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Gegenwart und Zukunft der WCM AG

Gestern habe ich Ihnen im 1. Teil einer kleinen Serie rund um die WCM AG von der bewegten Vergangenheit des Unternehmens berichtet und Ihnen abschließend für heute eine Fortsetzung angekündigt.

In dieser möchte ich jetzt auf die aktuelle Situation der WCM AG und auf die Pläne für die Zukunft eingehen.

Seit Dezember 2014 ist WCM von der langjährigen Insolvenz befreit. Und direkt nach dem Befreiungsschlag griff Investorenlegende Karl Ehlerding wieder an.

Ehlerding war bei WCM bereits von in den 1980er- und 1990er-Jahren bis einige Zeit nach der misslungenen Commerzbank-Übernahme Anfang des neuen Jahrtausends engagiert.

Nachdem sich Ehlerding und die WCM AG mit der Commerzbank-Übernahme verspekuliert hatten, gaben Ehlerding und seine Familie ihre Beteiligungen an dem Unternehmen auf.

Doch jetzt will er mit WCM wieder voll angreifen:

WCM baut ein neues Immobilienportfolio auf

WCM hat bereits kurze Zeit nach Beendigung der Planinsolvenz einen Kaufvertrag über drei Büroimmobilien in Bonn, Düsseldorf und Frankfurt abgeschlossen. Verkäufer der Immobilien war GE Real Estate.


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94,9% der Anteile sind auf die WMC AG übergegangen und der anteilige Kaufpreis betrug 64 Mio. €. 45,5 Mio. € davon finanziert WCM über Bankdarlehen.

Der Eigenkapitalanteil von 18,8 Mio. € wurde über eine Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht von 1,30 € je Aktie gestemmt.

Daneben kaufte WCM auch 92,9% einer Industrieimmobilie in Bremerhaven, die mittels einer Sachkapitalerhöhung finanziert wurde.

Und ganz aktuell führte WCM erneut eine Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht durch, um den Erwerb einer Büroimmobilie in Frankfurt zu finanzieren.

Unter Hinzurechnung der bereits im April vermeldeten geplanten weiteren Immobilienkäufe setzt sich das künftige Portfolio der WCM AG somit aus insgesamt 51 Immobilien mit einem Marktwert auf 100%-Basis von ca. 437 Mio. € zusammen.

Die Pläne der WCM AG

WCM beabsichtigt nach eigenen Angaben, sich im Zuge der strategischen Neuausrichtung als eines der führenden Gewerbeimmobilien-Unternehmen in Deutschland zu positionieren.

Mittelfristig wird der Aufbau eines Portfolios im Wert von über 1 Mrd. € angestrebt.

Die WCM AG setzt ebenfalls nach eigenen Angaben auf ein umfangreiches Netzwerk für den Ankauf der Immobilien sowie auf die wertschaffende Bestandsverwaltung, um langfristig attraktive Mieteinnahmen und einen stetigen Cashflow zu generieren.

Zudem sollen weitere Opportunitäten am Immobilienmarkt genutzt werden.

Die jüngste Achterbahnfahrt der WCM-Aktie

Die WCM-Aktie durchlebte seit dem Neustart eine regelrechte Achterbahnfahrt. Der Kurs der WCM-Aktie lag zu Beginn dieses Jahres bei rund 1,50 € und stieg bis Ende Mai auf 3,70 € an. Das bedeutete ein Plus von 147%.

In der Folge stürzte die Aktie wieder ab und notiert aktuell bei etwa 2,35 €. Für den steilen Anstieg dürfte es mehrere Gründe gegeben haben.

Dazu zählen die guten Kontakte der WMC-Führungsmannschaft und die ambitionierten Pläne des Unternehmens.

Interessant für Anleger dürfte aber auch der Verlustvortrag in Höhe von 500 Mio. € sein. Das bedeutet nämlich, dass die Gewinne von WCM bis zu einer Höhe von 500 Mio. € steuerfrei sind.

Damit dürften die Gewinne des Unternehmens in den kommenden Jahren komplett steuerfrei sein.

Denn der Verlustvortrag bezieht sich sowohl auf die Gewerbe- als auch auf die Körperschaftsteuer. Der Verlustvortrag resultiert aus Altlasten des Unternehmens.

Angesichts der turbulenten Kursentwicklung der WCM-Aktie ist dieses Investment aus meiner Sicht aber nicht für Anleger mit schwachen Nerven geeignet.

24. Juni 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.

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