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Genussscheine: Die ideale Auswahl für Ihr Renditedepot 2012

Genussscheine sind in diesen Tagen die richtige Antwort auf niedrige Zinsen.

Sie können mit den richtigen Scheinen schnell 7% bis 7,5% verdienen.

Voraussetzung: Die Scheine werden auch so bedient, wie Sie das ursprünglich geplant haben. Dabei fällt der Blick aktuell auf verschiedene Anbieter und Emittenten, die Misstrauen auslösen. Denn:

Banken sind die Hauptemittenten für Genussscheine. Genau diese Institute aber werden in den kommenden Jahren in erhebliche Zahlungsschwierigkeiten geraten. Dies ist angesichts der aktuellen Finanzmarktkrisen sicher.

Apothekerbank: Name ist kein Programm

So können Sie etwa Genussscheine der Apothekerbank kaufen. Diese aber sind bei weitem nicht so sicher, wie der gute Name der Bank dies vermuten ließ. Auch die Apothekerbank ist in den vergangenen Jahren in Schwierigkeiten geraten.

Ähnlich geht es einer Bank wie der IKB. Diese hatte jahrelang das Image einer quasi todsicheren Bank ohne geringste Risikoanzeichen. Dann wurde die Düsseldorfer Bank über Wochen zum größten Problem am deutschen Finanzmarkt.


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  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
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Auch die WestLB hat einige Genussscheine emittiert. Ein Ruhmesblatt ist auch die Geschichte dieses Institutes nicht, wie die meisten Investoren mit Erinnerung an den Anfang der Finanzmarktkrise noch wissen. Und so weiter – wir könnten einige Problemfälle aufzählen.

Dabei sind Genussscheine ausgesprochen attraktiv:

  • Als Investor erhalten Sie pro Gewinnjahr eine in der Regel hohe Ausschüttung.
  • Bei vielen Genussscheinen erhalten Sie in Jahren mit Gewinnen eine nachträgliche Ausschüttung.
  • Schließlich ist die Verzinsung zudem häufig deutlich höher als bei Unternehmensanleihen.
  • Dafür nehmen Sie lediglich das Risiko in Kauf, im Konkursfall in einer Reihe mit Aktionären am Ende der Auszahlungsliste zu stehen. Nur: auch Anleihegläubiger verdienen in der Regel nicht wesentlich mehr.

Deshalb sind Genussscheine bei weitem nicht so riskant, wie sie in vielen Medien des öfteren dargestellt werden. Einzig Bank-Genussscheine werden in den nächsten Jahren, vielleicht schon Monaten, stärker unter Druck geraten.

Lassen Sie sich von entsprechend negativen Meldungen nicht schrecken. Denn: Die Krise ist dann auf die Branche der Banken zurück zuführen, nicht auf das Instrument der Genussscheine. Wer Bank-Genussscheine besitzt, sollte allerdings aktuell darüber nachdenken, diese Titel zu verkaufen.

GeVestor meint: Beispiel für einen gelungenen Genussschein bleibt die Gütersloher Bertelsmann. Die Ostwestfalen haben einen Titel am Markt, der jährlich etwa 7% Rendite bringt.

Das Unternehmen schreibt Jahr für Jahr Gewinne, so dass die Auszahlung tatsächlich stattfindet.

Eine Alternative war lange Zeit über der Schein von Drägerwerke (respektive der Schein aus einer Serie von Titeln). Inzwischen sind die Notierungen aus unserer Sicht weggelaufen.

Wer keine Einzelauswahl vornehmen möchte, kann auch in Deutschland Fonds kaufen. Deren Performance wird künftig noch besser als die vergangenen Zahlen.

Auch hier gilt allerdings: Fonds mit Bank-Genussscheinen im Vermögen sind eine Gefahr für die Rendite.

13. März 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.