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Getränke-Aktien: Hier tut sich was

Übernahmespekulationen haben Bewegung in die Aktien der mit Überkapazitäten kämpfenden Bierbrauer gebracht.

Neue Bewegung in der Bierbranche

Glaubt man dem Wall Street Journal, bereitet Branchenprimus InBev eine 122 Mrd $ schwere Offerte für SABMiller vor. Damit wird der Jäger zum Gejagten. Denn auch die weltweite Nummer 2 will sich vergrößern. Objekt der Begierde ist der Branchendritte Heineken. Der hat aber sofort abgewunken.

Ernsthafte Gespräche unter den Beteiligten hat es bisher noch nicht gegeben. Selbst wenn es keinen Milliardendeal zwischen den Platzhirschen gibt, wird sich das Fusionskarussell in der Branche weiterdrehen.

Sportliche Großereignisse wie Fußball-Weltmeisterschaften oder Olympiaden kurbeln die Umsätze zwar kurzfristig an. Dennoch ist Wachstum aus eigener Kraft kaum noch möglich. Lediglich Preiserhöhungen und Kostensenkungen können die Ergebnisse verbessern.

Nach der Absage von Heineken, könnte SABMiller ein Auge auf die Brauerei Molson Coors werfen, die in Kanada und den USA stark vertreten ist. Dass der Konzern bei der dänischen Carlsberg vorstellig wird, halten wir für eher unwahrscheinlich.

Machtkampf bei Hawesko

Auch Hawesko kann aus eigener Kraft kaum noch wachsen. Vor allem der Heimatmarkt, wo der Konzern 88% seines Umsatzes erwirtschaftet, stagniert. Jeder Deutsche trinkt seit längerem 22 Liter Wein pro Jahr.


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Nur mit dem Zukauf von Online-Plattformen und der Eröffnung neuer Jacques’-Wein-Depot-Filialen kann Hawesko seine Vormachtstellung auf dem 7 Mrd € schweren deutschen Markt verteidigen. Gleichzeitig wird die Auslandsexpansion durch Übernahmen vorangetrieben.

Großaktionär Tocos ist aber mit operativer Entwicklung und Strategie nicht zufrieden und will seine Beteiligung aufstocken oder den Konzern komplett übernehmen. Ein öffentliches Übernahmeangebot hat Tocos-Chef Detlev Meyer den übrigen Aktionären bereits unterbreitet.

Der bisherige Großaktionär und langjährige Vorstandsvorsitzende Alexander Margaritoff

hat vor kurzem seinen vollständigen Rückzug aus dem Unternehmen angekündigt. Er wäre gern geblieben, musste sich jedoch im Machtkampf mit dem Investor Detlev Meyer geschlagen geben.

Dessen Investment-Holding Tocos dürfte sich deutlich mehr als 60% der Anteile an Deutschlands größtem Handelshaus für hochwertige Weine und Champagner gesichert haben.

Sparen allein reicht nicht

Der Druck auf das Management von Coca-Cola wird stärker, denn nach den schwachen Zahlen der ersten 9 Monate und dem enttäuschenden Ausblick ist auch 2015 noch keine Besserung in Sicht. Entsprechend wird der Konzern seine Sparanstrengungen forcieren.

Statt um 1 Mrd $ sollen die jährlichen Kosten bis 2019 jetzt um 3 Mrd $ gesenkt werden. Sparprogramme allein werden Coca-Cola jedoch nicht wieder auf Kurs bringen.

Der Konzern hat den Trend weg von zuckerhaltigen Limonaden verschlafen. Die jüngsten Akquisitionen zur Erweiterung der Produktpalette reichen noch nicht aus. Nach wie vor hängen Wohl und Wehe von der Absatzentwicklung der Kernmarke Coca-Cola ab.

Und die ist zuletzt zum Stillstand gekommen, was auch daran liegt, dass McDonald’s, der größte Kunde von Coca-Cola, ebenfalls in Schwierigkeiten steckt. Besser läuft das Geschäft mit anderen Erfrischungsgetränken, Tee, Mineralwasser und Energy-Drinks. Die Stärkung dieser Getränke- Segmente sollte in Zukunft Priorität haben.

Sektkellerei Wachenheim enttäuscht

Die Sektkellerei Wachenheim hat ihre Anleger mit schwachen Ergebnissen geschockt. Nach den beeindruckenden Zahlen für das Geschäftsjahr 2013/14 ging der Start in die neue Saison voll daneben.

Die Aktie hat sich zwar vom Rückschlag im November schon wieder etwas erholt. Es wird aber nur dann weiter bergauf gehen, wenn sich abzeichnet, dass die Jahresprognose erfüllt wird. Entscheidend ist das gerade abgelaufene 2. Quartal mit dem wichtigen Weihnachts- und Silvestergeschäft.

Das Unternehmen müsste fast 9 Mio € verdient haben, um den Rückstand wettzumachen, so viel wie noch nie in einem Quartal. Wir haben Zweifel und haben die Aktie abermals abgestuft.

28. Januar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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