Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Gea-Aktie: Maschinenbauer rauscht nach Gewinn-Warnung in den Keller

Da mussten die Anleger in der vergangenen Woche wohl 2x hinschauen: Um satte 20% rauschte der Anleger-Liebling Gea in die Tiefe.

Nach der Gewinn-Warnung ist damit der Höhenflug der vergangenen Jahre erst einmal beendet. Dabei kam die gekürzte Prognose für die Investoren wie aus dem Nichts.

Vor gerade einmal 2 Wochen hat der Maschinenbauer nämlich noch seinen großen Kapitalmarkttag in London absolviert.

Hier zeigte sich die Konzern-Führung noch zuversichtlich und bestätigte die Jahresziele. Jetzt hat die positive Stimmung erst einmal einen kräftigen Dämpfer erlitten.

Gewinn-Ziele werden zurechtgestutzt

Aber jetzt zu den konkreten Details:

Bislang war Gea von einem moderaten Umsatz-Anstieg und einem EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) von 645 – 715 Mio. € ausgegangen.

Eine Cash-Flow-Marge von 11% wurde angepeilt. Jetzt rudert die Konzern-Führung aber kräftig.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Denn nun rechnet der Maschinenbauer mit sinkenden Erlösen und einem EBITDA von nur noch 570 Mio. €. Die Cash-Flow-Marge wird nun 1% tiefer erwartet.

Einer der größten System-Anbieter für die Nahrungsmittel-Industrie

Umso überraschender kam die Gewinn-Warnung, da das Geschäftsmodell als gut planbar und verhältnismäßig defensiv gilt

Gea ist nämlich einer der größten System-Anbieter für die nahrungsmittelverarbeitende Industrie, die 72% des Umsatzes ausmacht.

Als Technologie-Konzern konzentriert sich das Unternehmen auf den Spezialmaschinenbau mit den Schwerpunkten Prozesstechnik und Komponenten sowie den Anlagenbau.

Zum einen arbeitet Gea in der Entwicklung und Fertigung schlüsselfertiger Anlagen wie Kaffee-Röstereien, Milchpulver-Produktions-Anlagen oder Brauereien.

Zum anderen verdient Gea Geld mit Homogenisatoren und Separatoren. Mit 27% der Gesamt-Erlöse trägt der Bereich Wartung und Reparatur einen entscheidenden Beitrag zum Geschäfts-Erfolg bei.

Auftrags-Eingang zeigt sich schwach

Gründe für die reduzierte Prognose führte das Unternehmen gleich mehrere an. So lief die Vergabe von Großaufträgen im Bereich Milchverarbeitung deutlich schwächer als erwartet.

Zugleich bremste die anhaltende Investitions-Zurückhaltung der Öl- und Gasindustrie die Geschäfte. Zu guter Letzt liefen die Kosten bei einigen Großprojekten offenbar aus dem Ruder.

Das Resultat fällt ernüchternd aus. Nach vorläufigen Berechnungen ist der Umsatz im 3. Quartal organisch, also ohne Zukäufe, um 1,8% auf 1,1 Mrd. € geschrumpft.

Das operative Ergebnis rutschte noch deutlicher von 144 Mio. € auf nur noch 113 Mio. € in den Keller.

Anleger verlieren das Vertrauen

Die Anleger straften die Aktie nach der Schreckens-Nachricht mit hohen Kursverlusten ab – ein klares Zeichen für das verlorene Vertrauen.

Denn mittlerweile übersteigt der Preisverfall der Papiere den Gewinn-Rückgang des Unternehmens.

Jetzt muss die Konzern-Führung zeigen, dass der vor 2 Jahren gestartete Umbau des Konzerns erfolgreich gelingt.

Immerhin hat Firmenchef Oleas dem Konzern eine deftige Schrumpfkur (Stellen-Abbau von 1.500 Mitarbeitern) verpasst und peilt ab 2017 Einsparungen von 125 Mio. € pro Jahr an.

24. Oktober 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Richard Mühlhoff. Über den Autor

Richard Mühlhoff analysiert die realen Anlageentscheidungen der weltbesten Investoren, wie etwa Warren Buffett oder David Tepper. Die kollektive Intelligenz dieser ausgemachten Top-Investoren ist das Erfolgsgeheimnis des Börsendiensts „Investment-Elite“.

Regelmäßig Informationen über Marktanalysen erhalten — kostenlos!
Profitieren Sie von unserem kostenlosen Informations-Angebot und erhalten Sie regelmäßig die neusten Informationen von Richard Mühlhoff. Über 344.000 Leser können nicht irren.
Ihre E-Mail-Adresse wird nicht an Dritte weitergegeben!

10 Dividendenaktien, deren Dividende IMMER steigt