schloss Elmau in Krün im Landkreis Garmisch-Patenkirchen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel misst diesem Treffen große Bedeutung zu, angesichts der vielen globalen Konflikte, für die „gemeinsam Lösungen“ gefunden werden müssen.

Bevor Sie von der Berichterstattung der Mainstream-Presse noch weiter eingelullt werden, möchten wir Klartext darüber sprechen.

G7 und die „Weltelite“

Beim aktuellen G7-Gipfel werden neben den Regierungschefs aus Deutschland, Frankreich, Italien, Japan, Kanada, Großbritannien und den USA auch die aus Äthiopien, dem Irak, Liberia, Nigeria, Senegal und Tunesien erwartet.

Russland ist aufgrund der Annexion der Krim aus dem Kreis der „Großen“ ausgeschlossen. Das bemängeln inzwischen führende deutsche Wirtschaftsvertreter. So wurde aus dem traditionellen G8-Treffen kurzerhand ein G7-Gipfel.

Zudem sind in Elmau Vertreter der Europäischen Union (Donald Tusk und Jean-Claude Juncker) dabei sowie der OECD, des IWF, der Weltbank, der Internationalen Arbeitsorganisation, der Afrikanischen Union, der WTO und der UNO. Sie sehen also – es geht um was!

Teurer Gipfel – Bürger nicht erwünscht

Nein, man muss Ihnen an dieser Stelle nicht erzählen, dass dieser G7-Gipfel den deutschen Steuerzahler rund 360 Millionen Euro kosten wird. Dass dabei alleine der Biergarten für die Journalisten mit rund 640.000 Euro zu Buche schlägt.


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Dass 25.000 Polizisten den idyllischen Tagungsort auf 16 Kilometern Länge sichern. Vor allem gegen Protestler, gegen Bürger, die möglichst weit weggehalten werden sollen.

G7: Besondere Verantwortung für die Zukunft der Welt

Die G7-Staaten weisen sich eine „besondere Verantwortung für die Gestaltung der Zukunft unserer Erde“ zu. Sie verstehen sich als „Wertegemeinschaft für Frieden, Sicherheit und ein selbstbestimmtes Leben der Menschen“.

Zentrale Grundsätze sind „Freiheit und Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, Frieden und Sicherheit, Wohlstand und nachhaltige Entwicklung“, wie es offiziell heißt.

Die Realpolitik „pervertiert“ die Demokratie

Einen Vorgeschmack darauf, wie es führende Politiker mit der Demokratie wirklich halten, zeigt die Europäische Union.

In der Eurofinanzkrise hat die EU die Mitwirkung der Parlamente systematisch unterlaufen. So hat das EU-Parlament keine Rechte, die es tatsächlich als eine Volksvertretung legitimieren könnte. Das ist – salopp gesagt – die „Pervertierung“ einer Demokratie.

„Wenn es ernst wird, muss man lügen!“

Erinnern Sie sich noch, was der damalige luxemburgische Premierminister Jean-Claude Juncker, der heute Präsident der Europäischen Kommission ist, 2011 gesagt hat?

Juncker sagte damals konkret: „Wenn es ernst wird, muss man lügen!“

Er selbst habe schon „oft lügen müssen“. Und redete sich nachher damit heraus, dass jedes Wort eines Politikers an der Börse Reaktionen auslösen könne. Damit könnte ein Politiker Millionen Menschen gefährden, wenn die Börsen falsch reagieren.

Geheime Verhandlungen

Aber Juncker sagte noch mehr: „Ich bin für geheime Verhandlungen in dunklen Räumen“. Verstehen Sie, was das heißt?

Ein so mächtiger Mann wie Juncker gibt offen zu, dass Politiker lügen müssen. Dass eigentlich hinter verschlossenen Türen die Musik nicht nur gespielt, sondern komponiert, also erst gemacht wird.

Genau da, wo die Öffentlichkeit keinen Zutritt hat, werden die wichtigen Dinge beschlossen. Jene also, die das Volk, also Sie als Bürger, dann zu erdulden haben.

G7-Gipfel und Demokratieverständnis

Nach diesem Glaubensbekenntnis eines der mächtigsten EU-Politiker können Sie sich an Ihren fünf Fingern abzählen:

So steht es tatsächlich um das Demokratieverständnis derjenigen, die in der Welt das sagen haben. Auf dem G7-Gipfel in Deutschland wird es nicht anders sein.

Deshalb: Vertrauen Sie niemals den Versprechungen, die Ihnen von der Politik gemacht wird. Gerade dann nicht, wenn Ihnen der sprichwörtliche „heiße Brei“ um den Mund geschmiert wird.

Führen Sie sich stattdessen immer wieder Junckers Worte vor Augen: „Wenn es ernst wird, muss man lügen!“

2. Juni 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.

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