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Gagfah-Übernahme-Angebot stößt auf breite Zustimmung

Gestern Nacht um 0:00 Uhr lief das Übernahme-Angebot für die Gagfah-Aktionäre ab und bereits einige Stunden vor Fristende stand fest: Das Angebot der Deutschen Annington wurde mit großer Mehrheit von den Gagfah-Anteilseignern unterstützt.

Der Annington-Chef Rolf Buch teilte gestern mit, dass sich der Bieter 74% der Anteile im Zuge des Angebots sichern konnte. Für eine erfolgreiche Offerte war eine Annahmequote von 57% notwendig.

Noch steht das offizielle Ergebnis aus, doch es ist klar, dass der Deal planmäßig stattfindet. Die Deutsche Annington hofft, dass die Übernahme bereits in diesem Quartal abgeschlossen werden kann.


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Angebot vergleichsweise großzügig

Es ist nicht verwunderlich, dass die Offerte auf breite Akzeptanz der Aktionäre stieß. Für 14 Gagfah-Aktien wurden 5 Deutsche Annington-Aktien und 122,52 Euro in bar geboten. Das Cash- und Aktien-Angebot der Deutschen Annington hatte einen rechnerischen Gegenwert von 18,50 Euro je Aktie.

Im Vergleich zum schuldenfreien Wert des Gagfah-Immobilien-Portfolios ist das Angebot sehr großzügig. Auch wenn andere Kennziffern – wie etwa der in der Immobilienbranche wichtige „FFO“ (operativen Cashflow) herangezogen werden, ist das Angebot absolut angemessen.

Gagfah und Deutsche Annington: Synergien ohne Stellenabbau

Durch die Übernahme entsteht ein neuer großer Spieler in der deutschen Immobilienbranche. Der Portfoliowert wird nach dem Deal mit rund 21 Mrd. Euro beziffert. Zum Annington-Imperium zählen dann 350.000 Wohnungen.

Wie immer bei Übernahmen entsteht auch Kosteneinsparungspotenzial. Dies taxiert der Bieter auf etwa 84 Mio. Euro pro Jahr. Ziel sei es jedoch nicht, die Synergien durch den Abbau von Arbeitsplätzen zu generieren. Im Gegenteil: Langfristig könnten neue Stellen beim Immobilienriesen entstehen.

Setzen Sie mit mir auf unterbewertete Übernahme-Kandidaten

In meinem Börsendienst „Der Übernahme-Gewinner“ waren meine Leser frühzeitig beim Übernahme-Kandidaten Gagfah investiert. Ansatz der Investition war der Abbau der fundamentalen Unterbewertung und die strategische Positionierung bei einem klaren Übernahme-Kandidaten.

Zum Zeitpunkt des Einstiegs verfügte das Unternehmen über einen Großaktionär, der aussteigen wollte und an der Börse wurde nicht ausreichend eingepreist, dass der FFO aufgrund besserer Kreditkonditionen stark steigen wird.

Die Investition hat sich daher voll ausgezahlt. Sowohl die Chance „Abbau der Unterbewertung“ als auch die Chance „Übernahme-Kandidat“ griff. Leser, die der Neuempfehlung gefolgt sind, haben pünktlich zu Beginn des neuen Börsenjahres 103% Gewinn realisiert.

Heute Mittag sind wir in den nächsten Übernahme-Kandidaten eingestiegen. Ich erwarte einen deutlichen Anstieg der Übernahme-Aktivität in diesem Jahr und das wir bei mehreren Deals dabei sein werden.

22. Januar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Jens Gravenkötter. Über den Autor

Ein gewiefter Börsen-Profi leitet die Recherche beim "Übernahme-Gewinner". Jens Gravenkötter ist Chefredakteur bei dem erfolgreichen neuen Service.

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