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Gilead Aktie: Die beste Wette im Biotech-Sektor

Gilead Sciences gilt als Wunderkind der Pharmabranche:

In den 1990er Jahren noch nahezu unbekannt, hat sich der Konzern aus Kalifornien inzwischen zur weltweiten Nummer 5 hochgearbeitet.

Für das abgelaufene Geschäftsjahr meldet das Unternehmen einen operativen Gewinn von rund 22 Mrd. Dollar – das ist Rekord, nicht nur in der Firmen-Geschichte, sondern generell in der Pharma-Branche.

Im Vergleich zum Vorjahr steigerte Gilead den Gewinn um rund 50%. Der Umsatz stieg im gleichen Zeitraum um knapp 1/3 auf 32 Mrd. Dollar.

Der Reingewinn beläuft sich unterm Strich auf stolze 18 Mrd. Dollar. Damit liegt Gilead noch vor großen Namen aus der Technologie-Branche wie etwa Google-Mutter Alphabet, die „nur“ knapp 16 Mrd. Dollar einfahren konnte.

Schlanke Strukturen, teure Produkte

Seinen rasanten Aufstieg verdankt Gilead vor allem 2 Faktoren:


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einerseits der Unternehmens-Struktur, die mit gerade einmal 7.500 Mitarbeitern vergleichsweise schlank gehalten wird und sich strikt auf die Entwicklung und Vermarktung von Medikamenten fokussiert.

Andererseits liegt der Erfolg auch im Tätigkeitsfeld der Firma: Gilead forscht in erster Linie an Behandlungs-Methoden für Krankheiten, die bislang als schwer oder gar nicht heilbar gelten und mit teilweise hohen Sterblichkeitsraten einhergehen.

Neben der Entwicklung von Medikamenten gegen Krebs und Aids gilt v. a. die Hepatitis-Therapie als Steckenpferd von Gilead.

Sie alle haben eines gemeinsam: Um das Leid der Patienten zu mildern, kann Gilead hohe Preise verlangen – und tut das auch;

Rund 60.000 Dollar kostet etwa eine 12-wöchige Behandlung mit Harvoni, einer Weiterentwicklung des vorherigen Kassenschlagers Sovaldi.

Zwar haben Krankenkassen und Gesundheits-Politiker inzwischen Rabatte aushandeln können, doch Gilead kann immer noch 5-stellige Summen verlangen und damit eine enorme operative Marge von 68% erzielen.

Zurückhaltende Prognose: Kein  Grund zur Sorge

Also alles bestens? Jein! Denn das Unternehmen rechnet für 2016 mit einem Ende der Wachstums-Phase.

Nach den enormen Steigerungen im vergangenen Jahr, die nicht zuletzt auf die Markteinführung und den unmittelbar durchschlagenden Erfolg von Harvoni zurückzuführen sind, geht die Geschäftsführung nun vom ersten Umsatz-Rückgang der Firmen-Geschichte aus.

Dennoch werden sich Umsatz und Gewinn weiterhin auf extrem hohem Niveau bewegen: Gilead prognostiziert demnach einen Nettogewinn von 16,5 Mrd. Dollar.

Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von gerade einmal 8,5 zum Jahresende 2015 gilt Gilead zudem nach wie vor als lukrativ – zumal sich die Aktie seit Beginn des Jahres sogar noch einmal verbilligt hat.

Zuletzt war das Papier für gut 91 Dollar oder knapp 82 € zu haben. Analysten trauen der Aktie jedoch Kursziele im deutlich 3-stelligen Bereich zu und sehen den Kurs perspektivisch jenseits der 120-Dollar-Marke.

Rücksetzer aufgrund der vorsichtigen Jahres-Prognose müssen also keinen Abbruch des längerfristigen Aufwärtstrends bedeuten.

2016-03-24 Gilead

28. März 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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