Gold in Euro Explodiert: Wie Sie vor dem Euroverfall Schutz finden

Wer als Anleger auf Gold setzte, wurde zuletzt häufig belächelt. Verzeichnete das Edelmetall 2013 noch hohe Werte, notierte es zu Beginn des Jahres 2014 auf einem Tief von unter 900 Euro je Unze.

Angesichts der ultralockeren Geldpolitik der Notenbanken, die nicht nur die Nullzinspolitik immer weiter fortführen, sondern auch ihre Lizenz zum Gelddrucken bis an die Grenzen ausschöpfen, setzten viele Investoren vor allem auf die Aktienmärkte.

Doch die Lage ist fragil. Gerade angesichts zahlreicher geopolitischer Krisen und konjunktureller Durchhänger empfiehlt es sich – insbesondere für konservativ orientierte Anleger –, das  Vermögen abzusichern.

Goldpreis knackt 1000-Euro-Schwelle – klares Kaufsignal

Gold gilt nicht von ungefähr als krisensichere Währung. Immer wieder kratzte das Edelmetall in 2014 an der 1000-Euro-Schwelle, zu Jahresbeginn 2015 konnte diese wichtige Marke nun überschritten werden – aus charttechnischer Sicht ein klares Kaufsignal.

Analysten empfehlen teilweise einen Goldanteil von 25 Prozent und mehr im Depot, um gegen mögliche neue Krisen am Aktienmarkt gefeit zu sein.


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Nicht nur charttechnisch, auch fundamental spricht vieles dafür, dass sich die Erfolgschancen von Aktien und Gold im neuen Jahr umkehren werden.

2015-01-09 Gold

Der Verfall des Ölpreises sorgt bereits seit Monaten für Verunsicherung. Zwar profitieren manche Branchen – die deutsche Industrie wittert gar ein unverhofftes „Konjunkturprogramm“ durch sinkende Energiekosten –, doch die Großwetterlage zeigt sich weiterhin bedrohlich.

Globale Risiken bedrohen Aktienentwicklung

So entfalten etwa die westlichen Sanktionen gegen Russland nach und nach ihre Wirkung. Der Rubel stürzt ebenso ab wie die Börse in Moskau, Wladimir Putin stimmt die russische Wirtschaft auf schwierige Jahre ein.

Auch China, die globale Konjunkturlokomotive, kommt nicht richtig in Fahrt, von der wirtschaftlichen Lage in der Euro-Zone mal ganz zu schweigen.

Und dann sind da noch die unwägbaren politischen Risiken: Der IS-Terror in Syrien, das Pulverfass im Nahen Osten, das drohende Aufbrechen der Euro-Krise, das von nicht wenigen Politikern und Marktteilnehmern nach dem vorgezogenen Urnengang in Griechenland Ende Januar befürchtet wird.

Kurzum: Die Lage am Aktienmarkt erscheint alles andere als sicher, ein Investment in Edelmetalle im Kontrast dazu umso attraktiver.

Goldbeimischung zur Vermögensabsicherung

Bereits im abgelaufenen Jahr hat sich der Goldwert zweistellig erhöht und damit deutlich besser entwickelt als der Dax. Auch zyklisch ist mit einem Anstieg des Goldpreises zu rechnen, während die Rally am Aktienmarkt einzubrechen droht, nachdem die US-Notenbank ihre Anleihekäufe im vergangenen Oktober eingestellt hat.

Gerade das frische, billige Geld hat die Aktienmärkte angekurbelt, zumal angesichts der Niedrigzinsen anderswo kaum vergleichbare Renditen zu erzielen waren.

Wer sich nun allerdings für die Herausforderungen von 2015 wappnen und seinen Status quo absichern möchte, sollte über eine Goldbeimischung nachdenken.

9. Januar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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