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Geld verdienen, wenn andere verreisen

Sommerzeit ist Urlaubszeit. Unabhängig von der Terrorangst wollen doch die meisten Deutschen ihren wohlverdienten Urlaub genießen.

In den vergangenen Jahren hat die Tourismus-Industrie auch immer wieder neue Trend-Ziele ausgerufen und Urlauber so glücklich machen können. Dabei wurde das Angebot für Touristen immer individueller.

Von Pauschalreisen über geführte Touren in exotische Regionen bis hin zu individuell zusammengestellten Luxus-Urlauben können Tourismus-Konzerne heute alles bieten.

Unabhängig davon, wohin Sie als nächstes in Urlaub fahren: Die Chancen stehen gut, dass dieses Unternehmen daran verdient. TUI ist seit dem Zusammenschluss mit der britischen TUI Travel der weltgrößte Reise-Konzern.

Mit seinen 622 Tochter-Gesellschaften ist TUI im klassischen Reiseveranstalter-Geschäft tätig, betreibt mehrere Hotelketten sowie die Robinson-Clubs. Zudem unterhält der Konzern eine Flotte von Kreuzfahrtschiffen.


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TUI verkauft Beteiligung

TUI hat die Terror-Anschläge im Mittelmeer-Raum zu spüren bekommen. Immer weniger Menschen wollen ihren Urlaub in der Türkei, in Tunesien oder Ägypten verbringen.

Von dieser Entwicklung profitiert Spanien mit den Balearen und Kanaren. Erfreulich entwickelt sich auch das Geschäft mit Kreuzfahrten und der Hotelmarke Riu.

Im 1. Halbjahr stieg der Umsatz um 2,7%, der Netto-Verlust hat sich dagegen deutlich vergrößert.

Im Vorjahr profitierte TUI allerdings von einer Steuergutschrift im Zusammenhang mit der TUI-Travel-Übernahme. Mit seiner Neuausrichtung ist TUI aber auf dem richtigen Weg.

Der saisontypische operative Verlust verringerte sich um 16,3% auf 236,9 Mio. €. TUI will sich nur noch auf das direkte Geschäft mit Urlaubern konzentrieren und ihnen Leistungen vom Reisebüro über den Flug bis zur Unterkunft aus einer Hand anbieten.

Im Rahmen dieser Strategie hat der Konzern bereits seinen Hotelbetten-Vermittler Hotelbeds verkauft. Mit dem überraschend hohen Erlös von 1,2 Mrd. € werden die neue Strategie finanziert und die Bilanz gestärkt.

Zur Disposition stehen noch die Specialist Group, in der die Spezialreisen gebündelt sind, sowie der 12,3%-Anteil an Hapag-Lloyd.

TUI: Ausblick bleibt durchwachsen

Investiert wird dagegen in neue Kreuzfahrtschiffe und Hotels. Auch in preiswerten Urlaubs-Regionen wie Bulgarien will sich TUI stärker engagieren, um die Abhängigkeit von den Krisen-Regionen zu verringern.

Für das Gesamtjahr hat das Management unverändert ein Umsatz-Wachstum von 3% und eine Steigerung des bereinigten operativen Ergebnisses um mindestens 10% auf 1,18 Mrd. € in Aussicht gestellt.

An TUI gefällt uns neben der attraktiven Dividendenrendite die strategische Neuausrichtung und die Fortschritte bei der Rentabilität. Ein Schatten wirft jedoch die Terror-Gefahr auf das Geschäft.

9. August 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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