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Georg Fischer: Ein Schweizer Traditionsunternehmen

In dieser Woche befinde ich mich auf einer Dienstreise in der Schweiz. Im Rahmen dieser Reise werde ich mit Analysten, Fondsmanagern und Unternehmern sprechen. Weiterhin werde ich einen Vortrag auf der GeVestor-Anlagerkonferenz 2015 halten, die in diesem Jahr erstmals in Zürich stattfindet.

Anlässlich dieser Reise möchte ich Ihnen heute an dieser Stelle ein Traditionsunternehmen aus der Schweiz vorstellen, welches sich in den vergangenen Jahren hervorragend entwickelt hat und seit mehreren Jahren auf der Empfehlungsliste meines Börsendienstes „Der Depot-Optimierer“ steht. Es handelt sich dabei um Georg Fischer.

Bevor ich später auf die Zahlen und die aktuelle Lage des Unternehmens eingehe, möchte ich Ihnen das Unternehmen kurz vorstellen.

Georg Fischer im Kurzportrait

Den Grundstein für das heutige Unternehmen Georg Fischer legte Johann Conrad Fischer (1773 bis 1854) im Jahre 1802 mit dem Erwerb einer Mühle in Schaffhausen, die er zu einer Gießerei umfunktionierte.

Im Jahr 1861 erhielt das Unternehmen durch den Gründer-Enkel Georg II den Namen „Georg Fischer Schaffhausen“. Im Jahr 1864 erwarb selbiger das Unternehmen von seinem Vater, begann mit der Produktion von sogenannten Fittings aus Tempurguss und führte das erste Markenzeichen ein: einen stilisierten Fisch mit den Buchstaben GF.


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Heute ist Georg Fischer ein Industriekonzern, der aus drei voneinander unabhängig operierenden Unternehmensgruppen besteht: Fahrzeugtechnik, Rohrleitungssysteme und Fertigungstechnik. Das Unternehmen verfügt derzeit über 125 Gesellschaften in 30 Ländern der Erde. Von den 125 Gesellschaften sind 48 Standorte Produktionsstätten.

Schwerpunkte: Automobilindustrie und Rohrleitungssysteme

Schwerpunktmäßig ist Georg Fischer als Automobilzulieferer und als Hersteller von Rohrleitungen tätig. Die Autoindustrie läuft nun schon seit Jahren gut und ein Ende des Aufwärtstrends ist noch nicht in Sicht.

Im wichtigsten Markt Europa ist der Verkauf neuer Automobile vom Tiefpunkt 2012 um gut 10% gestiegen. Damit liegt der Absatz aber noch immer rund 20% unter dem Niveau, das vor Ausbruch der Finanz- und Schuldenkrise herrschte.

Das Rohrleitungsgeschäft hat der Konzern in den vergangenen Jahren sukzessive durch Übernahmen ausgebaut. Dieses Geschäft gilt als eines mit hohen Margen und zudem als verhältnismäßig stabil, weil von langer Hand geplante Infrastrukturprojekte beliefert werden.

Damit sollten konjunkturbedingte Ergebnisrückschläge, wie sie Georg Fischer in den Rezessionen 2003 und 2009 hinnehmen musste, künftig weniger drastisch ausfallen.

Die jüngsten Zahlen und der Ausblick 2015

Im Geschäftsjahr 2014 steigerte Georg Fischer den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 1% auf 3,795 Mrd. Schweizer Franken (CHF). Der operative Gewinn (EBIT) verbesserte sich überproportional um 9% auf 274 Mio. CHF.

Dies ist im Wesentlichen auf die deutlich gesteigerte Produktivität zurückzuführen. Die operative Gewinnmarge (EBIT-Marge) wurde im Vergleich zum Vorjahr von 6,7 auf 7,2% gesteigert.

Im Geschäftsjahr 2015 wird die Profitabilität der Automobilsparte trotz der starken Aufwertung des Frankens nach Angaben von Georg Fischer nicht beeinträchtigt. Der Grund dafür ist, dass sich alle operativen Geschäftsaktivitäten dieses Segments außerhalb der Schweiz befinden und somit nicht die Kosten durch den stärkeren Franken steigen.

Die anderen Geschäftsbereiche werden vom stärkeren Franken zwar beeinträchtigt – dies nach Unternehmensangaben jedoch in überschaubaren Grenzen. Daher erwartet das Unternehmen weiterhin eine abermals gesteigerte EBIT-Marge von 8% für das laufende Geschäftsjahr.

Fazit: Qualität setzt sich durch

Das Traditionsunternehmen Georg Fischer hat schon viele Konjunkturkrisen gemeistert und wird auch die rasante Franken-Aufwertung meistern. Kommt es dennoch zu stärkeren Kursschwankungen, bietet sich der Kauf der Aktie an.

Diejenigen unter Ihnen, die auf der Suche nach qualitativ hochwertigen Schweizer Aktien sind, sollten ihre Beobachtungsliste daher um die in Deutschland recht unbekannte Georg-Fischer-Aktie ergänzen.

24. Juni 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.

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