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GeVestor-Umfrage zeigt: Große Koalition von Wählern nicht gewünscht

Die Bundestagswahl 2013 sorgte allgemein für viel Verwirrung. Werden SPD und CDU in einer großen Koalition zusammenarbeiten? Und ist diese große Koalition von den Wählern überhaupt gewollt?

Gevestor hat seine Leser zu dem Wahlergebnis der Bundestagswahl 2013 und zur Bildung einer großen Koalition befragt. Das aufschlussreiche Ergebnis hier für Sie zusammengefasst:

Die große Koalition: Ein guter Wahlkompromiss?

Die erste Frage, die Gevestor seinen Lesern gestellt hat: „Halten Sie die große Koalition für einen guten Wahlkompromiss, der Deutschland voran bringen wird?“.

27% der Gevestor-Leser gaben auf diese Frage hin an, dass ihrer Meinung nach eine große Koalition Deutschland weiter bringen wird. Mehr als ein Drittel der Befragten, nämlich 73%, beantworteten die Frage allerdings mit „Nein“.

Große Koalition wird abgelehnt

Damit liegt die Gevestor-Umfrage auch im deutschlandweiten Trend. Eine gesamtdeutsche Befragung hat ergeben, dass unmittelbar nach der Wahl am 22. September nur 25% der Deutschen eine große Koalition „schlecht“ fanden. Mittlerweile ist die Zahl allerdings schon auf 34% gestiegen.


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In beiden Umfragen lässt sich erkennen: Die Zustimmung für eine Große Koalition nimmt in der Bevölkerung immer weiter ab.

Als nächstes wollte Gevestor von seinen Lesern wissen, welche Koalition sie bevorzugt hätten. 54% der Leser, und damit der größte Anteil, sprachen sich für eine Minderheitsregierung der CDU aus. 24% hätten sich eine schwarz-grüne Koalition gewünscht und 21% stimmten für Rot-Rot-Grün.

Skepsis gegenüber große Koalition

Dieses Umfrageergebnis der Gevestor-Leser ist fast identisch mit den Ergebnissen des Bundesdurchschnitts. Denn unter den Wahlberechtigten fänden nur 25% eine Schwarz-Grüne Koalition gut, Rot-Rot-Grün lediglich 21%.

Mindestlohn und Steuererhöhungen: Das Beste für Deutschland?

Weiter wollte Gevestor die Meinung seiner Leser zu einem einheitlichen, gesetzlichen Mindestlohn erfahren. Auf die Frage „Halten Sie die Forderungen nach einem einheitlichen, gesetzlichen Mindestlohn für richtig?“ antworteten 47% der Befragten mit „Ja“ und 45% mit „Nein“. 8% waren unentschieden.

Gesetzlicher Mindestlohn spaltet Bevölkerung

Während sich die Antworten bei der Frage nach dem Mindestlohn ungefähr die Waage hielten, waren sich die Gevestor-Leser bei der letzten Frage sehr einig: „Glauben Sie, dass die große Koalition Steuererhöhungen beschließen wird?“

Auf diese Frage antworteten 75% mit „Ja“, nur 16% mit „Nein“ und 8% Prozent der Leser gaben an, unentschieden zu sein.

Bevölkerung glaubt an Steuererhöhungen

Zusammenfassung der Gevestor-Umfrage

Insgesamt glauben die meisten Befragten, dass eine große Koalition Deutschland nicht voran bringen wird. Mehr als 50% gaben außerdem an, lieber die CDU in einer Minderheitsregierung als in einer Koalition mit der SPD zu sehen.

Die Gevestor-Leser waren sich bei der Frage nach einem einheitlichen, gesetzlichen Mindestlohn sehr uneinig. Die eine Hälfte der Befragten hält einen einheitlichen, gesetzlichen Mindestlohn für richtig, die andere Hälfte allerdings nicht.

Gevestor-Umfrage im deutschlandweiten Trend

Die Umfrage der Gevestor-Leser spiegelt den gleichen politischen Trend wieder wie die große Umfrage für das ZDF-Politbarometer. Denn obwohl die Zustimmung für eine große Koalition in Deutschland langsam abnimmt, bleibt Angela Merkel die beliebteste Politikerin.

Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, würden erneut 42% der Wahlberechtigten die CDU wählen, die SPD käme auf 26%, die Grünen würden auf 9 Prozentpunkte zulegen, die Linke bekäme ebenfalls 9%, die FDP würde weiterhin an der 3%-Hürde scheitern und die Alternative für Deutschland käme auf 5% der Stimmen.

11. November 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.